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10. August 2001
Qualitätssicherung durch Forschungsplanung
Österreichische Akademie der Wissenschaften legt "Mittelfristiges Forschungsprogramm 2001-2005" vor


Die für die nächsten Jahre geplanten Forschungsaktivitäten präsentiert die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in ihrem "Mittelfristigen Forschungsprogramm 2001-2005". Begleitet wird dieses Programm von einem Evaluationsprozess, der einen Mechanismus der permanenten Qualitätskontrolle der ÖAW-Forschungseinrichtungen darstellt. Die Akademie setzt damit einen Weg der Forschungsplanung fort, der als offener, nachvollziehbarer Vorgang der Entscheidungsvorbereitung und Qualitätssicherung bereits 1995 begonnen wurde. "Evaluation ist demnach kein einmaliger, alibihafter Vorgang, sondern ein integraler Bestandteil konzeptiver Arbeit", betont der Präsident der ÖAW, Werner Welzig.

Als Empfängerin bedeutender Förderungen aus öffentlichen Mitteln gibt die ÖAW damit der österreichischen Öffentlichkeit sowie jenen Stellen, die über die Zuweisung von Mitteln an die ÖAW entscheiden, die Möglichkeit, den geplanten Einsatz dieser Ressourcen zu prüfen und auch von der Planung her kritisch zu beobachten.

Die ÖAW gehe diesen Weg aus eigener Initiative und lege ihre Vorhaben zur wissenschaftlichen und zur politischen, zur internen und zur externen Kontrolle vor, so Präsident Welzig. Die Akademie betrachte ihre etappenweise "Programm-Arbeit" und die darauf aufbauenden Evaluationen als einen wichtigen objektivierbaren Beitrag und Anreiz zur wissenschaftlichen Schwerpunktbildung in Österreich. Umfassende Planungsarbeit und permanente Qualitätskontrolle bedürfen aber auch der nachhaltigen Unterstützung durch die "öffentliche Hand". "Die Konsequenz von Planungsarbeit muss Planungssicherheit sein", betont Welzig.

Als erste Forschungsträgerorganisation in Österreich hat die ÖAW in den vergangenen fünf Jahren ihre 56 Forschungseinrichtungen durch internationale Expertenteams evaluiert. Die Ergebnisse und die daraus gezogenen Konsequenzen wurden veröffentlicht. In den nächsten vier Jahren werden die 13 Fachbereichen zugeordneten ÖAW-Forschungseinrichtungen nach dem bereits bewährten Konzept evaluiert. Begonnen wird 2002 mit dem Fachbereich "Teilchenphysik und Mathematik".


Mittelfristiges Forschungsprogramm 2001-2005



Weitere Informationen:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/219, Fax: (+43 1) 51581/275, E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at


 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
A-1010 Wien
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Tel.: (+43 1) 51581-0
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last update: 2001/08/27
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