MISSION STATEMENT (Kurzfassung)


 
 

Die Numismatische Kommission erforscht die Münz- und Geldgeschichte ohne zeitliche oder räumliche Grenzen. Sie widmet sich sowohl der Grundlagenforschung als auch der historischen und finanzgeschichtlichen Auswertung des numismatischen Materials. Ihre Forschungsergebnisse sind somit von zentraler Bedeutung auch für alle Nachbardisziplinen wie etwa Alte, Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Wirtschaftsgeschichte oder auch Sprachwissenschaft. Die Numismatik, als eigenes Fach betrieben, ist ein unverzichtbarer Teil des Spektrums der Geisteswissenschaften, zumal die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Münzen aufgrund der Komplexität der Materie voll ausgebildete Spezialisten erfordert.

Gegenwärtig untersucht die Numismatische Kommission die Münz- und Geldgeschichte des römischen Imperium allgemein, der Austria Romana im speziellen, des vorislamischen Iran und seiner Nachbarländer sowie des Osmanischen Reichs. Projekte und Publikationen der jüngsten Vergangenheit waren daneben der antiken griechischen Münzprägung und der Münzprägung des europäischen Mittelalters gewidmet.

Die Kommission ist in der internationalen numismatischen Öffentlichkeit als ein wesentlicher Vertreter des Fachs und als einer der wichtigsten Träger numismatischer Forschung in Österreich bekannt. Sie kooperiert unter anderem mit den großen europäischen Münzkabinetten in Berlin, London, Paris und Wien, der American Numismatic Society (New York), dem Centre National de la Recherche Scientifique (Paris), dem Istituto Italiano per l’Africa e l’Oriente (Rom), dem Department of Near Eastern Languages and Civilizations der Harvard University sowie dem Archäologischen Institut der Usbekischen Akademie der Wissenschaften.





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Rückmeldungen an Dr. Bernhard Woytek
Letzte Änderung: 11.02.2008