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24.09.2007
Wie wird Nanotechnologie die Welt verändern?
Workshop und öffentliche Podiumsdiskussion am 25. September 2007

"Nano-Waffe gegen Krebs", "Nano-Partikel schützen vor gefährlichen UV-Strahlen" - Jeden Tag eine neue Schlagzeile! Neben der Begeisterung für die neue Technologie macht sich auch Unsicherheit breit. Ist Nanotechnologie die Lösung aller Probleme oder gibt es auch mögliche "Nebenwirkungen"?

Nanotechnologie spielt in immer mehr Bereichen eine immer größere Rolle. Die möglichen Chancen und Risiken für die Umwelt oder Gesundheit sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft sind noch schwer abzuschätzen, das Anwendungspotenzial scheint enorm. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat dieses Problem erkannt und fördert ein Forschungsprojekt, in dem es u. a. um den Aufbau eines "Risiko-Radars" gehen wird, der als Basis für die Abschätzung von möglichen Gesundheits- und Umweltrisiken dienen wird. Dieses Forschungsprojekt, das am Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) angesiedelt sein wird, wird in den nächsten drei Jahren intensiv nanotechnologische Entwicklungen analysieren und Kriterien entwickeln, die für eine Risikoabschätzung relevant sind.

Veranstaltungen zum Thema Nanotechnologie

Als Auftakt zum Projekts finden am 25. September 2007 zwei spannende Veranstaltungen statt. In einem Workshop geht es um das brisante Thema des Umgangs mit Risiko aus internationaler Perspektive, anschließend gibt es bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion die Gelegenheit, mit namhaften Experten und Expertinnen über den Umgang mit Nanotechnologie in Österreich zu diskutieren.

Staatssekretärin Christa Kranzl (BMVIT) wird das Podium mit einem Impulsreferat eröffnen, Ingolf Schädler (BMVIT), Armin Grunwald (ITAS Karlsruhe), Frank Sinner (Joanneum Research), Karl Kienzl (Umweltbundesamt) und Michael Nentwich (ITA/ÖAW) werden in Form von Impulstatements zu dieser Gesprächsrunde beitragen.

Die Podiumsdiskussion wird vom ITA mit Unterstützung des BMVIT und in Kooperation mit der Initiative Risiko:dialog veranstaltet; der Workshop vom ITA mit Unterstützung des BMVIT.


Weitere Informationen zum Workshop
Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion


Kontakt:
Sabine Stemberger
Institut für Technikfolgen-Abschätzung
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Strohgasse 45/5
1030 Wien
T +43 1 51581-6586
F +43 1 710 98 83
sstem@oeaw.ac.at
www.oeaw.ac.at/ita


Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
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1010 Wien
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
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Last update: 2007/09/24
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