Austrian Academy of Sciences
 
   

 

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  2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - 2004 - 2003
 

2012

 

GIRL'S DAY 2012

Girl's Day 2012 logo Girl's Day OÖ 2012

KlimaschrankInstitutsbootPlanktonlarve

Erstmals haben sich die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg darauf geeinigt den Girl's Day am gleichen Tag abzuhalten. Aus diesem Grund freuen wir uns darauf Schülerinnen beider Bundesländer -ab 16 Jahren- zum Girl's (Study) Day 2012 nach Mondsee einzuladen.

Wir wollen euch die Berufe Gewässerforscherin/Laborantin/technische Assistentin vorstellen. Bei Schönwetter planen wir eine Probennahme am Mondsee. Außerdem könnt ihr bei der Aufbereitung der Wasserproben im Labor mithelfen. Der Girl's (Study) Day soll euch einen Einblick in unsere aktuelle Forschungsarbeit am Institut für Limnologie in Mondsee geben. Die online Anmeldung ist auf den entsprechenden Homepages abrufbar (siehe unten). Achtung: Schülerinnen aus Oberösterreich müssen darauf achten, dass ihre Schule beim Girl's Day angemeldet ist, sonst ist eine Teilnahme nicht möglich!

Kontakt zum Girl's Study Day für Schülerinnen aus Oberösterreich:
http://www.girlsday-ooe.at/de/maedchen-hier-entlang/girls-study-day.html
Anmeldefrist abgelaufen!
Girls’ Day Office:
Education Group GmbH
Hafenstraße 47-51
4020 Linz
Telefon: 0732/788078-991
Fax: 0732/788078-88
E-Mail: girlsday@edugroup.at

Bürozeiten: Mo bis Fr 7:30 - 17:30 Uhr
Der Girls' Day ist eine Aktion von Frau Landesrätin Mag.a Doris Hummer und dem Frauenreferat des Landes OÖ.

Kontakt zum EuRegio Girl's Day für Schülerinnen aus Salzburg:
http://www.girlsday.info/
Anmeldefrist abgelaufen!
Akzente Salzburg
Bianca Schartner BA
Projektleitung, Projektkoordination
+43 (0) 662/84 92 91-62
+43 (0) 664/21 35 11 4
b.schartner@akzente.net
Der EuRegio Girls’ Day wird getragen von Akzente Salzburg und ist eine Initiative der Frauenbüros von Land und Stadt Salzburg sowie der Agentur für Arbeit Traunstein.

online seit 20.2.2012


 
 

WELTFRAUENTAG 2012

Besuch NRAbg. Durchschlag

C. Manhartsgruber, C. Durchschlag mit M. Gadermaier (von links nach rechts)

Vertreterinnen der OÖ Landesregierung besuchten im Rahmen des Welfrauentages die Mitarbeiterinnen des Instituts für Limnologie. Nationalratsabgeordnete Claudia Durchschlag und OÖVP-Frauen Bezirksleiterin Cornelia Manhartsgruber machten sich ein Bild der Tätigkeiten und Arbeitssituation der weiblichen Beschäftigten am Forschungsinstitut in Mondsee. Am Institut für Limnologie sind zur Zeit 50% der Belegschaft Frauen. Im Rahmen von diversen Frauenförderungsprogrammen (FFG, ÖAW) konnten in der Vergangenheit immer wieder zusätzliche weibliche Mitarbeiterinnen (Praktikantinnen, Doktorandinnen) gewonnen werden. Auch im Zuge von Forschungsprojekten werden weibliche Bewerberinnen, bei gleicher Qualifizierung, verstärkt gefördert.

online seit 9.3.2012

 
 

Wasser

Jeder von uns hat seinen eigenen Bezug zu Wasser und keiner von uns könnte ohne Wasser leben. Die weltweite Wasserknappheit ist laut einer Studie des WWF aber dramatischer als bisher angenommen. Den Berechnungen zufolge haben rund 2,7 Milliarden Menschen entlang von 201 Flussbetten mindestens einen Monat pro Jahr nicht genug Wasser.  Trotzdem wurde das  Millenium-Entwicklungssziel  hinsichtlich des Zugangs zu sauberem Wasser bereits vor seiner Frist 2015 erreicht. Laut dem Weltwasserbericht der Vereinigten Nationen, der am 6. März 2012 in New York veröffentlicht wurde, haben 89% der Weltbevölkerung täglichen Zugang zu einer verbesserten Wasserversorgung. Diese Verbesserung betrifft vor allem Menschen in Süd- und Ostasien, wo die Armutsbekämpfung verstärkt vorangetrieben wurde. In Subsahara-Afrika haben hingegen immer noch nur 63 % der dort lebenden Menschen sauberes Wasser zur Verfügung. Bei den sanitären Anlagen haben die Nationen das selbstgesteckte Milleniumsziel jedoch verfehlt. In Indien haben 626 Mio Menschen noch keinen Zugang zu Toiletten. Auch die Verringerung der Armut oder ein verbesserter Zugang zu Bildung, werden bis 2015 eher nicht erreicht werden. Die weltweite Konjunkturabschwächung und mehr Druck durch ein weiteres Ansteigen der Bevölkerung machen diese Ziele noch schwerer erreichbar.

logo WWD 2012

Weiterführende Links:  

PLoS ONE: Global Monthly Water Scarcity: Blue Water Footprints versus Blue Water Availability
WHO: http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2012/drinking_water_20120306/en/index.html

 
 

Fischer und Teichwirt

Bericht über das Fachsymposium "Biologie und Management von Coregonen" in Mondsee

In der Ausgabe 12/2011 erschien ein umfassender Bericht von Thomas Wanke und Uwe Brämick (Institut für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow) zum 11. Symposium zur Biologie und Management von Coregonen, welches im September 2011 in Mondsee stattfand. Die Fachtagung, an der ca. 120 internationale Fachleute teilnahmen, wurde von Mitarbeitern des Instituts für Limnologie in Mondsee organisiert.

Link zum Artikel:
Wanke, T. & Brämick, U. (2011): Biologie und Management von Coregonen: Bericht vom 11. Internationalen Symposium in Mondsee/Österreich, Fischer & Teichwirt 12/2011, 452-454.

 
 

PETITION "BEDROHUNG DES FORSCHUNGSSTANDORTES ÖSTERREICH"

Am 10. Jänner 2012 endete die Petition. Es wurden insgesamt 15391 Unterschriften gesammelt. Vielen Dank an alle, die die Petition unterstützt haben!

Die am 4. November 2011 unterzeichnete Leistungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bedingt eine faktische Kürzung des Budgets der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtung unseres Landes. Infolge der entstehenden Finanzierungslücke von ca. 10–16 Mio. Euro jährlich bei einem Gesamtbudget von 74 Mio. Euro per annum drohen die Abgabe bzw. Schließung international anerkannter und nachweislich exzellenter Forschungseinrichtungen. Laut Aussage des Finanzdirektors der ÖAW bedeutet dies den Verlust von mindestens 300 eigenfinanzierten Vollzeitstellen der ÖAW im Zeitraum 2012–14 durch Abgabe und Schließung von Einrichtungen.

Bedroht sind allerdings möglicherweise bis zu 300 der derzeit 789 eigenfinanzierten Vollzeitäquivalente in den Forschungseinrichtungen bzw. 905 in der ÖAW insgesamt. Ein derart drastischer Personalabbau ist beispiellos in der Geschichte der 2. Republik. Die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Situation kann als Begründung dafür nicht ausreichen. In keinem anderen Bereich sind vergleichbare Kürzungen vorgesehen. Da die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter/innen selbst Drittmittelprojekte in der Höhe von ca. 22 Mio. Euro akquiriert haben, sind negative Multiplikatoreffekte zu erwarten. Mit der Entlassung der Projektleiter/innen müssen deren Projekte eingestellt, die Projektmitarbeiter/innen gekündigt werden. Dies ist die nachhaltige Zerstörung von Wissen und Infrastruktur. Exzellenz und internationale Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Forschung sind in Gefahr.
Grundlagenforschung ist ein wesentlicher Beitrag zum materiellen und ideellen Reichtum und Potenzial einer Gesellschaft. Die geplanten Maßnahmen stellen daher einen unermesslichen Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich dar.

