15.07.2016

Nomaden des Meeres in Bedrängnis

Die thailändische Anthropologin Narumon Arunotai spricht über die Hintergründe, die das Leben indigener Minderheiten in Thailand erschweren.

Bild: Wikimedia/CC

Hierzulande hört man nicht viel über die Notlage der See-Nomaden Thailands. Tatsache aber ist, dass die halbnomadisch lebenden Ethnien der Moken, Moklen und Urak Lawoi in der südostasiatischen Inselwelt immer stärker in Bedrängnis geraten. Bei der traditionellen Nutzung von Ressourcen ihres Lebensraums – das Meer und die Küsten der Inseln – stehen sie in Konkurrenz mit der staatlich geförderten kapitalistischen Wirtschaft.

Die thailändische Anthropologin Narumon Arunotai forscht zur Situation dieser Minderheiten. Derzeit ist sie EuroSEAS (European Association for Southeast Asian Studies) Visiting Scholar am ÖAW-Institut für Sozialathropologie (ISA). "Hopeless at Sea, Landless on Shore. Looking beyond the Sea Nomad Plights in Thailand" ist das Thema ihres Vortrags, bei dem sie sich für ein tieferes Verständnis indigener Gemeinschaften im Umfeld kapitalistischen Wirtschaftens einsetzt.

Einladung

 

Termin:
15. Juli 2016, 16:00 Uhr

Ort:
Institut für Sozialanthropologie, Seminarraum
Apostelgasse 23
1030 Wien

Kontakt:
Mag. Sabine Bauer
Tel: +43 1 51581-6456
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW - ISA

 

 


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