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Postadresse: Landesverteidigungsakademie, Büro 3512 (POC), Stiftgasse
2a, 1070 Wien
| OBMANN | GENERALSEKRETÄR | |
| o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Hans Sünkel, w. M. | Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Alfred Vogel, MBA (IMD) | |
| Rektor Technische Universität Graz | ADMINISTRATOR | |
| Stellvertretender Direktor | Vizeleutnant Johann Kainz | |
| Institut für Weltraumforschung | ||
| Tel. +43 (0) 316 4120-701 | Tel. +43 (0) 50201-1028012 | |
| FAX +43 (0) 316 4120-790 | FAX +43 (0) 50201-1017276 | |
| E-Mail: Hans.Suenkel@oeaw.ac.at | E-Mail: lvak.poc.oeaw@bmlvs.gv.at |
Die Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung wurde auf Initiative von Altpräsident em. o. Prof. Dr. Dr. h. c. Otto HITTMAIR, w. M. und General i. R. Erich EDER in der Gesamtsitzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am 4. März 1994 gegründet.
Die Zielsetzung der Kommission ist entsprechend dem Übereinkommen zwischen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung zweigeteilt und liegt darin, Grundlagenforschung an der Akademie bei Fragestellungen, welche auch für das Verteidigungsministerium Relevanz besitzen, materiell und finanziell zu unterstützen. Von seiten des Bundesministeriums für Landesverteidigung wird andererseits die Möglichkeit wahrgenommen, im eigenen Bereich nicht abgedeckten Forschungsbedarf an Mitglieder der höchstrangigen wissenschaftlichen Institution Österreichs vergeben zu können.
Von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nominiert
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Phil.-hist. Klasse w. M. FASSMANN w. M. FRIESINGER w. M. LICHTENBERGER w. M. MATIS k. M. SEGER |
Math.-nat. Klasse
w. M. BAUER |
ÖAW-seitige Experten
o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Wolf Dietrich RAUCH,
Institut für Informationswissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz
Emer. o. Univ.-Prof. Dr. med. Georg WICK,
Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie, Medizinische Universität Innsbruck
Prof. Dr. Friedrich FIRNEIS, Technische Universität Wien
Dipl.-Ing. Dr. Guido KORLATH, Aktuar Math.-Nat. Klasse, ÖAW
Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alfred VOGEL, MBA (IMD), WKÖ
Brigadier Dr. Hans WALLNER, Militärische Geo- und Geschichtswissenschaften
Vom Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport nominiert
BMLVS: General Mag. Edmund ENTACHER,
Chef des Generalstabs, stellvertretender Obmann der Kommission
LVAk: General Mag. Raimund SCHITTENHELM, Kommandant LVAk
BMLVS: Generalleutnant Mag. Dietmar FRANZISCI, Leiter Sektion II (Planung)
BMLVS: Generalleutnant Mag. Freyo APFALTER, Leiter Sektion III (Bereitstellung)
BMLVS: Generalmajor Mag. Johann PUCHER, Leiter Direktion für Sicherheitspolitik
BMLVS: Brigadier Mag. Erich CSITKOVITS, Leiter Gruppe Grundsatzplanung
BMLVS: Brigadier Mag. Franz LEITGEB, Leiter Gruppe Struktur und Organisation
BMLVS: Brigadier Mag. Klemens HOFMEISTER, Leiter Abteilung Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
BMLVS: Brigadier Dipl.-Ing. Dr. Christian TAUSCHITZ, Leiter Direktion Rüstung und Beschaffung & Amt für Rüstung und Beschaffung
BMLVS: Oberst dhmfD Mag. Christian LANGER, Leiter Heerespsychologischer Dienst
SanS: Brigadier Univ.-Prof. Dr. med. Thomas TREU, Kommandant Sanitätschule & SanChef
ARWT: Brigadier Dipl.-Ing. Dr. Helmut OPPENHEIM, Leiter Abteilung Explosivstoff-, Werkstoff- und Betriebsmitteltechnik
LVAk: Brigadier Mag. Dr. Walter FEICHTINGER, Leiter Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement
LVAk: Dr. Andrea K. RIEMER, Ph. D., Leiterin Institut für Strategie und Sicherheitspolitik
LVAk: Oberst dG MMag. Dr. Andreas STUPKA, Leiter Institut für Human- und Sozialwissenschaften
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R E G I O N A L F O R S C H U N G |
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Projekt |
Externe und interne strategische Lage Österreichs |
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Projektleiter |
Em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Elisabeth LICHTENBERGER, w. M. |
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Laufzeit |
April 1997 - Dezember 2000 |
| Kontakt | E-Mail: Elisabeth.Lichtenberger@chello.at |
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Projektziele
Das Projekt umfasst zwei Teile:
1. Aus externer Perspektive wurden strategische Effekte für Österreich im Gefolge der Grenzöffnung nach Osten und des österreichischen EU-Beitrittes, wie die internationalen Verflechtungen der Migration und des Kapitals sowie die Regionalisierung Österreichs im Europa der Regionen, untersucht.
