TIB 14 Lydien


Sardeis nahe Salihli, Tempel der Artemis (© A. Külzer, 2013)

Das westliche Kleinasien war bereits in der Antike wegen seiner zahlreichen Ansiedlungen mit hohem kulturellem Potential und erheblicher Wirtschaftskraft bedeutungsvoll und gehörte auch im Mittelalter zu den Kerngebieten des byzantinischen Reiches. In frühbyzantinischer Zeit befanden sich hier die Provinzen Lydia (ca. 16.000 km2) und Asia (ca. 19.100 km2), die in Anwendung der bewährten Methodik der Tabula Imperii Byzantini bearbeitet werden. Die Resultate werden im Hinblick auf den Reichtum an archäologischen Hinterlassenschaften und der Vielzahl literarischer Zeugnisse in gesonderten Bänden veröffentlicht.

Die Provinz Lydia mit den Zentralorten Thyateira (Akhisar), Sardeis (Sart) und Philadelpheia (Alasehir) und den wichtigen Strömen Hermos (Gediz cay) und Kogamos (Alasehir cay) grenzt im Norden an Hellespontos (TIB 13 „Bithynia und Hellespontos“), im Osten an Phrygien (TIB 7 „Phrygien und Pisidien“), im Süden und Westen an die Asia (TIB 17).