Do, 27.09. – 29.09.2018

Der Vertrag von Saint Germain im großen Kontext

ÖAW und Universität Wien laden ein, die rechtlichen Grundlagen der europäischen Nachkriegsordnung nach dem Ersten Weltkrieg sowie deren Konsequenzen für die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Europas aus einer globalen Perspektive zu diskutieren.

Der für die Republik Österreich so bedeutende Vertrag von Saint Germain aus dem Jahr 1919 ist im internationalen Kontext nach wie vor Gegenstand globaler Forschungsinitiativen.

Eine Konferenz unter österreichischer Federführung zum Thema „Der Vertrag von Saint Germain 1919 im Kontext der europäischen Nachkriegsordnung“ will diese Initiativen vernetzen. Das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW, die Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs der ÖAW sowie die Forschungsstelle für Rechtsquellenerschließung der Universität Wien laden ein, das Entstehen und Wirken des Vertrags im Kontext der Neuordnung der Welt nach 1918 gemeinsam zu analysieren. Neben den zentralen politischen Themen sollen auch bislang wenig beachtete wirtschaftliche und kulturelle Aspekte, die dieser Vertrag ebenso beeinflusst hat, zur Sprache kommen. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung strebt eine Neubewertung von St. Germain an, welche  Ressentiments und nationalistische Vorurteile der Nachkriegszeit überwindet.

Programm

Anmeldung bis 12. September 2018 erbeten per Mail an agnes.schmetterer(at)univie.ac.at

Informationen

 

Termin:
27. bis 29. September 2018

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Wissenschaftlicher Kontakt:
Dr. Stefan Wedrac  
T: +43 1 51581-7319 
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) der ÖAW

 

 

 

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