Montag, 16. Januar 2017, 17:00

Der Kampf um die Neuordnung Mitteleuropas

Wolfgang Maderthaner lotet bei der Buchpräsentation „Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg“ mit Ludwig Wittgenstein 'die Ent-täuschung des Krieges' aus.

Vor 100 Jahren verstarb Kaiser Franz Joseph. Das Ende seines Reiches erlebte er nicht mehr, doch die zum Zerfall führenden Spannungen waren bereits in seinem Todesjahr 1916 zu spüren. In „Die Habsburgermonarchie und der Erste Weltkrieg“, dem Band XI der Reihe „Die Habsburgermonarchie 1848–1918“ zeichnen die Herausgeber den Weg vom Frieden in den Untergang Österreich-Ungarns nach – beginnend mit dem Balkankonflikt bis hin zum neuen Europa der Nationalstaaten.

Das umfassende Geschichtswerk wird nun an der ÖAW präsentiert. Im Festvortrag „Von den Grenzen des Sagbaren – Ludwig Wittgenstein und die Ent-täuschung des Krieges“ erweitert Wolfgang Maderthaner, Generaldirektor des Österreichischen Staatsarchivs, die politisch-militärische Perspektive auf die sprachlos machende Realität des Krieges.

Programm, Anmeldung erbeten bei heinrich.koppensteiner(at)oeaw.ac.at