Direktorium der Jungen Akademie

Julia Budka

Fach: Ägyptologie/Archäologie
Ludwigs Maximilian Universität München/ÖAW OREA

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Mein eigenes Forschungsfeld ist ägyptische Archäologie, hier insbesondere Siedlungsarchäologie, Relikte des Alltags und Rituale. Im Kreis der Jungen Akademie genieße ich den anregenden Austausch mit Spitzenwissenschaftler_innen aus den unterschiedlichsten Disziplinen. Zu meinen Aufgaben in der Jungen Akademie zähle ich das Pflegen der interdisziplinären Diskussion und den Austausch mit allen ÖAW Mitgliedern sowie das Eintreten für die Verbesserung von Nachwuchsförderprogrammen und den allgemeinen Forschungsbedingungen in Österreich.

Christian Hellmich

Fach: Bauingenieurwesen - Biomechanik
Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen der Technischen Universität Wien

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In meiner Forschung entwickle ich die Ingenieurmechanik weiter, um zuerst einmal mit verbesserten Bau- und Werkstoffen die Errichtung sichererer und ressourcenschonenderer Bauwerke zu ermöglichen. Dabei spielt das Studium biologischer Tragsysteme eine große Rolle, und dieses eröffnet auch gleich den Schlüssel für neue diagnostische und therapeutische Methoden in der Biomedizin. Offener und redlicher interdisziplinärer Diskurs ist mir also sehr wichtig -und ich möchte dazu betragen, dass gerade auch durch die Junge Akademie seine Bedeutung in Wissenschaft und Gesellschaft erhalten bzw. verstärkt wird.

Barbara Kraus

Fach: Theoretische Physik
Institut für theoretische Physik, Universität Innsbruck

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Ich arbeite auf dem Gebiet der Quanteninformationstheorie und beschäftige mich mit den faszinierenden Eigenschaften von Vielteilchensystemen. Innerhalb der Jungen Akademie genieße ich die Diskussionen mit exzellenten Wissenschaftler_innen aus verschiedensten Disziplinen und das gemeinsame Erarbeiten von Ideen und Vorschlägen zur Stärkung der österreichischen Wissenschaft.

Kristin Tessmar-Raible

Fach: Biologie
Max F. Perutz Laboratories, Universität Wien

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Mein Schwerpunkt liegt im Bereich der Lebenswissenschaften, insbesondere in der Neuro- und Chronobiologie. In meiner Forschung versuche ich zu verstehen, wie Licht und Rhythmen sich auf das Verhalten und die Physiologie des Menschen und der Tiere auswirken. Wie wird natürliches Sonnen- und Mondlicht wahrgenommen, wie steuert solches Licht die Körperrhythmik, welche Auswirkungen hat das auf die Körperfunktionen? Was bedeutet das für Tiere und Menschen in unserer "modernen" Umwelt, wenn wir de facto überall von künstlichem Licht umgeben sind?

Die Junge Akademie betrachte ich als eine Vertretung von Wissenschaftlern_innen für Wissenschaftler_innen, mit einem Fokus auf der frühen bis mittleren Etablierungsebene. Ich sehe es daher als Teil meiner Arbeit, den möglichen Herausforderungen, Anregungen und Sorgen dieser Gruppe Gehör zu verschaffen.

 


Marie-Therese Wolfram

Fach: Mathematik
RICAM ÖAW, University of Warwick

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Ich bin angewandte Mathematikerin und arbeite an mathematischen Gleichungen, welche den Transport großer Teilchenmassen beschreiben. Die Junge Akademie bietet mir die Möglichkeit, mich mit einer Vielzahl von jungen Wissenschaftler_innen aus verschiedenesten Disziplinen auszutauschen. Sie ist aber auch eine Platform, um gemeinsam für junge Wissenschaftler_innen und bessere Forschungsbedingungen in Österreich einzutreten.