BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN!



Letzte Orte vor der Deportation

Kleine Sperlgasse, Castellezgasse, Malzgasse


11. Mai 2018 bis 29. Mai 2020

Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt,
Karmelitergasse 9, 1. Stock, 1020 Wien


AKTUELL



NEUERSCHEINUNG
Letzte Orte. Die Wiener Sammellager und die Deportationen 1941/42“, herausgegeben von Dieter J. Hecht, Michaela Raggam-Blesch und Heidemarie Uhl, Wien: Mandelbaum-Verlag, 2019, 264 Seiten, 20 EURO
Link


Buchpräsentation: Mittwoch, 22. Jänner 2020, 18:30
im Bezirksmuseum Leopoldstadt
Karmelitergasse 9
1020 Wien

Begrüßung:  
Georg Friedler, Leiter des Bezirksmuseums Leopoldstadt  

Grußworte:
Ursula Lichtenegger, Bezirksvorsteherin Leopoldstadt
Benjamin Nägele, Generalsekretär der Israelitischen Kultusgemeinde Wien

Zum Buch sprechen
Dieter J. Hecht, Michaela Raggam-Blesch und Heidemarie Uhl

Um 17:30 führen die AutorInnen durch die Ausstellung.


FÜHRUNGEN mit den KuratorInnen Dieter Hecht, Michaela Raggam-Blesch und Heidemarie Uhl
An jedem ersten Donnerstag im Monat, 16:00-17:00, Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt


Nächste Termine
                       
ABGESAGT 2.4.2020
7.5.2020


Öffnungszeiten Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt

Mo, Di, Mi, Fr: 7.30-15.30 / Do: 7.30-17.30 Uhr
(ausgenommen Feiertag)


VIDEODOKUMENTATION Letzte Orte. Letzte Zeugen 

Regie Frederick Baker, Kamera Christian Haake, Schnitt Andreas Wappel

Vermittlungsprogramm für Schulklassen: www.erinnern.at

Anmeldung und Information: letzteorte@erinnern.at


Zur Ausstellung

Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 – diese Adressen im 2. Bezirk Leopoldstadt sind im kollektiven Gedächtnis Wiens bzw. Österreichs praktisch nicht präsent. In der  Topographie der Shoah von Wien und Österreich sind das jedoch zentrale Orte. Hier haben sich in den Jahren 1941/42 vier Sammellager befunden, in denen Jüdinnen und Juden vor der Deportation interniert wurden. Von hier wurden Gruppen von je 1000 Menschen in Lastwägen zum Aspangbahnhof gebracht, von Februar 1941 bis Oktober 1942 gingen insgesamt 45 Deportationszüge in Ghettos und Vernichtungslager. Der Großteil der österreichischen Shoah-Opfer wurde von den vier Sammellagern aus in die Vernichtung verschickt.

Der Weg in die Vernichtung begann mitten in der Stadt. Die Ausstellung Letzte Orte vor der Deportation. Kleine Sperlgasse, Castellezgasse, Malzgasse rekonstruiert und vermittelt die Bedeutung dieser heute nahezu vergessenen letzten Orte vor der Deportation.


Wissenschaftlich-kuratorisches Team:
Monika Sommer, Heidemarie Uhl
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dieter Hecht, Michaela Raggam-Blesch
Gestaltung: GABU Heindl Architektur
Grafik: Fuhrer Wien


Main Partner
Beirat für das Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018
Bezirksvertretung Leopoldstadt
Bundeskanzleramt
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung
Bundesministerium für Landesverteidigung
Haus der Geschichte Österreich
Nationalfonds der Republik Österreich
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
Wissenschaftsförderung der Stadt Wien, MA 7
www.erinnern.at
Zukunftsfonds der Republik Österreich

Credits:

Wissenschaftlich-kuratorisches Team:
Monika Sommer, Heidemarie Uhl, ÖAW
Wissenschaftliche Mitarbeit:
Dieter J. Hecht, Michaela Raggam-Blesch, ÖAW
Gestaltung:
GABU Heindl Architektur – Team: Gabu Heindl, Teresa Klestorfer, Agnieska, Celińska Teresa Klestorfer, Jessica Theuner
Grafik:
Fuhrer, Wien
Fotografie:
Lisa Rastl
Film „Letzte Orte. Letzte Zeugen“
R Frederick Baker, K Christian Haake
Übersetzung:
William Templer

Mit freundlicher Unterstützung von:

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