Qualifikationsstruktur der Bevölkerung
Hochschulplanungsprognose 2005
Frank Landler
Im Rahmen dieses Projekts im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BMBWK) wird der Hochschulbereich des Bildungswesens in völlig neuer Form dargestellt. In Kooperation mit dem Ministerium wurde hiefür Ende 2004 eine Zusammenfassung der Studienrichtungen zu einzelnen Gruppen erarbeitet, die eine Aggregation sowohl in die nationale ( Unistggr) als auch in die internationale (ISCED) Studienrichtungssystematik ermöglicht. Dies war eine wesentliche Voraussetzung für die Realisierung der neuen Hochschulplanungsprognose. Teile des Projektberichts wurden in den Hochschulbericht 2005 an das Parlament übernommen.
Analyse des Bildungswesens und der Veränderungen der Qualifikationsstruktur der österreichischen Bevölkerung sowie Simulation möglicher Entwicklungspfade
Frank Landler
Dem Institut für Demographie stehen aus früheren Untersuchungen alle Daten über die Bildungsqualifikation aus den Volkszählungsjahren 1971, 1981, 1991 und nun auch jene der Volkszählung 2001 sowie die Schul- und Hochschulbesuchsdaten der letzten drei Jahrzehnte zur Verfügung. Auf Basis dieses einmaligen Datenmaterials wurden die quantitativen Veränderungen der österreichischen Bildungsszene und der Qualifikationsstruktur der 1980er und 1990er Jahre analysiert und mögliche Entwicklungspfade mit Hilfe eines mathematischen Modells simuliert. Bis auf den Hochschulbereich konnten 2004 alle Teilmodelle fertig gestellt werden. Als Zwischenbericht wurde dem BMBWK der vorgesehene Vergleich der Prognose 1996 mit den Ergebnissen der Volkszählung 2001 vorgelegt. Das Projekt wird 2005 um eine aggregierte Version des neuen Modells für den Hochschulsektor erweitert und abgeschlossen. Im Jahr 2006 wird der Projektbericht für eine Buchpublikation überarbeitet.
Datenbestand über Bevölkerung bzw. Berufstätige nach höchster abgeschlossener Ausbildung und anderen Merkmalen 1981, 1991 und 2001
Frank Landler
Nach Aufarbeitung der Teilbereiche „Wirtschaft“ und „Beruf“ der Volkszählung 2001 durch die Statistik Austria konnte das 2003 im Auftrag des BMBWK geplante Projekt zur detaillierten Analyse der Qualifikationsstruktur und der Akademikerbeschäftigung in Österreich in Angriff genommen und im November 2004 mit der Erstellung der Tabellen abgeschlossen werden. Dabei erfolgte auf Basis detaillierter Statistiken (Spezialauswertung der Volkszählungsdaten 2001 mit 676 Bildungsmerkmalen, 177 Berufsmerkmalen und 79 Wirtschaftsklassen) eine studienrichtungsspezifische Analyse des Arbeitsmarktes in vergleichbarer Form wie schon mit den Daten der Volkszählungen 1981 und 1991. Dieser Teil der Ergebnisse stellt das Rückgrat der vom BMBWK veröffentlichten Statistiken zur Akademikerbeschäftigung in Österreich dar. Die vereinbarten Exceltabellen mit den notwendigen Erläuterungen sowie die vergleichende Analyse ausgewählter Studienrichtungen wurden dem Ministerium im Rahmen des Endberichts im April 2005 zur Verfügung gestellt. http://www.bmbwk.gv.at/universitaeten/stats/akademikerbeschaeftigung.xml