Begründung: Die Unterzeichneten appellieren an die politisch Verantwortlichen, die zahlreichen Deklarationen umzusetzen, in denen Forschung als der wichtigste Zukunftsfaktor unseres Landes bezeichnet wird, sowie für die langfristige Absicherung und den Ausbau der Forschung zu sorgen. Wir wenden uns an die Medien und Öffentlichkeit, um Aufmerksamkeit für die dramatischen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen zu wecken und die drohende Zerstörung der ÖAW und damit des Wissenschaftsstandortes Österreich zu verhindern.“

 
 

2011

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):
Liu X., Wu Q., Chen Y., Dokulil, M. (2011). Imbalance of plankton community metabolism in eutrophic Lake Taihu, China. Journal of Great Lakes Research 37: 650-655.
Chorus I., Dokulil M. et al. (2011). Restoration responses of 19 lakes: are TP thresholds common? 84-102, In: Chorus I. and Schauser I. (2011) Oligothrophication of Lake Tegel and Schachtensee, Berlin. http://www.uba.de/uba-info-medien-e/4144.html

 
 

Internationales Fisch-Fachsymposium in Mondsee, SYMCORE 2011
symcore 2011
Von 26. bis 30. September fand das 11. internationale Symposium über die Biologie und das Management von Coregonen,  zu denen die Reinanken oder Felchen der Voralpenseen gehören,  im Veranstaltungszentrum Schloss Mondsee statt. Etwa 120 internationale Expert(inn)en aus der Grundlagenforschung wie auch aus der Fischzucht und Aquakultur präsentierten ihre Vorträge und Poster.

Coregonen sind exzellente Speisefische aus der Verwandtschaft von Lachs und Forelle und werden vor allem wegen ihres milden Geschmacks und feinen Fleisches bei Feinschmeckern geschätzt. In Österreich ist die Reinanke oder Renke in der Salzkammergutregion und Kärnten bekannt und begehrt.  Die Fischerei  ist in diesen Regionen als wichtiger Aspekt im Regionalmanagement aber auch im Tourismus verankert. Coregonen geben den Wissenschaftern aber noch so manche Rätsel auf: Fragen zum Wechselspiel zwischen genetischen Grundlagen und äußerem Erscheinungsbild, der Entwicklungsbiologie, der Verbreitung oder zum Verhalten. Die Spezialist(innen) treffen einander alle drei Jahre – diesmal in Mondsee. Die Veranstaltung wurde vom Fischökologen des ÖAW-Instituts für Limnologie in Mondsee, Josef Wanzenböck, organisiert. Trotz schwierigster Arbeitsbedingungen durch den Umbau des Forschungsinstituts in Mondsee seit mittlerweile mehr als 3 Jahren, sahen die Wissenschafter(innen) Ende 2010 ihre Forschungsaktivitäten mit einer exzellenten Evaluation durch internationale Experten bestätigt. Durch die Organisation des Coregonen-Symposiums in Mondsee kann das ÖAW-Institut für Limnologie ein weiteres Highlight für sich verbuchen.
Der internationale Fachkongress fand bereits in Finnland, Deutschland, Polen und Kanada statt. Diesmal fiel die Wahl des Veranstaltungsortes auf Österreich. In der letzten Septemberwoche trafen sich 120 renommierte Wissenschafter(innen) im Festsaal des Schlosses Mondsee. Vorträge und Poster zur Biologie, Populationsdynamik, Ökologie, Genetik aber auch zum Fischereimanagement, zum Schutz, der Aquakultur und dem Verhalten wurden präsentiert.  Die Veranstaltung wurde vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, den Österreichischen Bundesforsten, dem Land Oberösterreich und der Gemeinde Mondsee finanziell unterstützt.

Teilnehmerbericht Univ. of South Bohemia V. Svinger
Teilnehmerbericht US Fish & Wildlife Service C. Bronte

 
 

PETITION "BEDROHUNG DES FORSCHUNGSSTANDORTES ÖSTERREICH"

Die am 4. November 2011 unterzeichnete Leistungsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften bedingt eine faktische Kürzung des Budgets der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtung unseres Landes. Infolge der entstehenden Finanzierungslücke von ca. 10–16 Mio. Euro jährlich bei einem Gesamtbudget von 74 Mio. Euro per annum drohen die Abgabe bzw. Schließung international anerkannter und nachweislich exzellenter Forschungseinrichtungen. Laut Aussage des Finanzdirektors der ÖAW bedeutet dies den Verlust von mindestens 300 eigenfinanzierten Vollzeitstellen der ÖAW im Zeitraum 2012–14 durch Abgabe und Schließung von Einrichtungen.

Bedroht sind allerdings möglicherweise bis zu 300 der derzeit 789 eigenfinanzierten Vollzeitäquivalente in den Forschungseinrichtungen bzw. 905 in der ÖAW insgesamt. Ein derart drastischer Personalabbau ist beispiellos in der Geschichte der 2. Republik. Die gegenwärtige gesamtwirtschaftliche Situation kann als Begründung dafür nicht ausreichen. In keinem anderen Bereich sind vergleichbare Kürzungen vorgesehen. Da die von Kündigung bedrohten Mitarbeiter/innen selbst Drittmittelprojekte in der Höhe von ca. 22 Mio. Euro akquiriert haben, sind negative Multiplikatoreffekte zu erwarten. Mit der Entlassung der Projektleiter/innen müssen deren Projekte eingestellt, die Projektmitarbeiter/innen gekündigt werden. Dies ist die nachhaltige Zerstörung von Wissen und Infrastruktur. Exzellenz und internationale Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Forschung sind in Gefahr.
Grundlagenforschung ist ein wesentlicher Beitrag zum materiellen und ideellen Reichtum und Potenzial einer Gesellschaft. Die geplanten Maßnahmen stellen daher einen unermesslichen Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich dar.

Begründung: Die Unterzeichneten appellieren an die politisch Verantwortlichen, die zahlreichen Deklarationen umzusetzen, in denen Forschung als der wichtigste Zukunftsfaktor unseres Landes bezeichnet wird, sowie für die langfristige Absicherung und den Ausbau der Forschung zu sorgen. Wir wenden uns an die Medien und Öffentlichkeit, um Aufmerksamkeit für die dramatischen wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen zu wecken und die drohende Zerstörung der ÖAW und damit des Wissenschaftsstandortes Österreich zu verhindern.“

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition!

 
 

Science Center Netzwerk

Neueröffnung der Ausstellung "Grenzgenial, Grenzen erforschen - Horizont erweitern" am 10. November 2011 in Klagenfurt, Kärnten

Von 10. November bis 15. Dezember 2011 lädt das Science Center Netzwerk wieder zur Ausstellung "Grenzgenial" diesmal nach Klagenfurt ein.
Zum dritten Mal mit dabei ist die hands-on Station "Aliens unter uns", die das Institut für Limnologie entwickelt hat.

In der Station „Aliens fischen“ werden Informationen
• zur Erläuterung von Grenzen von Lebensräumen
• zur Diskussion von Problemen rund um das Thema Globalisierung
• zum Kennenlernen bekannter und seltener Tierarten
• zur Diskussion von Auswirkungen auf andere Lebewesen, wenn „neue“,
exotische Tiere oder Pflanzen ausgesetzt werden
vermittelt.

