14. bis 16. Mai 1997
I. Teil: Sozialpolitik für das 21. Jahrhundert in Österreich
II. Teil: Ökologie und sozioökonomische Entwicklung
Organisatoren: H. LÖFFLER und E.W. STREISSLER
Mittwoch, 14. .Mai, 19.00 Uhr
Ort: Festsaal des Wiener Rathauses - Zugang: 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I
L. ROSENMAYR: "Gesellschaftlicher Wandel: Ein neuer Generationenvertrag?"
(auch als "WIENER VORLESUNG")
Donnerstag, 15. Mai, ab 9.00 Uhr
Ort: Festsaal des ALTEN Wiener Rathauses l, Wipplinger Straße 8
09.00-11.00 Einführung: E.W. STREISSLER
J. DREZE, Louvain: "Jobs and Economic Security in the 21st Century"
E. WHITEHOUSE, London: "In-work Benefits and Unemployment:
A Solution for the 21rst Century?", (beide Vorträge auf englisch)
11.00-11.20 Kaffeepause (Barocksaal)
11.20-13.00 E. LICHTENBERGER: "Metropolen und periphere Regionen: Probleme
der Sozialpolitik im 21. Jahrhundert"
P. WEIFEL,: "Wünsche an die Gesundheitspolitik des 21. Jahrhunderts
aus der Sicht eines Ökonomen"
13.00-14.30 Mittagspause (einfacherImbiß): Barocksaal
14.30-15.30 A. BÖRSCH-SUPAN, Mannheim: "Privatisierungsmöglichkeiten der
Pensionsversicherung in Europa"
15.30-16.00 Kaffeepause(Barocksaal)
16.00-17.20 G. WICK, Inst. f. Biomed. Alternsforschung: "Biologische und medizinische
Aspekte des Alterns Ihre Bedeutung für das Leben im 21. Jahrhundert",
H. TUPPY: Koreferat
17.30-19.30 Roundtable-Gespräch:
"Pensions- und Pensionistenpolitik für das 21. Jahrhundert",
B. CSIKÓS-NÁGY (Budapest), H. HAX (Köln-Wien), D. MUELLER,
L. ROSENMAYR, E. STREISSLER (Vorsitz), G. TICHY
Freitag, 16. Mai, ab 9.00 Uhr
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses - Zugang: 1, Lichtenfelsgasse 2, Feststiege II
09.00-11.00 H.T. ODUM, Gainesville/Florida: "The Limits to Information and
Biodiversity in the Future"
D. ZASLAVSKY, Haifa: "Solar Energy Without a Collector for
Electricity and Water in the 21st Century",
(beide Vorträge auf englisch)
11.00-11.15 Kaffeepause
11.15-13.00 F. EHRENDORFER: "Die Wälder der Erde - Probleme und zukünftige
Entwicklung"
B. MESSERLl, Bern: "Berge der Welt und Agenda 2l -
Einforschungspolitischer Ausblick"
13.00-14.30 Mittagspause
14.30-16.15 O. PREINING: "Mensch und Atmosphäre"
E.W. STREISSLER: "Das Verhältnis von Ökonomie, Ökologiepolitik
und Ökologie"
16.15-16.30 Kaffeepause
16.30-18.15 G. PATZELT: "Global warming - im Lichte der Klimageschichte"
R. SANDGRUBER: "Ökologische Katastrophen der Vergangenheit und
ihre Bewältigung"
18.30 H. LÖFFLER: "Die Weltwasservorräte - Ressourcen und Konflikte"
(auch als "WIENER VORLESUNG")
20.00 Ende
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften ist für die Förderung durch folgende Sponsoren dankbar:
Im Zusammenhang mit der Feier zu ihrem 150-Jährigen Jubiläum veranstaltet die Österreichische Akademie der Wissenschaften ein Festsymposium zu dem Thema "Sozialpolitik für das 21. Jahrhundert in Österreich".
Aus diesem Anlaß wird ein Preiswettbewerb für wissenschaftliche BefträgejJüngerer Wissenschaftler zum Thema Österreichische Sozialpolitik ausgeschrieben. Unter Sozialpolitik wird die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, die öffentliche Pensionsvorsorge (Alterssicherung) und die öffentliche Gesundheitsvorsorge verstanden. Die Beiträge sollen konkrete und empirisch fundierte, politikrelevante Vorschläge zur Reform der österreichischen sozialpolitischen Institutionen unterbreiten. Sie müssen empirisch begründen, daß die ins Auge gefaßten Reformen die Kosten für die öffentliche Hand (als Anteil am Sozialprodukt gemessen) entweder nicht erhöhen oder gar senken würden. Dabei sind die zu erwartenden demographischen und medizintechnischen Veränderungen in Österreich mit zu berücksichtigen. Vorschläge zur Beschäftigungspolitik und dem Arbeitsmarkt werden auch angenommen, wenn sie zu begründeten öffentlichen Ausgabensteigerungen führen würden.
Die Beiträge sind bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bis zum 31. Oktober 1997 an das Sekretariat der Philosophisch-Historischen Klasse, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, einzureichen. Mit drei Preisen von je öS 30.000,- sowie Anerkennungspreisen werden Arbeiten prämiert, die von Verfassern stammen, welche am 31. Oktober 1997 das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Bei älteren Verfassern ist eine ehrende Nennung ohne monetäre Preiszuerkennung möglich. Die Beiträge sollen in einer Kurzfassung (nicht mehr als 1000 Worte) in der Buchpublikation des Festsymposiums veröffentlicht werden.
Das Preisausschreiben ist unter Ausschluß des Rechtsweges.