Do, 05.05.2022 16:30

Geschichten aus der Ich-Perspektive in Zeiten der Krise

Omer Bartov gilt als einer der weltweit führenden Historiker zum Thema Völkermord. Beim Online-Jour fixe Kulturwissenschaften der ÖAW stellt er einige seiner aktuellen Bücher vor.

© Wikimedia/CC BY-SA 3.0/ חנה קובטובה
© Wikimedia/CC BY-SA 3.0/ חנה קובטובה

Am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) der ÖAW gibt es eine lange Tradition der Beschäftigung mit kulturellem Gedächtnis - oftmals im Blick auf die Auseinandersetzung mit Genoziden und deren Darstellung. Omer Bartov - er ist einer der führenden Historiker zum Thema Völkermord - ist Gast beim nächsten Online-Jour Fixe Kulturwissenschaften des IKT. Der Professor für europäische Geschichte und deutsche Studien an der Brown University in Providence, Rhode Island, USA, wird in seinem Vortrag zum Thema „First Person Histories in Times of Crisis: History, Memory, Fiction“ der Spur von Verlust und Wiedererlangung in seinem Werk nachgehen.

Omer Bartov wird von der Monografie „Anatomie eines Genozids – Vom Leben und Sterben einer Stadt namens Buczacz“ (2018) und dem Band „Tales from the Borderlands“ ausgehen sowie auf seinen in Publikation befindlichen Roman, „The Butterfly and the Axe“ über die Nachwirkungen der Ermordung seiner jüdischen Familienmitglieder auf die nachkommenden Generationen, verweisen. Wenn es die Zeit erlaubt, wird er einen Ausblick auf seine Arbeit zu „Remaking the Past“ geben. In diesem Band wird er die Geschichte der ersten Generation von Juden/Jüdinnen und Palästinenser/innen nach der Gründung des Staates 1948 in den Blick nehmen.

Weitere Informationen

Anmeldung bis 3. Mail 2022 erbeten bei juliane.fink(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
5. Mai 2022, 16:30 Uhr

Online via Zoom

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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