2. Hinsichtlich der internen Sichtweise geht es um die
räumliche Differenzierung der österreichischen Gesellschaft
auf Gemeindeebene in Hinblick auf die aus der Erreichbarkeit
resultierenden Probleme strategischer Natur. Hierbei werden die
Partialisierung der Standorte nach den Daseinsgrundfunktionen von
Wohnen, Arbeiten und Freizeit und die rhythmischen Phänomene im
Tages-, Wochen- und Jahresablauf berücksichtigt.
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G E O P H Y S I K |
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Projekt |
Stoßwellen- und Druckausbreitung in Stollensystemen |
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Projektleiter |
Em. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Franz
Kurt WEBER, w. M. |
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Kooperation |
Brigadier Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang PEXA |
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Laufzeit |
November 1996 bis Dezember 2000 |
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Kontakt |
Peter Tunner-Straße 25-27, 8700 Leoben
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Projektziel
Das Forschungsprojekt "Stoßwellen und Druckausbreitung in
Stollensystemen" setzt sich zentral mit der Problematik optimierten
Zusammenwirkens von Baumaßnahmen und Geologie bei der Anlage, im
Ausbau und in der Verbesserung von unterirdischen
Explosivstofflager-Stollensystemen unter den Gesichtspunkten von
Sicherheit - und damit auch Kosten - auseinander.
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G L A Z I O L O G I E |
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Projekt |
Die österreichischen Gletscher 1998 und 1969, Flächen und Volumenänderungen |
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Projektleiter |
o. Univ.-Prof. Dr. Michael KUHN, k. M.
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Kooperation |
Kommission für Geophysikalische
Forschungen der ÖAW |
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Laufzeit |
1992 – 1996, Auswertungen ab 1997 bis 2008 |
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Kontakt |
Innrain 52, 6020 Innsbruck |
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Projektziele
1. Bestandsaufnahme der Gletscherflächen der österreichischen Gletscher zur Zeit maximaler Ausaperung (1996/98) durch Luftbilder:
· Erstellung von Schichtlinienplänen 1:10.000
· Digitale Erfassung im 30-m-Raster
· Flächen-Höhen-Verteilung in 50-m-Stufen
2. Vergleich der Flächen- und
Volumsänderungen der österreichischen Gletscher mit dem
Stand des Gletscherkatasters von 1969.
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K R Y P T O L O G I E |
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Projekt |
Komplexitätstheorie und sequentielle Chiffrierung |
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Projektleiter |
Univ.-Prof. Dr. Harald NIEDERREITER, k. M. A. |
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Laufzeit |
1995-1998, 2000-2003 |
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Kontakt |
E-Mail: nied@math.nus.edu.sg Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Alfred Vogel, MBA (IMD) |
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Projektziel
Die sequentielle Chiffrierung ist eine
Datenverschlüsselungsmethode, die ein hohes Sicherheitsniveau
bietet und daher für den diplomatisch-militärischen Bereich
besondere Bedeutung besitzt. Das Projekt behandelt Grundlagenfragen der
sequentiellen Chiffrierung, und zwar hinsichtlich der Erzeugung und
Analyse der als Schlüssel erforderlichen pseudozufälligen
Bitfolgen. Mit neuen Methoden der Komplexitätstheorie werden
Kriterien für die Bewertung von konkreten, als
Schlüsselfolgen zum Einsatz kommenden Bitfolgen erarbeitet, die
Immunität gegen bekannte Attacken garantieren.
