Siegfried Jacobsohn

Die Schaubühne


Die vom Berliner Theaterkritiker Siegfried Jacobsohn 1905 gegründete Wochenzeitschrift Die Schaubühne war zunächst eine reine Theater- und Kulturzeitschrift. Nachdem sie sich auch politischen Themen geöffnet hatte, wurde sie 1918 in Weltbühne umbenannt. Auffallend ist, wieviel österreichische Autoren immer wieder vertreten sind, etwa Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Hermann Bahr, Peter Altenberg, Egon Friedell, Alfred Polgar und viele andere. Neben Jacobsohn und anderen prominenten deutschen Kritikern (z. B. Julius Bab) publizierten in der Schaubühne auch österreichische Rezensenten wie Willi Handl. Insofern ist die Zeitschrift für die gesamte deutschsprachige Literatur eine kulturgeschichtliche Quelle ersten Ranges.

Die ACE verfügt bereits über Digitalisate der 26 (Halbjahres-)Bände (ca. 17.000 Dateien). Das Vorhaben umfasst die Annotation, die Registererstellung, die Verknüpfung mit Normdatensätzen sowie die technische Einrichtung (u. a. Durchsuchbarkeit mittels SketchEngine, Aufbereitung der Faksimiles) und die open access-Publikation.

Laufzeit: (voraussichtlich) 1. 4. 2020 bis 31. 3. 2023.