Do, 03.09.2020. 16:00

Führung durch die Ausstellung „Letzte Orte“

Eine Ausstellung der ÖAW erinnert an jene Orte in Wien, an denen 1941/42 Jüdinnen und Juden vor ihrer Deportation interniert wurden. Die Kurator/innen der Ausstellung laden jeweils am ersten Donnerstag im Monat zu einer Führung ein.

© Ausstellung Letzte Orte/LisaRastl
© Ausstellung Letzte Orte/LisaRastl

Der Weg in die Vernichtung begann mitten in der Stadt. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 – diese Adressen in der Wiener Leopoldstadt sind im kollektiven Gedächtnis Österreichs kaum präsent. In der Topographie der Shoah sind es jedoch zentrale Orte. Hier haben sich in der Zeit des nationalsozialistischen Terrors vier Sammellager befunden, in denen Jüdinnen und Juden vor der Deportation interniert und in Gruppen von je 1.000 Personen in Lastwägen zum Aspangbahnhof überstellt wurden.

Eine Ausstellung des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) beleuchtet diese lange Zeit vergessenen Stationen des Holocaust und die Schicksale der dort internierten Menschen.

Am Donnerstag, 3. September 2020, laden die Kurator/innen der Ausstellung, Michaela Raggam-Blesch, Dieter Hecht und Heidemarie Uhl - wie immer am ersten Donnerstag des Monats - zu einer Führung durch die Ausstellung „Letzte Orte. Die Wiener Sammellager und die Deportationen 1941/42" im Bezirksamt Leopoldstadt ein.

Weitere Informationen 

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich 

Informationen

 

Termin:
3. September 2020, 16:00 bis 17:00 Uhr

Ort:
Bezirksamt Leopoldstadt
Karmelitergasse 9, 1. Stock
1020 Wien

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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