Schrödinger
Lectures
Veranstaltungsort
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Festsaal
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
Information
Österreichische Akademie der Wissenschaften,
Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 515 81-219
Programm
Mittwoch, 8. November 2000,
18.15 Uhr
Jack
Steinberger, Nobelpreisträger 1988
(CERN, Genf)
„Neutrinos“
Moderator: Wolfgang Kummer (TU Wien, ÖAW)
Properties of the Neutrinos and a little about
their Role in Astrophysics.
Mittwoch, 10. Jänner
2001, 18.15 Uhr
Gerald
Gabrielse (Harvard University)
„Setting a trap for antimatter“
Moderator: Anton Zeilinger (Uni Wien, ÖAW)
Antimatter and matter annihilate each other in
the most spectacular way. For reasons that we do not understand well, we
are made of matter rather than antimatter and this matter survived annihilation
after the big bang. We have managed to capture antimatter particles and
to keep these from annihilating for months at a time by storing them in
a particle trap - a container that has no walls. The goal of these experiments
is to look for any tiny differences between antimatter and matter. We are
now trying to make the first cold atoms made entirely of antimatter.
Mittwoch, 21. Februar 2001,
18.15 Uhr
Helmut
Dosch (Max-Planck-Institut für
Metallforschung, Stuttgart)
„Klein aber Oho! Nanomaterialien im Brennpunkt
der Physik“
Moderator: Anton Zeilinger (Uni Wien, ÖAW)
Extrem miniaturisierte Systeme werden in den
Technologien der Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. Die neuen
physikalischen Phänomene aus dieser Nanowelt sind überraschend
und spannend zugleich. Ebenso faszinierend sind die raffinierten neuen
Werkzeuge, mit denen sich die Physiker von morgen atomare Einblicke in
diese für das Auge unsichtbare Welt verschaffen. Anhand von aktuellen
Beispielen und von Demonstrationsversuchen wird die Faszination der Expedition
in das Reich der Atome und Moleküle vermittelt.
Mittwoch, 21. März 2001,
18.15 Uhr
Jochen
Schneider (DESY, Hamburg)
„Von Röntgen's Röhre zum Röntgenlaser“
Moderator: Helmut Rauch (TU Wien, ÖAW)
Der Einsatz von Röntgenstrahlung in der
Materialforschung, der Medizin und Biologie ist unverzichtbar. Durch die
Entwicklung von Synchrotron-Strahlungsquellen konnte die Intensität
und damit der Einsatzbereich wesentlich verbreitert werden. Durch die anstehende
Entwicklung des Free-Electron oder Röntgenlasers wird eine neue Ära
der Forschung mit Röntgenstrahlen beginnen.
Mittwoch, 25. April 2001,
18.15 Uhr
Carlo
Rubbia, Nobelpreisträger 1984
(ENEA-Rom und CERN-Genf)
The Future of Energy
Moderator: Helmut Rauch (TU Wien, ÖAW)
The present concerns about the climatic consequences
of the intensive future energy needs will be discussed, together with the
technical advances required in order to solve them. An immense amount of
R&D on more acceptable forms of energy is necessary and it will be
illustrated, with a special reference to the programmes in ENEA.
Mittwoch, 30. Mai 2001,
18.15 Uhr
Dieter Österhelt (Max-Planck-Institut
für Biochemie, Martinsried)
"Die Nanowelt der Biologie"
Moderator: Uwe Sleytr (BOKU, ÖAW)
Die unvorstellbare Dimension von Raum und Zeit
des Weltalls bleibt im Bereich der molekularen Dimensionen erhalten. Die
Wissenschaften der Chemie und Physik erschließen heute zusammen mit
der Biologie die Gesetze des Nanokosmos - dem Spiegelbild des Weltalls
in molekularen Dimensionen. Schnellste biologische Reaktionen auf kleinstem
Raum veranschaulichen die Verhältnisse in der biologischen Nanowelt
ebenso wie die Visualisierung und Manipulation einzelner Proteinmoleküle.
Technische Nutzung natürlicher Nanostrukturen ergibt sich aus den
neuerworbenen Erkenntnissen über diese Dimension.