Tuesday, 04. October 2016, 17:00

Authentische Interpretation österreichischer Barockmusik ermöglichen

Mit der Nepomuk-Messe startet die Neuedition aller von Johann Joseph Fux erhaltenen Werke. Herausgeber, Editions- und Verlagsleiter präsentieren den ersten Band und die Ziele der neuen IKM-Publikationsreihe.

Der kaiserliche Hofkapellmeister Johann Joseph Fux gilt als der bedeutendste österreichische Barockkomponist. Von seinen mehr als 600 Kompositionen sind allerdings nur ganz wenige als Originalhandschriften überliefert. Eines dieser seltenen Dokumente ist die Missa Sti. Joannis Nepomucensis (K 34a) – ein Werk, das im Kontext der Heiligsprechung des Prager Märtyrers Johannes von Nepomuk verfasst wurde.

Ramona Hocker vom Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) und Rainer J. Schwob haben dieses Werk nun – versehen mit einem kritischen Quellenkommentar – neu herausgeben. Der Band ist der Beginn einer vom IKM herausgegebenen neuen Publikationsreihe zu Johann Joseph Fux. Bei der Präsentation des Bandes werden die Editionsleiter, Gernot Gruber und Herbert Seifert, gemeinsam mit dem Leiter des Hollitzer Wissenschaftsverlags das Konzept der neuen Reihe präsentieren. Die beiden Herausgeber geben Einblick in ihre Editionsarbeit.

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