18.07.2019

550 Kids forschten an der ÖAW

Die KinderuniWien machte erstmals einen Tag lang Station an der ÖAW. Über 550 Kinder von 7 bis 12 Jahren tauchten ein in die faszinierende Welt der Wissenschaft.

© ÖAW/APA-Fotoservice/Hörmandinger

Von den abenteuerlichen Spuren des antiken Roms mitten in Wien bis zu den unendlichen Weiten des Weltalls: Zwei Vorlesungen und sechs Workshops warteten am 17. Juli 2019 an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) auf neugierige Kids im Alter von 7 bis 12 Jahren.

Erstmals öffnete die Akademie einen ganzen Tag lang in ihrem historischen Hauptgebäude in der Wiener Innenstadt ihre Pforten für die KinderuniWien. Zu erleben gab es spannende Einblicke in die unterschiedlichsten Fächer, zu denen an der ÖAW geforscht wird, darunter Archäologie, Mittelalterforschung, Digital Humanities, Weltraumforschung oder Molekularbiologie.

Spuren der Römer, Reisen zum Mond

Im großen Festsaal unter dem barocken Deckenfresko konnten sich Kinder bei einer Vorlesung mit ÖAW-Archäologin Sabine Ladstätter am Vormittag den alten Römern auf die Fersen heften und am Nachmittag mit ÖAW-Weltraumforscher Bruno Besser aka „Raketenbruno“ durch den „Planetenzoo“ reisen.

Selbst aktiv forschen konnten die Kids bei gleich mehreren Workshops. Dort wurde gezeigt, wie man im Mittelalter mit Feder und Tinte schöne Buchstaben auf Pergament zeichnete, was die Menschen in der Steinzeit gegessen haben, wie man aus einer Landkarte einen Globus anfertigt, wie man aus Feuersteinen Werkzeuge macht oder wie aus kleinen Genen ganze Lebewesen werden.