24.01.2020

Verse als transkulturelles Medium des Mittelalters

Ein Workshop des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW nimmt die vielen Funktionen von Gedichten im vielsprachigen Raum des östlichen Mittelmeeres vergleichend in den Blick.

© ÖNB Cod. hist. gr. 1, f 49v.
© ÖNB Cod. hist. gr. 1, f 49v.

Verse in Griechisch, Osmanisch, Persisch, Arabisch, Hebräisch, Slavonisch, Georgisch, Latein oder Französisch: Trotz der Vielfalt der Sprachen, in denen mittelalterliche Gedichte verfasst wurden, weisen sie bedeutende Gemeinsamkeiten über das Ästhetische hinausgehend auf: Sie erfüllten soziale Funktionen und wurden beispielsweise zur Würdigung bzw. Selbstrepräsentation eingesetzt. Sie unterstützten den Unterricht, und sie waren eine beliebte Form, Geschichten zu erzählen. All das legt es nahe, die Dichtkunst in Versform des östlichen Mittelmeerraumes über Sprach- und Ländergrenzen hinweg, aber auch aus den Perspektiven unterschiedlicher Wissenschaftsdisziplinen, zu vergleichen.

Das Institut für Mittelalterforschung initiiert diesen transkulturellen Vergleich beim Workshop „Poetry in the Eastern Mediterranean from the 11th to the 15th Centuries. Transcultural Perspectives“. Die sozialen Funktionen, Fragen der Rezeption und des Kontextes der Produktion sind einige der Themen, die bei diesem Workshop zur Sprache kommen sollen.

Programm

 

Informationen

 

Termin:
24. Jänner 2020, 9:00 bis 19:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Hollandstraße 11-13, Seminarraum im 1. Stock
1020 Wien

Kontakt:
Dr. Krystina Kubina
T: +43 1 51581- 3449
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

 

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