17.10.2016

Als Herrscher „Götter“ wurden

Der Althistoriker Marco Vitale von der Universität Zürich ergründet den provinzialen Herrscherkult von seiner Genese bis in die späte Kaiserzeit im hellenistisch-römischen Orient.

Kaiserkulttempel in Pergamon. © 2014 January World & Ancient Coin Signature Auction, Auktion 05.01.2014 Nr. 23931

Rund um die Zeitenwende entstand auf Initiative der Provinzbevölkerung im hellenistisch-römischen Osten die Idee einer überregionalen, kultischen Verehrung des römischen Kaiserhauses. In der Folge institutionalisierte sich dieser Kult reichsweit über die Grenzen der Provinz hinaus. Münzen, Inschriften und Bauwerke zu Ehren der Vergöttlichten zeugen davon.

Marco Vitale vom Historischen Seminar der Universität Zürich, Fachbereich Alte Geschichte,  kommt auf Einladung des ÖAW-Instituts für Kulturgeschichte der Antike nach Wien und präsentiert seine Forschungen zum  provinzialen Herrscherkult von seiner Genese bis in die späte Kaiserzeit. Bei seinem Thema „Neue ‚lebende Gottheiten‘ und die Organisation ihrer Verehrung: Quellen des provinzweiten Herrscherkults in Kleinasien und der Levante“ beleuchtet er neben den religiös-politischen Aspekten auch jene der Medien-, Verwaltungs- und Wirtschaftsgeschichte.

Einladung

 

Termin:
17. Oktober 2016, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Jana Elisabeth Johr, M.A.
Tel: +43 1 51581-3479
Institut für Kulturgeschichte der Antike der ÖAW - IKAnt

 


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