Akademie-Preise 1998

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) verleiht in diesem Jahr den höchsten Preis für Geisteswissenschaftler, den Wilhelm Hartel-Preis, an Prof. Dr. Erika Weinzierl in Anerkennung ihres Gesamtwerkes. Gleichzeitig wird ihr Eintreten für eine politische und soziale Kultur der Toleranz, für den Schutz von Minderheiten und für einen christlich-jüdischen Dialog in Österreich gewürdigt.

Der Erwin Schrödinger-Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Naturwissenschaften wird 1998 an den Innsbrucker Ordinarius für Theoretische Physik, Prof. Dr. Peter Zoller, verliehen. Die Theorie von Quantencomputern und Forschungen zur Quantenkommunikation, die für eine abhörsichere Datenübertragung eingesetzt werden kann, sind Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeiten.

Bei der offiziellen Preisverleihung am Freitag, dem 16. Oktober 1998, im Festsaal der ÖAW werden sechs weitere Preise an junge Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen vergeben:

Der Wiener Romanist Dr. Christopher Laferl (Universität Wien) erhält einen Preis für seine kulturwissenschaftlichen Forschungen auf dem Gebiet der Hispanistik und Lateinamerikanistik, Dr. Thomas Jappel wird für seine Forschungen zu steuerrechtlichen Fragestellungen, Mag. Thomas Olechowski (Universität Wien) für seine Arbeit über die Einführung der Verwaltungsgerichtsbarkeit in Österreich ausgezeichnet. Dr. Ernst Kobau erhält den vom Böhlau-Verlag gestifteten Preis für seine Monographie über die Familie Wertheimstein und Ferdinand von Saar.

Die naturwissenschaftlichen Preise gehen in diesem Jahr an die Mathematiker DI Dr. Monika Ludwig (TU Wien) und Prof. Dr. Gerhard Larcher (Universität Salzburg). Der Chemiker Prof. Dr. Wolfgang Buchberger (Universität Linz) erhält eine Auszeichnung für seine Arbeiten zur Entwicklung von Verfahren zur Umweltanalytik.


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Letzte Änderung: 15.10.1998 09:15