Mi, 11.05.2022 16:30

Ein ägyptisches Ostrakon aus Lachisch in Israel

Stefan Jakob Wimmer vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität München gibt bei einem Vortrag an der ÖAW - und via Zoom - am Beispiel einer außergewöhnlich beschrifteten Tonscherbe einen Einblick in den eindrucksvollen Fundort Lachisch in Israel.

© OeAW-OeAI/J. Dye; ergänzt
© OeAW-OeAI/J. Dye; ergänzt

Die ägyptische Provinzverwaltung in Kanaan der Spätbronzezeit hat besonders im 13. Jahrhundert v. Chr. administrative Texte in hieratischer Schrift hinterlassen. Der Fund einer beschrifteten Tonscherbe aus Lachisch durch die österreichischen Ausgrabungen mit einheimischen und ägyptischen Personennamen, die schon ins späte 15. oder frühe 14. Jahrhundert datiert wird, wirft Fragen nach der frühen Einflussnahme Ägyptens auf die Schriftlichkeitskultur in Südkanaan auf. Damit verknüpft ist der Prozess der Herausbildung der Alphabetschrift, und Lachisch erweist sich hier als einer der derzeit spannendsten Fundorte der Levante.

Stefan Jakob Wimmer  vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der Universität München hat sich intensiv mit einer besonders beschrifteten Tonscherbe dieses Fundorts befasst. In seinem Vortrag zum Thema „Ben-Anat und seine Freunde. Ein ägyptisches Ostrakon aus Lachisch/Israel“am Österreichischen Archäologischen Institut der ÖAW präsentiert er seine Arbeit und neueste Ergebnisse. Der Vortrag kann auch via Zoom mitverfolgt werden.

Weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
11. Mai 2022, 16:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Hollandstraße 11-13, 1. Stock
1020 Wien

und online: Zoom-Link
Meeting-ID: 980 5519 7210
Kenncode: ss3YTf

Kontakt:
Manuela Endel, BA
T: +43 1 51581-6101
Österreichisches Archäologisches Institut der ÖAW

 

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