18. März 2019 – 23. März 2019

Maximilian I. – Aufbruch in die Neuzeit

Anlässlich des 500. Todestags Kaiser Maximilians I. beleuchtet eine internationale Tagung die schillernde Herrscherpersönlichkeit einer Zeit tiefgreifender kultureller und weltanschaulicher Umbrüche. Die Institutionen übergreifende Veranstaltung findet in Innsbruck, Wels und Wien statt.

Höfischer Ritter, Renaissancefürst, Humanist, Literat – und schließlich römisch-deutscher Kaiser: Maximilian I. (1459-1519) war eine vielschichtige Herrscherpersönlichkeit, dessen Strahlkraft auch 500 Jahre nach seinem Tod fasziniert. Nach ewigem Nachruhm strebend, wählte er sich „Per tot discrimina rerum“ / „Durch so viele Gefahren“ zum Wahlspruch und legte an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit durch seine weitreichende Kriegs- und Heiratspolitik das Fundament für den Aufstieg der Habsburger zu einer der führenden Dynastien Europas.

Eine internationale Tagung versammelt anlässlich seines 500. Todestages internationale Expert/innen, die Maximilians Wirken in Politik und Kultur aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. „Maximilian I. (1459-1519). Person, Brüche und Umbrüche einer Brückenzeit“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Universitäten Innsbruck und Wien, des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW und des Musealvereins Wels mit Programmpunkten in Innsbruck, Wels und Wien – drei Orte, die für Leben und Herrschaft Maximilians von zentraler Bedeutung waren. Die Vortragenden widmen sich der Person Maximilians im Kontext des Hofes sowie seines außen- und innenpolitischen Handelns vor dem Hintergrund des Aufbruchs in die Neuzeit.

Weitere Informationen

Programm

Anmeldung bei markus.gneiss(at)oeaw.ac.at, stefanie.gruber(at)univie.ac.at oder markus.debertol(at)uibk.ac.at