RISM-Oberösterreich: Erschließung oberösterreichischer Musikarchive

Das Datenbankprojekt RISM-Oberösterreich katalogisiert die Musikhandschriften und -drucke vor allem des 18./19. Jahrhunderts in einer für die Musikgeschichte Zentraleuropas bedeutenden Region. Ausgewählte Quellenbestände oberösterreichischer Musikarchive werden sukzessive in die Online-Datenbank des internationalen Quellenlexikons Répertoire International des Sources Musicales, des größten Quellenprojekts der Musikwissenschaft, nach den wissenschaftlichen Vorgaben der RISM-Zentralredaktion in Frankfurt eingearbeitet.

Bei einigen Archivbeständen kann ein bereits früher erstellter, nicht publizierter Gesamtkatalog von bereits bearbeiteten kirchlichen Archivkörpern mit über 4400 Hand- und Druckschriften als Grundlage herangezogen werden.

Aus folgenden, vorwiegend in kirchlichem Besitz befindlichen Archiven werden musikhistorisch wertvolle Musikhand- und Druckschriften erfaßt: Asten, Bad Leonfelden, Freistadt (Archiv der Chorgemeinschaft), Gramastetten, Gaspoltshofen, Hartkirchen, Krenglbach, Linz: Privatbibliothek Glisic (Nachlaß Anton Überlackner, St. Thomas am Blasenstein), Linz (Dompfarre, Pfarre St. Matthias, Stadtpfarre Linz und Stadtpfarre Urfahr), Lohnsburg, Munderfing, Münzkirchen, Natternbach, Neuhofen im Innkreis, Reichenthal, Rohrbach, St. Florian am Inn, St. Georgen an der Gusen, Schörfling, Schwanenstadt, Taiskirchen, Wels (Archiv des Hans Sachs-Chors), Zisterzienserabtei Wilhering (Finanzierung durch das Stift Wilhering). Die Datierung der aufgefundenen Quellenbestände reicht vom 18. bis ins 20. Jahrhundert.

Die Tätigkeit wird unterstützt von der Oberösterreichischen Landesregierung, dem Diözesanarchiv Linz sowie dem Diözesankonservatorium für Kirchenmusik in Linz im Collegium Petrinum.


Kontakt

Dr. Alexander Rausch


Mitarbeiter

Mag. Dr. Stefan Ikarus Kaiser 


Laufzeit

2009 – 2017 (mit Unterbrechungen)


Finanzierung


Partner