Post-DocTrack-Pilotprogramm: Auswahlverfahren

Die ÖAW vergibt bis zu 5 Stipendien pro Jahr an Nachwuchswissenschaftler/innen im Anschluss an die Promotion, um den Übergang in die Post-Doc-Phase zu erleichtern.
Um die Weiterentwicklung einer Post-Doc-Kultur in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zu unterstützen, richtet sich das zunächst bis 2017 laufende Pilotprogramm an Kandidat/innen aus diesen Fachgebieten.


Auswahl und Vergabe

Die Vergabe der Stipendien erfolgt durch eine Auswahlkommission, deren Mitglieder jeweils zur Hälfte von der ÖAW und von der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko) nominiert werden.
Die Auswahlkommission erstellt eine Shortlist der Anträge, die international begutachtet werden. Für jeden dieser Anträge werden zwei Gutachten eingeholt; auf Basis dieser Gutachten entscheidet die Kommission über die Zuerkennung der Stipendien.
Wiederbewerbungen nach einer Ablehnung sind nicht möglich.


Auswahlkriterien

1. Wissenschaftliche Qualifikation und Entwicklungsperspektiven der Antragstellerin/des Antragstellers

  • Studienerfolg, d.h. Diplom-/Masterabschluss und Doktorats-/PhD-Abschluss (sofern bereits vorliegend, andernfalls Noten der absolvierten Prüfungen des Doktorats-/PhD-Studiums)
  • besondere Erfolge, Auszeichnungen, Preise
  • Publikationen
  • (internationale) Mobilität
  • Empfehlungsschreiben

2. Wissenschaftliche Qualität der bisherigen Forschungsleistungen

  • Originalität und Relevanz für den Fachbereich, insbes. der Forschungsfragen und -ergebnisse der Dissertation
  • Qualität der Fachzeitschriften bzw. der Verlage, in denen publiziert wurde
  • Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftler/innen oder Arbeitsgruppen (auch aus anderen Disziplinen)
  • internationale Kooperationen im Rahmen der bisherigen Forschungsprojekte

3. Wissenschaftliche Qualität des beantragten Vorhabens

  • Antrag auf Förderung der Ausarbeitung eines Drittmittelantrags: Originalität und Relevanz für den Fachbereich, Klarheit der Forschungsfragen und Methoden; Einschätzung der Erfolgsaussichten auf eine Förderung in der gewählten Förderschiene auf Basis von CV und Publikationsliste
  • Antrag auf Fertigstellung von Publikationen: Relevanz der geplanten Publikation für das Fachgebiet und die weitere Karriereentwicklung des/der Beantragenden; Qualität der Fachzeitschrift/en bzw. des Verlags, in denen publiziert werden soll
  • Antrag auf Förderung der Vernetzung: Einschätzung der geplanten internationalen Kooperation/Vernetzung (insbes. Qualität der gewählten Forschungseinrichtung und wissenschaftliches Potenzial des geplanten Auslandsaufenthalts) mit Blick auf die weitere Karriereentwicklung des/der Beantragenden

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