Positronenphysik
 


Motivation


In Wien wird eine Positronenfalle gebaut, um die Formation von besonderen Molekülen zu studieren. Diese Moleküle enthalten Positronium - eine kurzlebige Bindung aus einem Elektron und einem Positron. Die Falle ist dabei essentiell um die Energieverteilung des Positronenstrahls einzuschränken, was wiederum notwendig ist um die Bindungsenergie der Moleküle genau zu bestimmen.

Das Experiment


Ablauf des Experiments

Die Positronen werden in einer Natrium-22 Quelle erzeugt und dann mithilfe eines Neon-Moderators verlangsamt. Nachdem sie leicht von einem Magnetfeld abgelenkt werden, werden sie in der Positronenfalle gefangen und komprimiert. In einer Gaszelle kollidieren sie mit verschiedenen Gasen und gehen Molekülbindungen ein. Die Formation von Molekülen, die Positronium enthalten, wird mithilfe eines Ionen-Detektors registriert. Die Schwankungsbreite der Energie im Positronenstrahl kann mit einem retardierendem Feld-Analysator und einem Positronendetektor gemessen werden.

Aufbau des Experiments

Da das Experiment versteckt in Vakuumkammern abläuft, haben wir einen kurzen Film produziert, der vereinfacht die verschiedenen Stadien des Experiments darstellt. Das untenstehende Bild zeigt die einzelnen Etappen im tatsächlichen Experimentaufbau.

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Kontakt


Stefan Meyer Institut für Subatomare Physik
der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Kegelgasse 27
1030 Wien, Österreich