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06.10.2011

ESA wählt Raumsonde mit Grazer Beteiligung für "Cosmic Vision" aus

ÖAW-Institut für Weltraumforschung (IWF)



Das wissenschaftliche Programmkomitee der Europäischen Weltraumorganisation ESA hat die Raumsonde "Solar Orbiter" als nächstes zu realisierendes Projekt für das "Cosmic Vision"-Programm ausgewählt. Das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wird an zwei Instrumenten beteiligt sein. Der Start ist für 2017 geplant. Die Reise zur Sonne wird rund drei Jahre dauern.

"Solar Orbiter" wird der Sonne näher kommen als jede andere Raumsonde zuvor. Der geringe Abstand von etwa 45 Sonnenradien (Perihel) bedeutet einen großen Fortschritt in der Sonnenphysik. Der einzigartige Orbit, die Raumsonde wird sich teilweise in Korotation mit der Sonne befinden, wird wiederholte Nahaufnahmen der Sonne ermöglichen. Außerdem ermöglicht die gegenüber der Ekliptik bis zu 30° geneigte Bahn eine Beobachtung der Sonnenpole und die dreidimensionale Erforschung der inneren Heliosphäre.

Mit an Bord von "Solar Orbiter" werden auch je ein Instrument zur Messung von Radio- und Plasmawellen und von magnetischen Feldern sein. "An beiden Instrumenten ist das IWF beteiligt. Deshalb freut es uns umso mehr, dass 'Solar Orbiter' den Zuschlag bekommen hat", sagt IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann.


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