31.10.2011

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):
Moser, M. & Weisse, T.(2011). The most acidified Austrian lake in comparison to a neutralized mining lake. Limnologica 41, 303– 315.

 
 

Veranstaltung zur Zukunft des Wassers am 1. FORUM WASSER in Wieselburg, NÖ

Am 21. Oktober 2011 fand ein Pressegespräch mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Forum Wasser" statt. In dieser Veranstaltung, die die erste einer Reihe sein soll, wurde über die Rolle des Naturelements Wasser im Nahrungskreislauf und seine Nutzung aus dem Blickwinkel der regionalen Forschung diskutiert. Auch die Bedeutung des Wassers für das Land und seine Regionen sowie neue und zukunftsweisende Wege der nachhaltigen Sicherung dieses wertvollen Lebensraums wurden thematisiert.

An der Podiumsdiskussion nahmen folgende Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teil:

Thomas Weisse (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Mondsee)
Wolfgang Zerobin (Wasserversorgung der Stadt Wien)
Bernhard Paulweber (Salzburger Landeskliniken)
Ingrid Kiefer (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit)
Hannes Hager (Fischzüchter in Lunz)
Martin Kainz (WasserCluster Lunz)

Artikel in NOE ORF.at
Fernsehbeitrag "Wassercluster Lunz" zur Veranstaltung

27.10.2011

 
 

Mitarbeiterin des Instituts für Limnologie erhielt eines der begehrten Stipendien für den 18. Österreichischen Fundraising Kongress und die anschließende Masterclass
Fundraising Kongress 2011

Spender motivieren, involvieren: BEGEISTERN! hieß das Motto des 18. Österreichischen Fundraising Kongresses von 10. - 11. Oktober 2011 im Europahaus in Wien. Über 200 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken, Weiterbilden und Diskutieren. Im Anschluss an die Tagung konnten drei Masterclasses besucht werden, die von Fundraising ExpertInnen geleitet wurden.

Mehr Infos auch auf facebook. Foto: StipendiatInnen und Sponsoren am Kongress, Fundraising Verband Austria

 

Fundraising Verband Austria

14.10.2011

 
 

Sommerpraktikum am See - Schüler arbeiten am Institut für Limnologie in Mondsee

Erstmals hatten SchülerInnen im Sommer 2011 die Möglichkeit ein finanziertes Sommerpraktikum am Institut für Limnologie in Mondsee zu absolvieren. Die Praktika wurden im Rahmen der Förderschiene "Talente" der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt. SchülerInnen und Schüler aus Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich nahmen das Angebot wahr und konnten bei laufenden Forschungsprojekten in den Niederen Tauern, am Mondsee bei der Probennahme im Freiland und bei der Probenbearbeitung im Labor mitarbeiten. In den Sommermonaten nutzen auch StudentInnen der Universitäten Salzburg und Wien immer wieder die Möglichkeit praktische Erfahrung im Forschungsbereich der Limnologie durch ein Praktikum am Institut in Mondsee zu erhalten.

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Oben: Die FFG-PraktikantInnen Anna Käferböck aus Linz (links), Daria Vigl aus Salzburg (Mitte), Robert Schwarz aus Mondsee (rechts) und Florian Milanovich aus Mistelbach (ganz rechts). Unten: Die Wiener Biologiestudentin Irene Riedl.

 
 

Erfolgreicher Abschluss der beiden internationalen Workshops "mutagenization on the toxigenic cyanobacterium Planktothrix" am Institut für Limnologie in Mondsee

Zwischen 11. und 22. Juli 2011 fanden zwei alternative Workshops für internationale TeilnehmerInnen zum Fachbereich Mutagenisation der toxischen Blaualge Planktothrix (Cyanobacteria) statt, die von der Forschungsgruppe um Rainer Kurmayer und Guntram Christiansen organisiert und abgehalten wurden. Bei Planktothrix handelt es sich um eine häufige Süsswasser-Blaualgengattung, die unter bestimmten Umständen Blaualgengifte produziert. Im Rahmen der Workshops wurde ein Kurs für Einsteiger und einer für Fortgeschrittene organisiert. Elf TeilnehmerInnen aus acht Ländern wurden in speziellen DNA-Präparationstechniken und Elektrophorese trainiert. Die TeilnehmerInnen waren vom Angebot begeistert und bestätigten die Veranstalter durch ihre durchwegs positiven Rückmeldungen zur Qualität der Workshops. Unten ein Gruppenfoto der ersten Gruppe gemeinsam mit den Veranstaltern und Fotos aus dem anwendungsorienten Workshopprogramm.

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Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):
Pearson, E.J., Juggins, S., Talbot, H.M., Weckström, J., Rosén, P., Ryves, D.B., Roberts, S.J., Schmidt, R. (2011). A lacustrine GDGT-temperature calibration from the Scandinavian Arctic to Antarctic: renewed potential for the application of DGT-paleothermometry in lakes. Geochimica et Cosmochimica Acta. DOI: 10.1016/j.gca.2011.07.042.
Schmidt, R; Weckström, K; Lauterbach, S; Tessadri, R; Huber, K (2011). North Atlantic climate impact on early late-glacial climate oscillations in the south-eastern Alps inferred from a multi-proxy lake sediment record. Journal of Quaternary Science DOI: 10.1002/jqs. 1505.
Jersabek C., Weithoff G., and Weisse T. (2011). Cephalodella acidophila n. sp. (Monogononta: Notommatidae), a new rotifer species from highly acidic mining lakes. Zootaxa 2939: 50–58.
Lauterbach S., Brauer A., Andersen N., Danielopol D.L., Dulski P., Hüls M., Milecka K., Namiotko T., Obremska M., von Grafenstein U. & DECLAKES participants (2011) Environmental responses to Lateglacial climatic fluctuations recorded in the sediments of pre-Alpine Lake Mondsee (northeastern Alps). Journal of Quaternary Science 26(3), 253-267.

 
 

Algengifte akkumulieren in Fischen
Wasserverschmutzung: Der Verzehr Fischen aus veralgten Seen kann giftig sein


GIFTIGER SNACK: Diese kleinen Fische (Rastrineobola argentea) aus veralgten Seen in Uganda
beinhalten wahrscheinlich bedenkliche Mengen an Microcystingiften. Foto: Andrew Harvey aus C&EN
title cover englischer Artikel mit Kommentar von R. Kurmayer in Chemical & Engineering News, 89(26), June 27, 2011

 
 

Sauer, oder was?
Anpassung von Mikroorganismen an saure Gewässer

Pressemeldung im Magazin "Universum" Juni 2011 zum Abschluß des FWF-Projekts von Thomas Weisse.
Artikel im Standard "Extremes Leben, sauer verdient" vom 23.8.2011

10.6.2011

 
 

Aliens unter uns

Von 1. Mai bis 20. Oktober 2011 lädt das Science Center Netzwerk wieder zur Ausstellung "Grenzgenial" diesmal ins Vivarium in den Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen in die Steiermark ein. Wieder mit dabei ist die hands-on Station "Aliens unter uns", die das Institut für Limnologie entwickelt hat.
Details zur Ausstellung

 
 

Erfolgreicher Abschluss der Kooperation mit Schülern der HLFS Ursprung

Abschlusspräsentation HLFS Ursprung

von links nach rechts: Martina Hochwartner, Lisa Schindlegger, Anton Gimpl, Astrid Harjung (die Studentin der Universität für Bodenkultur unterstützte die SchülerInnen bei der Freilandarbeit im Sommer), Bianca Rossmann