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P S Y C H O L O G I E |
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Projekt |
Neue Wege in der Leistungsdiagnostik |
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Projektleiter |
Em. Univ.-Prof. Dr. Giselher
GUTTMANN, w. M. |
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Kooperation |
Brigadier Dr. FRIESE , Heerespsychologischer Dienst |
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Laufzeit |
November 1996 bis 1998, 2000-2003 |
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Kontakt |
Liebiggasse 5, 1010 Wien |
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Projektziel
Das Projekt "Neue Wege in der Leistungsdiagnostik" untersucht eine
experimentelle Möglichkeit, unabhängig von der Motivation von
Probanden menschliches Raumvorstellungsvermögen auf der Basis
"reflexartiger" Probanden-Raumreiz-Antworten zu objektivieren und
hirnelektrische Messungen und deren Interpretation zum menschlichen
Raumvorstellungsvermögen durch neue, wesentlich verbesserte Tests
sehr viel aussagekräftiger und zuverlässiger zu gestalten.
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Medizinische Alternsforschung |
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Projekt |
Bestimmung von Antikörpern gegen Hitzeschockprotein 60 (HSP 60) bei klinisch gesunden Präsenzdienern als ein Risikofaktor für Atherosklerose |
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Projektleiter |
Em. o. Univ.-Prof. Dr. med. Georg WICK |
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Laufzeit |
2000 – 2003 |
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Kontakt |
Medizinische Universität Innsbruck |
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Projektziele
Im Rahmen des Projektes wurden folgende Fragen behandelt:
1. Bei welchem Prozentsatz der österreichischen Rekruten können sonographisch in der A. carotis bereits atherosklerotische Läsionen nachgewiesen werden?
2. Welche klassischen Risikofaktoren für die Atherogenese bestehen bei österreichischen Rekruten?
3. Besteht auch bei Jugendlichen eine Korrelation zwischen dem Nachweis unspezifischer Entzündungsparameter (Akutphasen-Proteine) und Vorhandensein atherosklerotischer Läsionen in der A. carotis?
4. Besteht eine Korrelation zwischen dem Nachweis von
atherosklerotischen Läsionen in der A. carotis und der
humoralen bzw. zellulären Immunreaktion gegen bakterielles und
humanes HSP 60?
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PHYSIK der IONOSPHÄRE |
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Projekt |
EM-Wellenausbreitung und Ionosphäre |
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Projektleiter |
Em. o. Univ.-Prof. Dr. Siegfried
J. BAUER, w. M. |
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Laufzeit |
2000-2003, 2004-.... |
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Kontakt |
Halbärthgasse 1, 8010 Graz Hon.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Alfred Vogel, MBA (IMD) |
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Projektziele
1. Mit Zeithorizont 2000 soll der Stand der Forschung über Variabilität der Ionosphäre durch externe Einflüsse (Space Weather) und deren möglicher Vorhersagbarkeit erfasst werden. Darüber hinaus soll ein Überblick über die bisherigen Untersuchungen der kleinräumigen Variabilität der Ionosphärentransmission (Ionosphärenwetter) gegeben werden und Überlegungen angestellt werden, in welcher Weise mesoskalige Anomalien der Ionosphäre hochgenaue Ortung und Navigation in geographisch begrenzten Gebieten (z. B. über dem Bundesgebiet) beeinträchtigen könnten.
2. Im Jahr 2001 soll im Rahmen einer Pilotstudie mit Hilfe der sieben wissenschaftlichen GPS-Empfangsstationen, die über das Bundesgebiet verteilt sind, nachgewiesen werden, ob aus Vergleichen synchroner Messungen Aufschlüsse über mesoskalige Anomalien der Ionosphäre feststellbar sind bzw. wie sich solche auf die Präzision der Ortung auswirken.
3. Im Jahr 2002 sollen die Konsequenzen nicht nur natürlicher
globaler sowie mesoskaliger Variablität für die
Präzision der Ortung und Navigation untersucht und
auch überlegt werden, in welchem Maße bewusste Veränderung der
Ionosphäre in der Zunkunft (Ionosphärenmodifikation durch
Aufheizung, Ionosphärenlöcher und künstliche
Ionosphärenspiegel (AIM)) in begrenzten geographischen Gebieten
die Nachrichtenübermittlung, genaue Ortung und Navigation
nachhaltig stören könnten.
