Mo, 03.06. – 04.06.2019

Das soziale Stadtklima im Blick

Stadtforscher/innen der ÖAW laden anlässlich eines Workshops zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein, den Zusammenhang von interkulturellem Austausch und sozialem Miteinander in Großstädten sowohl aus wissenschaftlicher wie auch aus der Perspektive der Stadtbewohner/innen zu betrachten.

© Wikimedia/Public Domain/Gugerell
© Wikimedia/Public Domain/Gugerell

Großstädte gewinnen europaweit an Vielfalt. Die zunehmende Diversität betrifft unterschiedliche Ebenen wie etwa die Herkunft der Bewohner/innen, ebenso aber die sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten. Soziale Ungleichheit spiegelt sich dabei oft auch in der räumlichen Verteilung medizinischer, pädagogischer, kultureller oder infrastruktureller Angebote wider.

Das Institut für Stadt- und Regionalforschung der ÖAW lädt internationale Expert/innen nach Wien ein, die Herausforderungen der zunehmenden Ungleichverteilung von Chancen in urbanen Regionen Europas zu reflektieren und zugleich das Potenzial interkultureller Aktivitäten zu prüfen. Der Workshop zum Thema „Intercultural Dialogue and New Cultural Facilities as Catalysers for a Positive Urban Development?” öffnet sich darüber hinaus bei einer Podiumsdiskussion der interessierten Öffentlichkeit. Kernfragen betreffen dabei die Möglichkeiten, die kulturelle Initiativen im Hinblick auf ein besseres Miteinander bieten. Am Podium diskutieren Tom Fleming (Tom Fleming Creative Consultancy, London), Marco Martiniello (Université de Liège), Phil Wood (Experte für interkulturellen Dialog, Huddersfield), Maria Reininger (ORF, Radio Ö1), sowie Monika Mokre und Walter Rohn von der ÖAW. Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt, die Kernaussagen werden jedoch simultan ins Deutsche übersetzt.

 

Informationen

 

Termin des Workshops:
3. bis 4. Juni  2019

Öffentliche Podiumsdiskussion:
3. Juni 2019, 16:00 bis 18:00 Uhr

Ort:
Kulturraum Neruda
Margaretenstraße 38
1040 Wien

Kontakt:
Dr. Walter Rohn
T: +43 1 51581-3523
Institut für Stadt- und Regionalforschung der  ÖAW