Zwei Diplomarbeiten resultierten aus der Kooperation von 4 SchülerInnen der HLFS Ursprung mit dem Institut für Limnologie. Am 31.5.2011 fanden die Abschlusspräsentationen der Diplomarbeiten im Festsaal der Schule statt. Die vier SchülerInnen hatten seit Frühjahr 2010 an den Giglachseen in den Niederen Tauern gearbeitet und dort das Plankton und das Benthos in Hinblick auf eine mögliche Veränderung durch den Klimawandel analysiert. Die Giglachseen waren im Zuge eines Forschungsprojekts, gemeinsam mit 44 anderen Seen der Niederen Tauern, vor 10 Jahren von Mitarbeitern des Instituts untersucht worden. Im Rahmen des Projekts DETECTIVE (DEcadal deTECTion of biodIVErsity in Alpine lakes) werden, neben den Giglachseen, vier weitere, ausgewählte Seen neuerlich beprobt und die erhaltenen Daten mit jenen vor zehn Jahren verglichen. Veränderungen innerhalb der Artenzusammensetzung, die in der letzten Dekade aufgetreten sind, können analysiert werden und Aufschluss über einen möglichen Einfluss des Klimawandels geben. Weiters kommen moderne und sensitive, molekulare Sequenzierungsmethoden zum Einsatz, um mögliche Veränderungen in der Biodiversität nicht nur auf Artniveau, sondern auch zwischen visuell nicht unterscheidbaren Unterarten aufzuzeigen. Die Arbeit der SchülerInnen wurde schon im September 2010 in einem ORF-Beitrag in "Salzburg heute" mit dem Titel "Klimawandel" präsentiert. Die Betreuung der Benthosgruppe erfolgte durch Dr. Maria Leichtfried und jene der Planktongruppe durch Dr. Rainer Kurmayer.

Die erfolgreiche Kooperation mit der HLFS Ursprung fand bereits zum zweiten Mal statt. Im Jahr 2009 entwickelten SchülerInnen im Projekt "Cyanobakterien - Dünger aus der Luft" eine Methode zur direkten Umwandlung von Luftstickstoff mittels Blaualgen (Cyanobakterien) in einen preisgünstigen und wertvollen Stickstoffdünger.

Diplomarbeit: Hochwartner, M. & Rossmann, B. (2011): Limnologische Untersuchungen von hochalpinen, aquatischen Ökosystemen im Giglachseengebiet - Niedere Tauern, pp. 123.

Diplomarbeit: Gimpl, A. & Schindlegger, L. (2011): Die Mikrofauna und Mikroflora der Giglachseen als Indikatoren für das Verschwinden oder das Neuauftreten von den Arten, die anthropogenen Einflüsse und den Klimawandel , pp. 148.

Presseartikel Salzburger Fenster, 30.6.2011

1.6.2011

 
 

Bettina Sonntag

Personalia: Dr. Bettina Sonntag von der Universität Innsbruck, leitet seit 1. Juni 2011 eine neue Arbeitsgruppe am Institut für Limnologie in Mondsee. Ihr Forschungsbereich ist die Anpassung von aquatischen Einzellern auf Ultraviolette Strahlung (UV). Sie interessiert sich dabei besonders für jene Mechanismen, mit denen Einzeller durch UV-Strahlung entstandene Schäden wieder reparieren können.

31.5.2011

 
 

Workshop „Forschung hautnah“ - Girls Day 2011 am Institut für Limnologie:

MikrsokopierenInstitutsbootDNA-Praeparation

Die beiden Salzburger Schülerinnen Magdalena Wallner und Lisa Gregor aus Mondsee und St. Lorenz bekamen am 28. April 2011 einen Einblick in die Forschungstätigkeit und die Arbeitsbereiche der MitarbeiterInnen des Instituts für Limnologie in Mondsee. Im Rahmen des Workshopstages „Forschung hautnah“ erlebten die beiden Mädchen eine Probennahme am Mondsee, und konnten bei der Weiterbearbeitung der Proben gleich selbst Hand anlegen. Im Labor wurden die Planktonorganismen im Mikroskop bestimmt und die erhobenen Daten beurteilt. Die Schülerinnen erfuhren, dass manche Algen Gifte herstellen können und wie man dies aus dem genetischen Material erkennen kann.  Außerdem wurden Laborgeräte erklärt und  die Mädchen stellten selbst Präparate im Labor her. Das Interesse und die Begeisterung der beiden naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen war für alle Mitarbeiter sehr motivierend.

29.4.2011

 
 

Erfolg 2011:
Wir gratulieren den beiden "jüngsten" Absolventen unseres Instituts zum erfolgreichen Studienabschluss an der Universität Salzburg:
Barbara Pamminger-Lahnsteiner
Dr. Barbara Pamminger Lahnsteiner: Identification and characterization of indigenous whitefish species and extent of potential hybridization with a Baltic species
(Betreuung Univ. Doz. J. Wanzenböck)

Michael Moser
und Dr. Michael Moser: Ecophysiological adaptations of freshwater protists to extremely acidic conditions (Betreuung Prof. T. Weisse)

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):
Babanazarova O. V., Kurmayer R., Sidelev S. I., Aleksandrina E. M., and Sakharova E .G. (2011) Phytoplankton structure and microcystine concentration in the highly eutrophic Nero Lake . Water Resources; 39(2):229-236.
Luoto T.P. & Nevalainen L. (2011). Inferring reference conditions of hypolimnetic oxygen from fossil midge assemblages – a case study from deteriorated Lake Mallusjärvi in the cultural landscape of Mallusjoki, southern Finland. Water, Air, & Soil Pollution 217, 663-675.
Stelzer, C.P., Riss, S., Stadler, P. (2011) Genome size evolution at the speciation level: The cryptic species complex Brachionus plicatilis (Rotifera) BMC Evolutionary Biology 11: 90.
Scheuerl, T., Riss, S., Stelzer, C.P. (2011). Phenotypic effects of an allele causing obligate parthenogenesis in a rotifer. Journal of Heredity.
Stelzer, C.P. (2011). A first assessment of genome size diversity in Monogonont rotifers. Hydrobiologia 662: 77–82.
Stelzer, C.P. (2011). The cost of sex and competition between cyclical and obligate parthenogenetic rotifers. American Naturalist 177(2): E43-E53.

 
 

Announcement of a mutagenisation workshop on the toxigenic cyanobacterium Planktothrix in Mondseecyanows 2011

The Institute for Limnology, Austrian Academy of Sciences, is organizing two alternative mutagenisation workshop courses on the toxigenic cyanobacterium Planktothrix, which is one of the more abundant harmful algal species in freshwater. The courses will take place from the 11-15 July and 21-22 July 2011 at the Technology Center in Mondsee, Austria. The 5-days course is thought for participants with little experience in molecular biology. The 2-days course will deal exclusively with the Planktothrix mutagenesis protocol and is meant for experienced molecular biologists who are skilled in DNA construct preparation.

Please send your filled application form including your research field and your previous experience in molecular biological techniques to planktothrix@gmail.com . Deadline for registration is 15 April 2011. The order of application as well as the level of expertise in molecular biological techniques will decide on the approval of the application. All applicants will be informed on the decision of their participation at 29 April 2011.