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Wissenschaft, Forschung, Landesverteidigung |
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Projekt |
Wissenschaft, Forschung,
Landesverteidigung |
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Projektleiter |
Magnifizenz o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. H. SÜNKEL, w. M.,
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Laufzeit |
2004 (Symposium: 9. Juni 2004) |
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Kontakt |
Technische Universität Graz |
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Projektziele
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des BMLV fand am 9. Juni 2004 eine ganztägige wissenschaftliche Festveranstaltung im Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien, statt.
Im Verlauf der Festveranstaltung wurden
· wissenschaftliche Kooperationsergebnisse präsentiert,
· die europäische Umfeldentwicklung verteidigungs- und sicherheitsbezogener Forschung beleuchtet und
· nationale Optionen für eine erfolgversprechende Einbindung Österreichs in europäische verteidigungs- und sicherheitsrelevante Forschungsstrukturen vorgestellt.
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Internationale Ordnung |
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Projekt |
Die Internationale Ordnung am Beginn des
21. Jahrhunderts |
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Projektleiter |
o. Univ.-Prof. Dr. Herbert MATIS, w. M.
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Kooperation |
Mag. Dr. Andrea K. RIEMER, Ph. D., Institut für Strategie und Sicherheitspolitik, Landesverteidigungsakademie |
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Laufzeit |
2003-2006 |
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Kontakt |
o. Univ.-Prof. Dr. H. Matis, w. M. Mag. Dr. Andrea K. Riemer, Ph. D. |
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Projektziele
Das Projekt beleuchtet die internationale Ordnung am Beginn des 21.
Jahrhunderts und beschäftigt sich mit den politischen Veränderungen seit
der "Wende" von 1989/90. Parallel zur Betrachtung
systemisch-gesellschaftlicher und strukturell bedingter Veränderungen in
Grundsatzfragen werden auch neue, nicht souveräne Akteure und ihre Wechselwirkungen untersucht. Mit den
Ereignissen des 11. September 2001 erfolgte eine Neuorientierung der
internationalen Ordnung bei gleichzeitiger Abschwächung der funktionalen
Rolle des Staates.
Im politisch-militärischen Bereich wird die nach "9/11" unipolar
strukturierte Ordnung untersucht. Ebenso wird das (nicht unipolare)
Machtgefüge in anderen Bereichen (Wirtschaft, Kultur etc.) beleuchtet.
In durchaus pragmatischer Vorgangsweise werden die großen Muster der
aktuellen Begebenheiten der internationalen Ordnung beschrieben und
mögliche Entwicklungen behandelt. Aus den beobachteten Eigenschaften der
internationalen Ordnung am Beginn des 21. Jahrhunderts, ihrer Akteure
und Herausforderungen wird der Versuch einer sozial-wissenschaftlichen
Theoriebildung zum Thema unternommen.
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Materialfestigkeit |
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Projekt |
Feuerlastinduziertes Abplatzverhalten von Beton in Hohlraumbauten |
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Projektleiter |
o. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h. c. mult. H. MANG Ph. D., w. M.
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Kooperation |
Institut für Mechanik der Werkstoffe und Strukturen, Technische Universität Wien |
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Laufzeit |
2002-2006 |
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Kontakt |
Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. R. Lackner |
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Projektziele
Unterirdische Hohlraumbauten wie Tunnel und Tiefgaragen im zivilen
Bereich sowie Tanklager, Lager für Explosivstoffe und unterirdische
Kommando- und Kommunikationseinrichtungen im militärischen Bereich sind
in den meisten Fällen mittels Scheiben-, Platten- und Schalentragwerken
aus Stahlbeton gestützt und verkleidet. Die Feuerlast, die durch
besondere Ereignisse wie beispielsweise Verkehrsunfälle in Tunneln oder
Einwirkungen von feuerauslösenden und feuerunterhaltenden Kampfmitteln
in militärischen Einrichtungen entsteht, kann, wie dies bei einigen
Unfällen der letzten Jahre der Fall war, zu einer gefährlichen
Schädigung der Stahbetonbauteile führen.
