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25. Jänner 2001
Klimawandel: Wo steht Österreich?
Ein von der ÖAW-Kommission für Reinhaltung der Luft organisiertes Symposium beleuchtet die Situation Österreichs anhand aktueller wissenschaftlicher und politischer Entwicklungen
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Die UN-Klimakonferenz in Rio 1992 und das Kyoto-Protokoll 1997 haben die Ziele zur Reduktion der Emissionen von Treibhausgasen bis 2010 vorgegeben. Die Fortschritte bei der Reduktion der Emissionen klimarelevanter Gase sind jedoch bislang als mäßig einzuschätzen. Nach der ergebnislosen Vertagung der Klimakonferenz von Den Haag im November 2000 wird im Mai dieses Jahres bei der Wiederaufnahme in Bonn versucht, die vielen offenen Fragen in der Umsetzung von Klimakonvention und Kyoto-Protokoll einer Lösung zuzuführen.
Österreich hat sich ein hohes Ziel gesetzt und im "Burden Sharing Agreement" der EU eine 13-prozentige Absenkung der CO2-Äquivalentemissionen bis 2010 zugesagt. Wie soll es hierzulande weitergehen? Im Rahmen eines von der Kommission für Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) organisierten Symposiums zum Thema "Klimawandel, Entwicklung und Situation in Österreich" diskutieren am 1. Februar 2001 Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, nationale und internationale Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen sowie die wirtschaftlichen Folgen.
Österreich habe sich zu sehr anspruchsvollen Reduktionszielen verpflichtet, für diese selbstgesteckten Ziele aber bisher nur ungenügende Maßnahmen gesetzt, so die WissenschaftlerInnen. Die Wahrscheinlichkeit, das Kyoto-Ziel für Österreich mit den vorliegenden Programmen und Strategien zu erreichen, wird angesichts generell steigender CO2-Emissionen nicht allzu hoch eingeschätzt. Themen des Symposiums werden neben der Bestandsaufnahme der Klimaschutz-Situation in Österreich auch die Treibhausemissionen in der Europäischen Gemeinschaft sowie die Auswirkungen des Klimawandels in den Alpen sein. Darüber hinaus werden erfolgreiche Klimaschutzbeispiele vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch innovatives Agieren die vorgegebenen Ziele erreicht werden können.
Programm
Weitere Informationen:
Dr. Marianne Baumgart, Öffentlichkeitsarbeit, ÖAW
Tel.: (+43 1) 51581/219, Fax: (+43 1) 51581/275, E-Mail: Marianne.Baumgart@oeaw.ac.at
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