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22.02.2011

Fusion - Energiequelle der Zukunft

Ausstellung von 1. bis 10 März 2011



Die "Fusion Expo", eine internationale Wanderausstellung über Kernfusion, kommt am 1. März 2011 an die Technische Universität (TU) Wien.

Der Traum vom Kernfusions-Kraftwerk beschäftigt die Wissenschaft schon seit vielen Jahren. Im internationalen Großprojekt ITER wird derzeit der nächste wichtige Schritt in der Fusionsforschung verwirklicht - auch mit Beteiligung österreichischer Forschungsgruppen. Vom 1. bis 10. März 2011 kann man nun in einer Ausstellung an der Technischen Universität Wien (bei freiem Eintritt) mehr über dieses brennend wichtige Zukunftsthema erfahren.

Die Energie der Sterne

Können wir es der Sonne nachmachen, und durch Kernfusion Masse in Energie umwandeln? Das Grundrezept klingt einfach: Zwei leichte Atomkerne verschmelzen zu einem schwereren Kern, dabei wird Energie in Form von Strahlung und Hitze frei. Will man Kernfusion allerdings kontrolliert auf der Erde nutzen, stößt man noch immer auf schwierige technische Probleme.

Die "Fusion Expo" hat schon in einer ganzen Reihe europäischer Städte das Thema Kernfusion einer breiten Öffentlichkeit nähergebracht. Nun ist die Wanderausstellung in Wien zu sehen. Als spezielles Angebot für Schulklassen und die interessierte Öffentlichkeit werden Führungen durch die interaktive Ausstellung angeboten, die Eröffnung findet am 1. März 2011 um 10 Uhr im Prechtlsaal der TU Wien statt.

ITER - der nächste Schritt zur Energiegewinnung aus Kernfusion

Das internationale Großprojekt ITER wird seit 2008 in internationaler Kooperation im südfranzösischen Cadarache gebaut. An dem Projekt sind derzeit die Europäische Union, die Volksrepublik China, Indien, Japan, Russland, Südkorea und die USA beteiligt. Die Fusion Expo gibt einen Überblick über das technische Konzept ("Tokamak"), die bevorstehenden Bauphasen und den zukünftigen Betrieb von ITER.

Fusionsforschung in Österreich

Möglich wurde die Ausstellung an der TU Wien durch die Assoziation EURATOM-ÖAW. Diese Einrichtung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften betreut seit 1996 die österreichischen Beiträge zur Kernfusionsforschung in Europa. Die wichtigsten Forschungsgebiete der Assoziation sind Plasmaphysik, Fusionstechnologie und sozioökonomische Studien.


Weitere Informationen


Kontakt:
Mag. Monika Fischer
Mag. Anna Kantner
ÖAW-EURATOM Koordinationsbüro
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
T: +43 1 51581-2676
monika.fischer@oeaw.ac.at
anna.kantner@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/euratom


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