Mitglieder der Begleitkommission:
Die Begleitkommission hat am 3. Juli 2000 erstmals getagt. Nach einer Präsentation der und eingehender Diskussion über die gegenständlichen Sicherheitsforschungsprojekte (vgl.: http://www.boku.ac.at/sicherheitsforschung) sowie über die Arbeitsweise der Kommission wurde noch für das laufende Jahr die Durchführung einer Informationsveranstaltung für engagierte Ökologen, NGOs und eine fachlich interessierte Öffentlichkeit empfohlen (29. November 2000, 17.00 Uhr, Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien).
Die Kommission ist einhellig der Meinung, daß die vorliegenden Projekte sowohl aus wissenschaftlichen Gründen als auch als Ansatz für einen Dialog mit der Öffentlichkeit wertvoll sind und ihre Durchführung wünschenswert ist. Die vorgesehenen Projekte stellen eines der dzt. geeignetsten Modelle dar, um den Nutzen einer "Grünen Gentechnik" für Wissenschaft und Landwirtschaft, für Produzenten und Konsumenten darzulegen. Hiefür ist insbesondere die Wirksamkeit der Scharka-Resistenz unter natürlichen Gegebenheiten als Projektergebnis nachzuweisen.
Die Kommisssion empfiehlt eine Prioritätensetzung im Sinne einer Konzentration auf wichtige Fragestellungen. Insbesondere wurden ein entsprechendes Zeitmanagement und die Setzung entsprechender "milestones" angesprochen, um die erforderlichen Voraussetzungen für die Ausarbeitung eines Freisetzungs-Antrages bis zum Jahr 2002 zu schaffen.
Für Anfragen an die Mitglieder der Begleitkommission wurde eine eigene E-mail-Adresse Transg-Obst.@oeaw.ac.at (obst@oeaw.ac.at) eingerichtet.
Die Kommission regt weiters zur Abklärung des fachlichen Umfeldes der Projekte an, in Kooperation mit österreichischen Fachleuten aus der Praxis (Pflanzenschutz-dienst, Landwirtschaftskammern) das Ausmaß des Befalls und die Schäden durch das Scharka-Virus in Österreich näher zu bestimmen (neuere Publikationen oder amtliche Erhebungen liegen nicht vor). Ferner soll der Aufwand für kommerzielle Scharka-Kontrolle (einschließlich Blattlaus-Bekämpfung) abgeklärt und eine ökolo-gische Bewertung dieser Maßnahmen vorgenommen werden.
Die Begleitkommission der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften
lädt
zu einer
Informationsveranstaltung
"Sicherheitsforschung an transgenem Steinobst als Modellsystem"
Projekte der Universität für Bodenkultur in Wien
ein.
Zeit: Mittwoch, 29.11.2000, 17.00 Uhr
Ort: Theatersaal Österreichische Akademie der
Wissenschaften,
Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien,
* Begrüßung
* Präsentation der Sicherheitsforschungsprojekte
* Bericht über die Begleitkommission der ÖAW
* Statements zur ökologischen Beurteilung der Projekte
* Plenardiskussion
* Zusammenfassung und Schlusswort
eingeladen sind:
Vertreter einschlägiger öffentlicher Institutionen, non - governmental
Organisationen (NGO), alle an der Fragestellung Interessierte
Ihr Kommen zugesagt haben:
Prof. Dr. Klaus Ammann, Botanischer Garten der Universität Bern
HR Doz. DI Dr. Reiner Hron, Vorsitzender Begleitkommission, Plattform Gentechnik & Wir
Prof. Dr. Heinz Saedler (Vorsitz), MPIZ, Köln
Prof. Dr. Hans Tuppy, Uni Wien und ÖAW, Mitglied der Begleitkommission
Prof. Dr. M. Laimer da Câmara Machado, IAM, Universität f. Bodenkultur Wien
Prof. Dr. K. Pieber, IOG, Universität f. Bodenkultur Wien
Dr. Sigrid Steinkellner, IPS, Universität f. Bodenkultur Wien
Dr. Jutta Mattanovich, IFFF, Universität f. Bodenkultur Wien
Weitere Informationen unter:
http://www.boku.ac.at/sicherheitsforschung
und
http://www.oeaw.ac.at/transgene-obstbaeume