Find more details and the application form here

 
 

Feierliche Eröffnung der neuen Infrastruktur für das LWE-Ausbildungsprogramm an der Egerton Universität in Kenia

lab opening Kenya 2011

Von links nach rechts: Prof. J.M. Mathooko (Dep. Vice chancellor for research and extension, Egerton University),
Mag. G. Findl (ADA), H. Docter MSc (NL Botschaft Kenya), Mag. M. Radosztics (A Botschaft Kenya)

Seit mehr als 35 Jahren organisiert das Institut für Limnologie der ÖAW ein internationales Ausbildungsprogramm für Wissenschafter und Manager im Gewässerbereich. Dieses Programm konnte Ende der 1990er Jahre in ein Masterprogramm "Limnology and Wetland Ecosystems" (LWE) umgewandelt werden. Das ÖAW-Institut für Limnologie bot seither -in Kooperation mit dem UNESCO-IHE in Delft, NL- ein 18-monatiges Sandwichprogramm für Teilnehmer aus aller Welt an. Da ein Großteil der Teilnehmer des erfolgreichen Programms aus afrikanischen Staaten stammte, wurde die Integration der Egerton University, Kenia, als vollwertiger Partner im Jahr 2010 beschlossen. In einem eigenen 4-Monats-Modulteil in Kenia können seither im Ausbildungsprogramm, neben den Grundlagen der Limnologie und Wasserqualität sowie dem Gewässermanagement in Österreich und den Niederlanden, auch in den Tropen aktuelle und dringliche Themen im Gewässerbereich vor Ort behandelt werden. Am 10. Februar 2011 trafen sich Vertreter der drei Kooperationspartner, der österreichischen und niederländischen Botschaften in Kenia sowie viele geladene Gäste und eröffneten die dafür geschaffene Infrastruktur an der Egerton Universität.

Die Labors samt Einrichtung, Studentenwohnmöglichkeiten und ein Bus wurden gemeinsam vom Niederländischen Außenministerium (DGIS) und der Austrian Development Agency (ADA) finanziert und in Anwesenheit von offiziellen Vertretern dieser Institutionen feierlich übergeben.

Details zur Eröffnung
Details zum Programm

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):
Hahn, M.W., Lang, E., Tarao, M., and Brandt, U. (2011). Polynucleobacter rarus sp. nov., a free-living planktonic bacterium isolated from an acidic lake . Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 61: 781-787. PDF
Hahn, M.W., Lang, E., Brandt, U., and Spröer, C. (2011). Polynucleobacter acidiphobus sp. nov., a representative of an abundant group of planktonic freshwater bacteria. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 61: 788-794. PDF Suppl.Mat.
Jezbera, J., Jezberová, J., Brandt, U., and Hahn, M.W. (2011). Ubiquity of Polynucleobacter necessarius subspecies asymbioticus results from ecological diversification. Environ. Microbiol. 13: 922–931. PDF
Kurmayer R., Schober E., Tonk L., Visser P., and Christiansen G. (2011) Spatial divergence in the proportions of genes encoding toxic peptide synthesis among populations of the cyanobacterium Planktothrix in European lakes. FEMS Microbiol Letters 317:127-137. PDF
Moser, M. & Weisse, T. (2011c). The most acidified Austrian lake in comparison to a neutralized mining lake. Limnologica doi:10.1016/j.limno.2011.01.002
Moser, M. & Weisse, T. (2011b). Combined stress effect of pH and temperature narrows the niche width of flagellates in acid mining lakes. J. Plankton Res. doi:10.1093/plankt/fbr014.
Moser, M. & Weisse, T. (2011a). The outcome of competition between the two chrysomonads Ochromonas sp. and Poterioochromonas malhamensis depends on pH. Eur. J. Protistol. doi:10.1016/j.ejop.2011.01.001.
Nevalainen, L.; Sarmaja-Korjonen, K.; Luoto, T.P., Kultti, S. (2011). Does oxygen availability regulate sexual reproduction in local populations of the littoral cladoceran Alonella nana? Hydrobiologia 661(1): 463-468. DOI: 10.1007/s10750-010-0531-1
Stelzer, C.P., Riss, S., Stadler, P. (2011) Genome size evolution at the speciation level: The cryptic species complex Brachionus plicatilis (Rotifera) BMC Evolutionary Biology 11: 90. PDF
Kurmayer, R. (2011) The toxic cyanobacterium Nostoc strain 152 produces highest amounts of microcystin and nostophycin under stress conditions. Journal of Phycology 47:200-207.

 
 

Girls' day 2011- Gewässerforschung am Mondsee

Beim Girls’ Day 2011 am 28. April können 5 Mädchen der 7. Klasse AHS "Forschung hautnah" am Institut für Limnologie erleben.
Du interessierst dich für Umwelt, Wasser und Natur: Hier kannst du selbst bei der Probennahme am Mondsee mitmachen und lernen, wie die Wasserproben anschließend im Labor analysiert werden. Du bekommst einen Einblick in den spannenden Forschungsalltag und hast die Möglichkeit ForscherInnen und Labor- sowie technische MitarbeiterInnen "über die Schulter zu schauen" und Näheres über ihre Arbeit zu erfahren.
Anmeldefrist ist der 25. März 2011

 

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/ new articles published (staff members in bold):

Walpola, H.; Leichtfried, M.; Amarasinghe, M.; Füreder, L. (2011): Leaf litter decomposition of three riparian tree species and associated macroinvertebrates of Eswathu Oya, a low order tropical stream in Sri Lanka. Internat. Rev. Hydrobiol. 96(1): 90-104.

Stelzer, C.P. (2011). A first assessment of genome size diversity in Monogonont rotifers. Hydrobiologia 662: 77–82.

Stelzer, C.P. (2011). The cost of sex and competition between cyclical and obligate parthenogenetic rotifers. American Naturalist 177 (2).

Bruvo, R., Adolfsson, S., Symonova, R., Lamatsch, D.K., Schön, I., Jokela, J., Butlin, R.K., Müller, S. (2011): Few parasites, and no evidence for Wolbachia infections in a freshwater ostracod inhabiting temporary ponds. Biological Journal of the Linnean Society 102: 208–216.

Winkler, K., Pamminger-Lahnsteiner, B., Wanzenböck, J., Weiss, S. (2011) Hybridization and restricted gene flow between native and introduced stocks of Alpine whitefish (Coregonus sp.) across multiple environments. Molecular Ecology 20: 456-472. 

Nevalainen L. (2010) Evaluation of microcrustacean (Cladocera, Chydoridae) biodiversity based on sweep net and surface sediment samples. Ecoscience 17, 356-364.

 
 

Gedanken zum Tag des Wassers, 22.3.2011


Wenn WissenschafterInnen könnten würden sie..
.. alle fast sieben Milliarden Menschen auf der Erde ausreichend mit Wasser versorgen..
.. die rund 70% des gesamten Wasserbedarf für die Landwirtschaft sicherstellen um den Hunger zu bekämpfen..
..die immer größer werdende Schere zwischen Armen und Reichen, die durch Klimawandel zu erhöhter Wasserknappheit führt, entschärfen..
.. durch Abmilderung von Starkregen dramatische Hochwässer und Vermurungen vermeiden..
..nicht nur für sauberes Trinkwasser in allen Entwicklungsländern sorgen, sondern auch ausreichende Sanitärversorgung schaffen..
..die Menschen überzeugen, wie sie Wege finden um die Nutzung des Grundwassers vernünftig zu regeln..
..noch mehr Zeit in die Erforschung von Gewässern investieren um die Grundlagen für intakte Gewässerökosysteme und damit erfolgreichen Gewässerschutz zu liefern.

world water day

 
 

Job opportunity: Research scientist (Postdoc)

who will perform integrative research on Ecology & Evolution of Aquatic Protists at the Institute for Limnology in Mondsee, Austria. In particular, applications are invited that integrate experimental and theoretical approaches on the biodiversity of aquatic protists with respect to the ongoing climate change scenario.
The position is full-time; initial appointment is for up to 3 years. The successful candidate will be expected to maintain a partially extramurally funded research program and to participate in supervising of graduate students. He/she should be able to link his/her work with working groups at the institute dealing with modern limnology and evolutionary ecology, including molecular genetic techniques (see www.oeaw.ac.at/limno/).
The successful candidate will have an outstanding research and publication record in theoretical or experimental aquatic ecology, evolutionary biology, or taxonomy. Sound English language skills are essential; German language skills are no prerequisite, but at least some basic skills should be acquired in a reasonable time. The initial salary level is within 41,000 to 50,000 € per annum.

