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ZAA — Veranstaltungen
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21.–22. 3. 2010
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Symposium des Zentrums Archäologie und Altertumswissenschaften
Grabrituale und Jenseitsvorstellungen
Zeit: 21. bis 22. März 2011
Ort: Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Kontakt: gerhard.thuer@oeaw.ac.at
Programm als pdf: hier
Folder zu allen Veranstaltungen als pdf: hier
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21. 3. 2011
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Prof. Dr. Petros Themelis (Universität Athen)
"Das Gymnasium von Messene und seine Grabbauten"
Zeit: Montag, 21. März, 18:00
Ort: Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
Einladung: hier
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Das Stadion wird an den östlichen und westlichen Längsseiten und an der nördlichen Stirnseite von den drei Stoen des Gymnasiums gerahmt. Auf Steinpfeilern und Säulen der Weststoa sind Inschriften eingetragen, welche die Epheben der Stadt nach Phylen geordnet verzeichnen. In hellenistischer Zeit wird das Gymnasium zu einem viel besuchten Zentrum des öffentlichen Lebens und zum Aufstellungsort bedeutender Kunstwerke. Es beherbergt auch zahlreiche Grabbauten in denen die Mitglieder einflussreicher Familien der städtischen Elite bestattet wurden.
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20. 6. 2011
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Prof. Dr. Alberto Maffi (Università Milano-Bicocca)
"Ursprung und Anwendung des Mehrheitsprinzips im alten Griechenland"
Zeit: Montag, 20. Juni, 18:30
Ort: Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
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Die Volksversammlung ist ein wesentliches Organ der griechischen Polis. In den homerischen Versammlungen herrscht das Prinzip der Einstimmigkeit. Im klassischen Athen entscheidet hingegen die Mehrheit; das gilt auch für das außerordentliche Verfahren des Ostrakismos, in dem geheim abgestimmt wird. Wie hat sich das Prinzip der Mehrheit durchgesetzt? Ist die Minderheit gezwungen, die Entscheidung anzunehmen oder darf sich die Minderheit von der Entscheidung lossagen? Manchmal wird allen Bürgern ein Eid auferlegt, wodurch sie gehalten werden, eine Mehrheitsentscheidung anzuerkennen.
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17. 10. 2011
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Prof. Dr. Wolf-Dietrich Niemeier (Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Zweigstelle Athen)
"Das Orakelheiligtum des Apollon von Abai (Kalapodi / Mittelgriechenland). Neue Ausgrabungen in einem der bedeutendsten Heiligtümer des antiken Griechenland"
Zeit: Montag, 17. Oktober, 18:30
Ort: Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
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Das Apollonheiligtum von Abai, eines der Nationalheiligtümer der Phoker, liegt an einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen durch Mittelgriechenland. Kern des Heiligtums bilden zwei früharchaische Tempelanlagen, deren südlicher Bau von den Persern zerstört wurde und einzigartige Befunde erbrachte. Unter dem Südtempel gibt es Belege für mindestens vier Vorgängerbauten mit Funden von Wandmalereien und wertvollen Votiven, die eine Kultkontinuität über die Früheisenzeit bis in die mykenische Epoche vermuten lassen.
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5. 12. 2011
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Dr. Vera Müller (ÖAW, Wien)
"Die Staatsentstehung des pharaonischen Ägypten aus Sicht des königlichen Friedhofs von Abydos"
Zeit: Montag, 5. Dezember, 18:30
Ort: Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
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Abgesehen von wenigen anderen Fundorten sind es vor allem die langjährigen Ausgrabungen im königlichen Friedhof von Abydos, die das lange gehegte Bild einer nahezu eruptiven Staatsentstehung Ägyptens zu Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. grundlegend verändert haben. Neben königlichen Grabstätten, die deutlich älter sind als der bislang angenommene Beginn des Staates, traten hier auch die ältesten Inschriften zutage. Nach diesen Befunden resultierte die Bildung des Einheitsstaates aus einem komplexen, langwierigen Prozess.
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