Wohnen in der Antike


Die AG befasst sich mit Studien zum privaten, herrschaftlichen und organisierten Wohnen im urbanen und ländlichen Raum von der griechischen Antike bis in byzantinische Zeit. Im Zentrum stehen Untersuchungen von spezifischen Bau- und Architekturformen und die Analyse von festem und beweglichem Ausstattungsinventar, etwa von dekorativen Gestaltungssystemen oder von Skulpturenprogrammen. Die Auswertung der materiellen Evidenz erfolgt auf Basis interdisziplinärer Kontextualisierung, wodurch Semantik und Ästhetik der Einzelelemente in Bezug auf die Gesamtkonzeption der Räume ermitteln und Wirkungszusammenhänge zwischen den Objektgattungen, z. B. zwischen Inschriften und Skulpturen oder anderen Ausstattungselementen, bewerten werden können. Unter Berücksichtigung der jeweiligen sozialen und politischen Rahmenbedingungen wird dabei grundlegenden Strategien und Einflüssen in der Architektur sowie der Divergenz zeitgleicher Repräsentations- und Ausstattungsformen nachgegangen.


AG-Leitung:P. Ruggendorfer

MitarbeiterInnen: W. Jobst (ea), S. Ladstätter (ea), A. PülzE. Rathmayr (FWF), V. Scheibelreiter-Gail, S. Falzone (FWF)