Submit your application with a full CV, list of publications, short statement of research interests and, optionally, names of three referees to Institute for Limnology of the Austrian Academy of Sciences, Mondseestr. 9, A-5310 Mondsee, or electronically to thomas.weisse@oeaw.ac.at. Closing date: 30 Jan 2011.

 
 

Der See im Hochwinter – kalte Kinderstube

Fischeier
Eier von Reinanken/künstliche Erbrütung/erwachsene Reinanke, Fotos: ÖAW/Limno Mondsee

Die Vorstellung, dass im Winter alles Leben in den Seen ruht ist falsch

In den Seen des Salzkammergutes leben Fischarten, die ihre Fortpflanzungsaktivitäten genau in diese Jahreszeit gelegt haben. Die Reinanke ist ein mit den Forellen verwandter, planktonfressender Fisch der Freiwasserzone und laicht zwischen Dezember und Februar in den flacheren Uferbereichen oder Zuläufen der Seen ab. Ein Weibchen kann dabei bis zu 50 000 Eier produzieren, die sofort von den Männchen befruchtet werden. Gleich nach dem Ablaichen sind die einzelnen Eier von einer klebrigen Schicht überzogen was den Vorteil hat, dass sie beim Absinken zwischen Kieseln haften und nicht verdriftet werden. Durch die ständige Überströmung der Eier mit sauerstoffreichem Wasser wird die Entwicklung der Embryonen in den durchsichtigen Eihüllen ermöglicht. Die Jungfische schlüpfen bei entsprechender Witterung zwischen Februar und Mai.
Die Reinanke ist ein beliebter Speisefisch und darf während der Laichzeit nur in Ausnahmefällen zur künstlichen Laichgewinnung gefangen werden.

Um den Reinankenbestand in den Salzkammergutseen für die Fischerei zu stärken, wurden schon seit vielen Jahren Jungfische aus dem baltischen Raum in die meisten Seen eingesetzt. Wie weit es dabei zur Vermischung der Coregonenarten gekommen ist und ob sich die ursprünglichen Reinankenarten in der Region überhaupt erhalten konnte, war die Fragestellung eines Forschungsprojektes am Institut für Limnologie der ÖAW. Die Erhaltung der heimischen Ursprungsarten stellt einen wichtigen Aspekt im aktiven Naturschutz dar.
Fischökologie, Josef Wanzenböck

 
 

2010

 
 

Aktuelle Langzeitforschung des Instituts für Limnologie in den Niederen Tauern im ORF

Der ORF hat am 30.9.2010 um 19:00 Uhr in der Sendung "Salzburg heute" mit dem Beitrag KLIMAWANDEL über das Projekt DETECTIVE berichtet. Nach zehn Jahren werden fünf Seen in den Niederen Tauern erneut untersucht um Rückschlüsse auf Veränderungen durch den Klimawandel ziehen zu können. Dabei sind fünf SchülerInnen der HLFS Ursprung (Salzburg) mit ihren Maturaarbeiten eingebunden.

Details zum Projekt sind hier abrufbar.

PR Limnologie, 4.10.2010

 
 

 

PERSONALIA:
Doz.  Dr. Jens Boenigk, seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut, übernimmt ab  1.10.2010 den Lehrstuhl und die Leitung  des Departments für Allgemeine Botanik und des Botanischen Gartens der Universität Duisburg-Essen, D.  
Wir gratulieren sehr herzlich!

Link Pressemeldung 6.1.2011

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben)/new articles published (staff members in bold):

Findenig B.M., Chatzinotas A., Boenigk J. (2010) Taxonomic and ecological characterization of stomatocysts of Spumella-like flagellates (Chrysophyceae). J Phycol 46: 868–881.

Jost S., Medinger R., Boenigk J. (2010) Cultivation independent species identification of Dinobryon sp. (Chrysophyceae) by means of multiplex single cell PCR (MSC-PCR). J Phycol 46: 901–906.

Lamatsch D.K. , Stöck M.,  Fuchs R., Döbler M.,Wacker R., Parzefall J., Schlupp I., Schartl
M. (2010): Morphology, testes development and behaviour of unusual triploid males in microchromosome-carrying clones of Poecilia formosa. Journal of Fish Biology 77: 1459–1487.

Jost S (2010): “Molecular tools for protist species discrimination and biodiversity assessment”, PhD thesis, University Innsbruck, 123 pages (supervision: Boenigk, J.)

Laufenstein N (2010): Lebenszyklus einer acidophilen Cephalodella-Art in Abhängigkeit von verschiedenen Futterkonzentrationen, pH-Werten und Temperaturen. Masters thesis, Univ. of Salzburg, 83 pp. (Supervision: Weisse, T.)

Bode SNS, Adolfsson S, Lamatsch DK, Martins MJF, Schmit O, Vandekerkhove J, Mezquita F, Namiotko T, Rossetti G, Schön I, Butlin RK, Martens K (2010) Evaluation of elevated ploidy and asexual reproduction as alternative explanations for geographic parthenogenesis in Eucypris virens. Evolution. 64: 986-997.

Nevalainen L, Luoto TP (2010). Implications for the use of sedimentary invertebrate communities to infer past presence of fish.
Knowledge and Management of Aquatic Ecosystems, 396 (05), 1-13.

Okello W, Ostermaier V, Portmann C, Gademann K, Kurmayer R  (2010) Spatial isolation favours the divergence in microcystin net production by Microcystis in Ugandan freshwater lakes. Water Research, (44: 2803-2814).

Stelzer CP (2010). A first assessment of genome size diversity in Monogonont rotifers, Hydrobiologia, doi:10.1007/s10750-010-0487-1.

Stelzer CP, Schmidt J, Wiedlroither A, Riss S (2010) Loss of Sexual Reproduction and Dwarfing in a Small Metazoan. PLoS ONE 5(9): e12854. doi:10.1371/journal.pone.0012854.

Lotter AF, Pienitz R, Schmidt R (2010): Diatoms as indicators of environmental change in subarctic and alpine regions, 231-248. In: Smol, JP and Eugene F. Stoermer (eds): The Diatoms: Application for the Environmental and Earth Sciences. Second Edition. Cambridge University Press, 2010, ISBN 978-0-521-50996-1, 667 pp.

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben):

Adolfsson, S., Michalakis Y., Paczesniak, D., Bode, S.N.S., Butlin, R.K., Lamatsch, D.K., Martins, M.J.F., Schmit, O., Vandekerkhove, J., Jokela, J. (2010): What is driving geographic parthenogenesis, elevated ploidy or asexual reproduction? Test of alternative explanations in independently derived lineages of European ostracod Eucypris virens. Evolution. 64: 986-997.

Huber, K., Weckström, K., Drescher-Schneider, R., Knoll, J., Schmidt, J., Schmidt, R. (2010). Climate changes during the last glacial termination inferred from diatom-based temperatures and pollen in a sediment core from Längsee (Austria). J. Paleolimnol. 43: 131-147.

Medinger, R., Nolte, V., Pandey, R.V., Jost, S., Ottenwälder, B., Schlötterer, C., Boenigk, J. (2010): Diversity in a hidden world: potential and limitation of next generation sequencing for surveys of molecular diversity of Eukaryotic microorganisms. Mol Ecol. 19: 32-40.

Nolte, V., Pandey, R.V., Jost, S., Medinger, R., Ottenwalder, B., Boenigk, J., Schlötterer, C. (2010). Contrasting seasonal niche separation between rare and abundant taxa conceals the extent of protist diversity. Mol Ecol. 19: 2908-2915.

Okello, W., Portmann, C., Erhard, M., Gademann, K., Kurmayer, R. (2010) Occurrence of microcystin-producing cyanobacteria in Ugandan freshwater habitats. Environ. Tox. 25: 367-380.

