05. Dezember 2018 – 07. Dezember 2018

Weltweite Trends der Geburtenentwicklung

Wie entwickeln sich die Geburtenraten in unterschiedlichen Ländern? Wie hängen die Fertilitätstrends mit den sozioökonomischen Bedingungen zusammen? Fragen wie diese diskutieren Expert/innen ausgehend von der Human Fertility Database bei der Wittgenstein Centre Conference 2018 in Wien.

Heute lebt ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung in Ländern mit niedrigen Geburtenraten um oder unter zwei Geburten pro Frau. Fertilitätsraten in hoch entwickelten Ländern sind oft instabil über die Zeit mit unerwarteten Abschwüngen, Aufschwüngen und Umkehrungen, was die Frage nach den treibenden Faktoren aufwirft. Verlässliche Daten zur Beantwortung stehen in der Human Fertility Database des Instituts für Demographie der ÖAW (VID) und des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung (MPIDR) zur Verfügung. Darauf basieren mittlerweile zahlreiche Fertilitätsanalysen, deren Ergebnisse bei der Wittgenstein Centre Conference 2018 / 3rd Human Fertility Database Symposium zum Thema „Fertility across time and space: Data and Research advances“ diskutiert werden.

Bei der Konferenz in Wien werden die Expert/innen die Entwicklungen in unterschiedlichen Ländern im Kontext der sozioökonomischen Entwicklungen analysieren und länderspezifische Trends vergleichen. Dabei werden späte Mutterschaft, Geschlechterunterschiede und unterschiedliche Arten der Partnerschaften ebenso angesprochen, wie die wirtschaftlichen Umstände, die die Fertilität beeinflussen. Die wichtigsten Einflussfaktoren der zukünftigen Geburtenentwicklung werden schließlich bei einem Round-Table-Gespräch zusammengefasst.

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