Grenzen und Grenzräume


Die AG ‚Grenzen und Grenzräume‘ beabsichtigt – eingebettet in die historische Siedlungsforschung –  den vielschichtigen Wandel von Kulturlandschaften während der griechischen und römischen Antike zu rekonstruieren. Im Mittelpunkt stehen die anthropogen verursachten Veränderungen von Siedlungen und Landschaften in Grenzzonen. Durch die Analyse von städtischen und ländlichen Siedlungen, ihrer Auf- und Grundrissstrukturen sowie ihrer vielfältigen Funktionen soll – über unterschiedliche Beobachtungszeiträume angelegt – ein neues Bild der Bevölkerung in ihrem Verhältnis zum Siedlungs- und Wirtschaftsraum entstehen. Inkludiert sind Fragen der kulturellen Homogenität und das Auflösen von kulturellen Grenzen unter dem Einfluss von politischen, sozialen und demographischen Umbrüchen.


AG Leitung: C. Gugl

B. Kainrath, P. RuggendorferA. Waldner (ea)