Sonntag, 29. Januar 2017, 11:00

Kunst sieht Wissenschaft

EinTeilchendetektor am CERN ist ein mächtiges Werkzeug der Physik – und erregt die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Michael Hoch. Bei einer Matinee im Naturhistorischen Museum präsentieren Hoch und der Physiker Marko Dragicevic ihre Perspektiven und schalten dabei live ins Innere des Detektors.

Der Nachweis der allerkleinsten Bausteine der Materie erfordert die größten Maschinen der Welt, wie etwa den CMS-Detektor des Forschungszentrums CERN. Die riesige Maschine ist aber nicht nur ein Wunderwerk moderner Ingenieurskunst, sondern auch ein ästhetisches Objekt.

Bei einer Matinee im Rahmen der Ausstellung „Wie alles begann“ am Naturhistorischen Museum Wien zeigen Michael Hoch, Künstler, Fotograf und Wissenschafter am CERN, und Marko Dragicevic, Teilchenphysiker am ÖAW-Institut für Hochenergiephysik (HEPHY), den Detektor aus verschiedenen Blickwinkeln. Unter dem Titel „CERN: Wissenschaft und Kunst“ präsentiert Michael Hoch seine Fotocollagen und führt bei einer Live-Schaltung ans CERN ins Innere des Detektors. Marko Dragicevic erklärt in der Ausstellung, wie man die kleinsten Bausteine des Universums in Teilchenbeschleunigern erzeugen und nachweisen kann.

Die Matinee ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Wie alles begann. Von Galaxien, Quarks und Kollisionen“ des ÖAW-Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY), die noch bis 20. August 2017 im Naturhistorischen Museum Wien zu sehen ist.