Sandberger, L., Feldhaar, H., Lampert, K.P., Lamatsch, D.K., Rodel, M.O. (2010) Small, specialised and highly mobile? The tree-hole breeding frog, Phrynobatrachus guineensis, lacks fine-scale population structure. African Journal of Herpetology. 59: 79-94.

Stöck, M., Ustinova, J., Lamatsch, D.K., Schartl, M., Perrin, N., Moritz, C. (2010): A vertebrate reproductive system involving three ploidy levels: Hybrid origin of triploids in a contact zone of diploid and tetraploid Palearctic green toads (Bufo viridis subgroup). Evolution. 64: 944-959.

Weithoff, G., Moser, M., Kamjunke, N., Gaedke, U., and Weisse, T. (2010): Lake morphometry and wind exposure may shape the plankton community structure in acidic mining lakes. Limnologica 40: 161-166.

 
 

Ausstellung vom 7. 10. 2010 - 12. 11. 2010 in Graz, Steiermark

"Grenzgenial, Grenzen erforschen - Horizonte erweitern" und erleben, wie Wissenschaften und Technik an Grenzen arbeiten, diese
erforschen und ausweiten

Die Station "Aliens fischen" wurde vom Institut für Limnologie entwickelt und bereits bei der Langen Nacht der Forschung 2009 in Wien erfolgreich präsentiert. Als Aliens werden hier aber nicht Außerirdische, sondern Tiere und Pflanzen bezeichnet, die aktiv oder passiv in für sie artfremde Lebensräume gelangt sind und dort heimische Organismen gefährden.

Ausstellungsadresse:
Wiener Städtische Versicherung, Landesdirektion Steiermark
Brockmanngasse 32
8010 Graz

PR Limnologie, 21.9.2010

 
 
 
 
 
 
 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben):
Okello W, Portmann C, Erhard M, Gademann K, Kurmayer R (2010): Occurrence of microcystin-producing cyanobacteria in Ugandan freshwater habitats
Environmental Toxicology, 25(4), pp 367-380.

Stöck M, Ustinova J, Lamatsch DK, Schartl M, Perrin N, Moritz C (2010): A vertebrate reproductive system involving three ploidy levels: hybrid origin of triploids in a contact zone of diploid and tetraploid palearctic green toads (Bufo viridis subgroup)* Evolution, 64(4), pp 944-959.

 
 

Neue Publikationen (Mitarbeiter hervorgehoben):
Hahn, M.W., Kasalický, V., Jezbera, J., Brandt, U., Jezberová, J., and Šimek, K. (2010). Limnohabitans curvus gen. nov., sp. nov., a planktonic bacterium isolated from a freshwater lake. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 60: 1358-1365.

Hahn, M.W., Lang, E., Brandt, U., Lünsdorf, H., Wu, Q.L., and E. Stackebrandt. (2010): Polynucleobacter cosmopolitanus sp. nov., free-living planktonic bacteria inhabiting freshwater lakes and rivers. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 60: 166-173.

Ostermaier, V., and Kurmayer, R. (2010) Application of real-time PCR to estimate toxin production by the cyanobacterium Planktothrix sp. Applied and Environmental Microbiology 76:3495-3502.

 
 

 

VERANSTALTUNGSANKÜNDIGUNG:

SIL-AUSTRIA lädt Diplom-, Doktoratsstudenten, PostDocs und alle an limnologischer Grundlagenforschung Interessierten an den Wassercluster Lunz ein.



 
 

PERSONALIA: Dr. Liisa Nevalainen von der Universität Helsinki, Department of Geosciences and Geography, hat am 1. Juli 2010 an das Institut für Limnologie in Mondsee gewechselt. Ihr Forschungsbereich beinhaltet vor allem die moderne und fossile Taxonomie und die Reproduktionsmuster littoraler Cladoceren (Blattfußkrebse). Weiters arbeitet sie mit fossilen Kieselalgen, Zuck- und Büschelmücken. Durch ihre Expertise in Palaeoklimatologie und der Untersuchung anthropogener Umwelteinflüsse wird sie im Institutsprojekt DETECTIVE kooperieren.

 
 

Neue Publikation (Mitarbeiter hervorgehoben):
Jezberová, J., Jezbera, J., Brandt, U., Lindström, E.S., Langenheder, S., and Hahn, M.W. (2010). Ubiquity of Polynucleobacter necessarius ssp. asymbioticus in lentic freshwater habitats of a heterogenous 2000 km2 area. Environ. Microbiol. 12: 658-669.

 
 
 
 

New articles published:
Bode, S.N.S., Adolfsson, S., Lamatsch, D.K., Martins, M.J.F., Schmit, O., Vandekerkhove, J., Mezquita, F., Namiotko, T., Rossetti, G., Schön, I., Butlin, R.K., Martens, K. (2010): Exceptional cryptic diversity and multiple origins of parthenogenesis in a freshwater ostracod. Molecular Phylogenetics and Evolution 54: 542–552. doi:10.1016/j.ympev.2009.08.022

Hahn, M.W., Lang, E., Brandt, U., Lünsdorf, H., Wu, Q.L., and E. Stackebrandt. (2010): Polynucleobacter cosmopolitanus sp. nov., free-living planktonic bacteria inhabiting freshwater lakes and rivers. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 60: 166-173.

Šimek, K., Kasalický, V, Horňák, K., Hahn M.W., and Weinbauer, M.G. (2010). Assessing niche separation among coexisting Limnohabitans strains through interactions with a competitor, viruses, and a bacterivore. Appl. Environ. Microbiol. 76: 1406–1416.

Šimek, K., Kasalický, V., Jezbera, J., Jezberová, J., Hejzlar, J., and Hahn, M.W. (2010). Broad habitat range of the phylogenetically narrow R-BT065 cluster, representing a core group of the betaproteobacterial genus Limnohabitans. Appl. Environ. Microbiol. 76: 631-639.

 
 
 
 
 
 
 
 

2009

 
 
ÖAW Thema des Monats, Beitrag Dezember 2009: Biomonitoring - Dr. Jens Boenigk, Institut für Limnologie
 
 
 
 
New article published: Ishida, K., Welker, M., Christiansen, G., Cadel-Six, S., Bouchier, C., Dittmann, E., Hertweck, C., and Tandeau de Marsac, N. (2009): Plasticity and evolution of aeruginosin biosynthesis in cyanobacteria. Applied and Environmental Microbiology 75:2017-2026.
 
 
New article published: Hahn, MW., Lang, E., Brandt, U. Wu, QL. & Scheuerl, T. (2009): Emended description of the genus Polynucleobacter and the species Polynucleobacter necessarius and proposal of two subspecies, P. necessarius subsp. necessarius subsp. nov. and P. necessarius subsp. asymbioticus subsp. nov.. International Journal of Systematic and Evolutionary Microbiology: 59, 2002-2009 DOI 10.1099/ijs.0.005801-0
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

New article published: Pamminger-Lahnsteiner, B., Weiss, S. Winkler K., and Wanzenböck, J. (2009): Composition of native and introduced mtDNA lineages in Coregonus sp. in two Austrian lakes: evidence for spatio-temporal segregation of larvae? Hydrobiologia 632: 167-175. doi 10.1007/s10750-009-9836-3

Presseartikel: Einheimische Fische und fremde Fische koexistieren friedlich, Der Standard (28.07.2009)

 
 
 
 
 
  New article published: Pfandl K., Chatzinotas A., Dyal P. and Boenigk J. (2009): SSU rRNA gene variation resolves population heterogeneity and ecophysiological differentiation within a morphospecies (Stramenopiles,Chrysophyceae). Limnol Oceanogr 54:171-181.
 
