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Monday 04. March 2013 Annual Report 2012

The SMI Annual Report 2012 is available.


Thursday 31. January 2013 In Memoriam Paul Kienle (1931-2013)

With the passing of Paul Kienle, former Director of the Stefan Meyer Institute, we lost an eminent scientist and pioneer in subatomic physics. He left us on Tuesday, January 29, 2013, few days after finishing his last scientific...


Wednesday 19. December 2012 SPARC meeting in Vienna

The annual SPARC Collaboration meeting took place in Vienna from November 26 to 28.


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History

Erzherzog Rainer bei der Eröffnung des Radiuminstituts 1910
Stefan Meyer (1872 – 1949) Erster Leiter des Instituts für Radiumforschung
Viktor Franz Hess Nobelpreis 1936
Georg v. Hevesy Nobelpreis 1943
Berta Karlik mit Liese Meitner
LNF – Frascati
Paul Kienle
Eberhard Widmann
Die Mitarbeiter im Jahr 2008
AD-CERN
J-PARC

E. Rutherford, P. u. M. Curie arbeiten an epochalen Experimenten mit Radiumproben aus Österreich.

1901: Gründung einer Kommission für die Untersuchung radioaktiver Substanzen der Akademie der Wissenschaften.
Mitglieder: Viktor von Lang, Gustav von Tschermak, Adolf Lieben. Vorsitz: Franz Seraphin Exner

1908: Karl Kupelwieser stiftet 500,000 Kronen für den Bau eines Instituts für Radiumforschung.

1910: Eröffnung des Instituts für Radiumforschung als erstes und heute damit ältestes Institut der Akademie.
Vorstand: Franz S. Exner
Leiter: Stefan Meyer
In einer Vereinbarung zwischen Akademie, Staat und Stifter wird festgelegt, daß der Staat für Gehälter, Gebäudeerhaltung und eine jährliche Dotation aufkommt und die Akademie die vorhandenen Radiumbestände, die damals sehr großen Wert hatten, einbringt.

1912: Entdeckung der kosmischen Strahlung durch V. F. Hess, damals erster  Assistent am Institut. F. Paneth und G. v. Hevesy arbeiten auf dem Gebiet der radioaktiven Indikatoren.

1920: Stefan Meyer wird Vorstand des Instituts.
Das Institut zählt zu den weltweit führenden Forschungsstätten.

1921: Hilda Fonovits-Smereker wird erste Frau mit bezahlter Anstellung am Institut. In der Folge entstehen viele Arbeiten im neuen Gebiet der Kernphysik (H. Pettersson, M. Blau u.a.)

1936: Nobelpreis für V. F. Hess
Marietta Blau entwickelt neue Meßmethoden mit Photoemulsionen. Damit entdeckt sie mit H. Wambacher 1937 die „Zertrümmerungssterne“, dh. Kernspaltungen, die durch kosmische Strahlen induziert werden. Blau wird später von Schrödinger mehrmals für den Nobelpreis vorgeschlagen.

1938-1945: In der NS-Zeit erleidet das Institut großen Schaden: St. Meyer, F. Paneth, M. Blau und viele andere werden entfernt oder vertrieben.

1938: Gustav Ortner wird Vorstand.

1943: Nobelpreis für Georg v. Hevesy
Berta Karlik und Traude Cless-Bernert weisen Astat in der Natur nach (letztes noch unentdecktes natürliches Element: At, Z=85).

1945 wird Berta Karlik provisorische und 1947 definitive Leiterin.

1949: Errichtung der Isotopenstelle.

1956: Berta Karlik wird erste Ordinaria der Universität Wien.

1974: Herbert Vonach wird Leiter des Instituts.

1975: Ein Vertrag mit dem SIN, Schweiz, (heute PSI – Paul Scherrer Institut) initiiert Experimente mit Myonen und eröffnet ein neues Arbeitsgebiet.
Eine Reihe vielbeachteter Arbeiten zur myonkatalysierten Fusion und zu exotischen Atomen ist die Folge.

1987: Unter der Federführung von K. Lintner (Obmann des SIN Projektes) und O. Hittmair wird das Radiuminstitut neu organisiert und in Institut für Mittelenergiephysik umbenannt. W. H. Breunlich wird mit der Leitung des Instituts betraut.
Beteiligung an Experimenten an mehreren internationalen Teilchenbeschleunigern, darunter LNF (Laboratori Nazionali di Frascati, Italien) und PSI (Paul Scherrer Institut, Schweiz).
Das Institut ist die einzige Forschungseinrichtung in Österreich, die auf dem Gebiet der starken Wechselwirkung und deren gebundenen Systemen, den Hadronen, bei niedrigen Energien experimentell tätig ist.

2002: Paul Kienle wird Leiter des Instituts. Beteiligung an neuen Projekten für FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) in Darmstadt.

2004: Umbenennung des Instituts in Stefan-Meyer-Institut für subatomare Physik.

Eberhard Widmann wird Direktor.

Erweiterung des Physikprogramms auf Antiprotonische Atome und Antiwasserstoff (ASACUSA am CERN-AD - in Zukunft an FLAIR (Facility for Low Energy Antiproton and Ion Research) bei FAIR) sowie kaonische Kern-Cluster am KEK und J-PARC (Japan).