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5. Oktober 2001
ÖAW-Forscherpreise 2001: Spektrum der Leistungsvielfalt an österreichischen Universitäten
Feierliche Übergabe der Preise in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am 12. Oktober 2001


Die höchsten Auszeichnungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) werden in diesem Jahr an anerkannte Wissenschaftler der Universität Wien, der TU Wien und der Universität Innsbruck verliehen:

Der Erwin-Schrödinger-Preis der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse wird an Bernhard Kräutler, Institut für Organische Chemie der Universität Innsbruck, in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der organischen Synthese und Strukturchemie, und an Siegfried Selberherr, Institut für Mikroelektronik der TU Wien, in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen auf dem Gebiet der Mikroelektronik vergeben.

Den Wilhelm-Hartel-Preis der philosophisch-historischen Klasse erhält Heinrich Schneider für seine ausgezeichneten Leistungen auf dem Gebiet der Politikwissenschaft.

Mit den aus privaten Stiftungen finanzierten Nachwuchspreisen der ÖAW, die ab 2001 höher dotiert sind (50.000 Svchilling), werden sieben Forscherinnen und Forscher ausgezeichnet:

Diese Preise werden an Rudolf Valenta (Universität Wien), Ignacio Cirac (Universität Innsbruck), Doris Döppes (Universität Wien) und Christian Mitterer (Montanuniversität Leoben) vergeben, die auf den Gebieten Pathophysiologie, Quantenoptik, Paläontologie und Werkstoffwissenschaften exzellente Arbeiten vorgelegt haben.

In den Sozial- und Geisteswissenschaften wurde eine Arbeit von Klaus Poier über Fragen des Wahlrechts ausgezeichnet. Werner Michler erhält für seine Monographie "Darwinismus und Literatur. Naturwissenschaftliche und literarische Intelligenz in Österreich, 1859-1914" und Herbert Dawid für seine Habilitation zum Themenbereich "Adaptives Lernverhalten beschränkt rationaler Agenten" einen der Preise.

Mit Unterstützung der Oesterreichischen Nationalbank, der Kammer für Arbeiter und Angestellte, der Wirtschaftskammer Österreich und der Industriellenvereinigung wurden in diesem Jahr Preise ausgeschrieben, die sich mit Fragestellungen der Sozialpolitik für das 21. Jahrhundert befassen: Es wurden August Österles (WU Wien) Arbeit über die Rolle des Wohlfahrtsstaates in der Gestaltung von Pflegesicherungssystemen ausgezeichnet und der "Frauengesundheitsbericht des Landes Salzburg" von Birgit Buchinger, Ulrike Gschwandtner und Elfriede Neubauer.

Programm

Preisträgerinnen und Preisträger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2001

Informationen zu den Preisen finden Sie unter www.stipendien.at.


Weiterführendes Material erhalten Sie bei:
Mag. Lottelis Moser, Abteilung für Stipendien und Preise, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/207, Fax: (+43 1) 51581/264, E-Mail: Lottelis.Moser@oeaw.ac.at


 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
A-1010 Wien
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Tel.: (+43 1) 51581-0
webmaster@oeaw.ac.at

last update: 2001/08/27
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