Mi, 30.11. – 02.12.2022

Bevölkerungsgruppen und Klimawandel

Die wechselseitigen Beziehungen zwischen Bevölkerung und Klimawirkungen sind – je nach Bevölkerungsgruppe – sehr divers und geben Hinweise auf Resilienz bzw. Gefährdung von Gesellschaften. Die Jahreskonferenz des Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital nimmt diese kritischen Beziehungen in den Blick und diskutiert sie in internationalen Kontexten.

© WIC 2022
© WIC 2022

Weder die Treiber des Klimawandels noch seine Auswirkungen sind gleichmäßig über die Erde verteilt. Überfluss und Konsum auf der einen Seite können die Lebensgrundlage entfernter Bevölkerungen bedrohen. Und zusätzlich machen Armut und geringe Bildungschancen bestimmte Gesellschaftsgruppen besonders vulnerabel. Im Blick auf evidenzbasierte Lösungsmöglichkeiten der Klimakrisen lohnt es sich, die demografische Heterogenität gemeinsam mit Anpassungs- bzw. Abschwächungsmöglichkeiten zu untersuchen.

Deshalb wählte das Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital, eine Forschungskooperation von Universität Wien, IIASA und ÖAW, "Population and Climate Change: The Defining Relationship of the 21st Century" zum Thema seiner Jahreskonferenz. Bei der hybriden Wittgenstein Centre Conference 2022 diskutieren internationale Expert:innen Aspekte wie Biodiversität, Energie, Nahrungsmittel, Rohstoffe oder Emissionen im Zusammenhang mit demografischen Messgrößen wie Reproduktionsverhalten, Sterblichkeit, Gesundheit und Wohlstand oder Migration.

Konferenz-Website

Informationen

 

Termin:
30. November bis 2. Dezember 2022

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

und
Online

Kontakt:
Mag.Dr. Inga Freund
T: +43 1 51581-7718
Institut für Demographie der ÖAW

 

 

 

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