Im Rahmen des gegenständlichen Forschungsprojektes wurde der positive
Effekt der Zugabe von Polypropylenfasern in die Betonrezeptur durch die
experimentelle Charakterisierung des Porenraumes von erhitztem Beton
untersucht und die Gaspermeabilität von Beton als Funktion der
Temperatur für die Prognose der Tragsicherheit von unterirdischen
Hohraumbauten ermittelt.
Die experimentellen Ergebnisse, deren theoretische Deutung und die
praktischen Konsequenzen für zivile und militärische Anwender werden
ausführlich dargestellt.
LICHTENBERGER E. (Hrsg.), 1998. Tätigkeitsbericht der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung. Wien: 35 S., 20 Abb., 7 Tab.
LICHTENBERGER E., 1999. Geopolitische Lage und Transitfunktion Österreichs in Europa. Projektbericht 1 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 65 S., 20 Karten, 6 Tab.
LICHTENBERGER E. (Hrsg.), 1999. Klaus-Dieter Schneiderbauer und Franz Weber mit einem Beitrag von Wolfgang Pexa. Stoß- und Druckwellenausbreitung von Explosionen in Stollensystemen . Projektbericht 2 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 60 S., 24 Abb., 16 Tab.
LICHTENBERGER E., 2000. Austria. Society and Regions. Austrian Academy of Sciences Press, Vienna. 480 S., 21 Farbkarten, 82 Figuren, 78 Tabellen, 228 Farbillustrationen.
LICHTENBERGER E. The Geo-Strategic Position of Austria in Europe. In: Schriftenreihe der Landesverteidigungsakademie.
LICHTENBERGER, E. (Hrsg.), 2001. Elisabeth Lichtenberger. Analysen zur Erreichbarkeit von Raum und Gesellschaft in Österreich. Projektbericht 3 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 48 S., 17 Karten, 12 Tab.
MANG, H. (Hrsg.), 2002. Siegfried J. Bauer mit einem Beitrag von Alfred Vogel. Die Abhängigkeit der Nachrichtenübertragung, Ortung und Navigation von der Ionosphäre. Projektbericht 4 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 80 S., 31 Abb., 5 Tab.
SÜNKEL, H. (Hrsg.), 2003. Klaus-Dieter Schneiderbauer und Franz Weber mit einem Beitrag von Alfred Vogel. Integrierte geophysikalische Messungen zur Vorbereitung und Auswertung von Großsprengversuchen am Erzberg/Steiermark. Projektbericht 5 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 80 S., 32 Abb., 14 Tab.
SÜNKEL, H. (Hrsg.), 2004. Georg Wick und Michael Knoflach. Kardiovaskuläre Risikofaktoren bei Stellungspflichtigen mit besonderem Augenmerk auf die Immunreaktion gegen Hitzeschockprotein 60. Projektbericht 6 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 64 S., 21 Abb., 11 Tab.
SÜNKEL, H. und VOGEL, A. (Hrsg.), 2005. Wissenschaft - Forschung - Landesverteidigung, 10 Jahre ÖAW-BMLV/LVAK, 9. Juni 2004. Projektbericht 7 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 161 S., 87 Abb., 2 Tab.
SÜNKEL, H. (Hrsg.), 2006. Andrea K. Riemer und Herbert Matis. Die Internationale Ordnung am Beginn des 21. Jahrhunderts. Eigenschaften, Akteure und Herausforderungen im Kontext sozialwissenschaftlicher Theoriebildung. Projektbericht 8 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 148 S., 21 Abb., 9 Tab.
SÜNKEL, H. (Hrsg.), 2007. Roman Lackner, Matthias Zeiml, David Leithner, Georg Ferner, Josef Eberhardsteiner und Herbert A. Mang. Feuerlastinduziertes Abplatzverhalten von Beton in Hohlraumbauten. Projektbericht 9 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 103 S., 67 Abb., 14 Tab.
SÜNKEL, H. (Hrsg.), 2008. Michael Kuhn, Astrid Lambrecht, Jakob Abermann, Gernot Patzelt und Güter Gross. Die Österreichischen Gletscher 1998 und 1969, Flächen- und Volumenänderungen. Projektbericht 10 der ÖAW-Kommission für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien: 125 S., 20 Abb., 3 Tab.
Letzte Änderung: 14.08.2009
© 1994-2009 Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Dienststellen des Bundesministeriums für Landesverteidigung