  New article published: Sharma, A.K., Sommerfeld, K., Bullerjahn, G.S., Matteson, A.R., Wilhelm, S.W., Jezbera, J., Brandt, U., Doolittle, W.F. and Hahn, M.W. (2009): Actinorhodopsin genes discovered in diverse freshwater habitats and among cultivated freshwater Actinobacteria. The ISME Journal 3: 726–737.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
New article published: Kosol, S; Schmidt, J, and Kurmayer, R. (2009) Variation in peptide net production and growth among strains of the toxic cyanobacterium Planktothrix spp. Eur. J. Phycol. 44:49-62. PDF
 
  New article published: Moser, M., Callieri, C. & Weisse, T. (2009). Photosynthetic and growth response of freshwater picocyanobacteria are strain-specific and sensitive to photoacclimation. J. Plankton Res. 31: 349-357 LINK: PDF
 
 
New article published: Hahn, M.W. (2009) Description of seven Candidatus species affiliated with the phylum Actinobacteria, representing planktonic freshwater bacteria. Int. J. Syst. Evol. Microbiol. 59: 112-11 date: 30/01/2009
 
 
 
 
 
 
 
 

BOMOSA: EU-RESEARCH PROJECT ON FISH AQUACULTURE IN EASTERN AFRICA

BOMOSA schemes are pioneering small-scale fish farming in Eastern Africa by establishing rural aquaculture networks, coordinated in a "hub and plot" system. A BOMOSA scheme comprises of a central fish farm (hub), providing fish fingerlings and expertise to rural fish farming sites (plots). A BOMOSA plot consists of suitable water body, fish cages, pier construction, locally available fish feeds, feed dispensers and motivated fish farmers. The net-like BOMOSA cages can be folded, easily transported and handled by two persons without mechanical aid. BOMOSA schemes can be implemented along a wide range of water bodies such as reservoirs, ponds, ditches, irrigation channels and naturally occurring temporary water bodies formed during the rainy season. BOMOSA is investigating new standards in low protein fish feeds from locally available agricultural by-products for the economical integration of aquaculture with agriculture. Innovative research performed by an international consortium is optimizing fish production, minimizing environmental impacts, assessing the regional potential of the BOMOSA approach and maximizing socio-economic outputs for rural communities in Eastern Africa. More information available at: www.bomosa.org

b

 
 

2008

 
 
 
 
 
New article published: Montagnes, D.J.S., Morgan, G., Bissinger, J. E., Atkinson, D. & T. Weisse (2008): Short-term temperature change may impact freshwater carbon flux: a microbial perspective. Global Change Biology 14: 2810-2822 _27.11.08
 
 
 
 
 
 
 
 
New research project granted: "Use of Cyanobacteria for the production of ethanol and natural products research" PDF
 
 
New article published: Lamatsch D. K., Lampert K. P., Fischer P., Geiger M., Schlupp I. & Schartl M. (2008): Diploid Amazon mollies ( Poecilia formosa ) show a higher fitness than triploids in clonal competition experiments, Evolutionary Ecology Online First 30.06.08
 
 
New article published: Christiansen G, Molitor C, Philmus B, Kurmayer R (2008): Non-Toxic Strains of Cyanobacteria are the Result of Major Gene Deletion Events Induced by a Transposable Element, Mol. Biol. Evolution Volume 25, 2008 Link 20.05.08
 
 
 
 
*New article published: * Weisse, T. (2008): Distribution and diversity of aquatic protists: an evolutionary and ecological perspective
Biodiversity and Conservation  17, 243-259. Link PDF
 
 
New Research Project granted: "Evolution of asexuality in experimental rotifer populations" mit Abstract  (Abstracts in EN/D) und Presseartikel.
 
 


Sedimentbohrkerne mit Jahresschichten, Foto: Schmidt, ÖAW Mondsee

Seesedimente dokumentieren Klimaerwärmung bereits nach der letzten Eiszeit

Die Klimaerwärmung wird von den meisten Menschen als „modernes“ Phänomen gesehen, dabei wissen die wenigsten, dass es vergleichbar warme  Zeitperioden schon vor ca. 6000 Jahren, in der Römerzeit und im Mittelalter gegeben hat. Ablagerungen alpiner Seen sind somit bedeutende Klimaarchive und können helfen die klimatischen Veränderungen der Geschichte zu erforschen.

Am Grund von Seen sammeln sich im Lauf der Jahrtausende Schlammschichten an, die sogenannten Sedimente. In diese  sind  Reste mikroskopisch kleiner pflanzlicher und tierischer Lebewesen eingebettet, wie jene von Kiesel- und Goldalgen oder Larven von Zuckmücken. Die Artenzusammensetzung und Häufigkeit dieser Bioindikatoren im Sediment vermittelt uns, zusammen mit der Sedimentbeschaffenheit, ein Bild des Klimas der Vergangenheit. Zu diesem Zweck werden die Reste der Bioindikatoren in einem Bohrkern aus einem geeigneten See im Licht- und Elektronenmikroskop ausgezählt und gegen die Zeit aufgetragen. Dies macht eine genaue Datierung (mit Hilfe von Jahresschichten, siehe Foto, oder mit Radioisotopen) der Bohrkerne notwendig. Für die Rekonstruktion klimatischer Kenngrößen, wie etwa Wassertemperatur oder Durchmischungszeiten, müssen die Bioindikatoren geeicht (kalibriert) werden. Dies geschieht dadurch, dass man Arten- und Mengenverteilungen in den Oberflächensedimenten einer möglichst großen Zahl von Seen (Kalibrierseen) mit gemessenen chemisch-physikalischen Kenngrößen (z.B. Temperaturmessungen) dieser Seen in Beziehung setzt. Mit Hilfe statistischer und anderer mathematischer Methoden werden Modelle für die einzelnen Kenngrößen erstellt. Diese werden verwendet, um die einzelnen Kenngrößen aus der Zusammensetzung der fossilen Bioindikatoren der Bohrkerne zu errechnen.
Im Rahmen von Forschungsprojekten des Instituts für Limnologie der ÖAW, des Österreichischen Forschungsfonds (FWF) und des Programms Alpenforschung der ÖAW, zeigte die multidisziplinäre Auswertung der Bohrkerne eines alpinen Sees in den Niederen Tauern (Lungau), dass vor ca. 6000 Jahren, in der Römerzeit und im Hochmittelalters bereits Temperaturen erreicht wurden, die mit den aktuellen Temperaturdaten vergleichbar sind. Mögliche Unterschiede zur heutigen durch den Menschen mitverursachten Erwärmung könnten jedoch unterschiedliche saisonale Verteilungsmuster von Temperatur und Niederschlag sein.
Die Arbeitsgruppe Paläoliomnologie (Leitung Prof. R. Schmidt) am Institut für Limnologie veranstaltete im März 2008 ein Workshop mit dem Ziel der Zusammenführung klimarelevanter Daten (PALDAT) der letzten 20 000 Jahre, also seit dem Ende der letzten Eiszeit. Neben Seesedimenten sollen Gletscher, Baumringe, Höhlensedimente, Moore u.a. Klimazeugen herangezogen bzw. deren Klimasignale miteinander verglichen werden, um die Variabilität und die Dynamik des Klimas in der Zeit zu erforschen.

Bilder des Workshops März 2008, Mondsee (Fotos: Pichler, ÖAW Mondsee)
Bild1 Bild2

Paläolimnologie, Roland Schmidt

 
 

                                   

22. Mai 2008

Internationaler Tag der Artenvielfalt (Biodiversität)

Die weltweite Zerstörung von Lebensräumen bedrohter Arten nimmt in dramatischem Maße zu. Etwa 16.000 der bisher bekannten Tier- und Pflanzenarten waren im Jahr 2007 laut Weltnaturschutzunion (IUCN) vom Aussterben bedroht, dabei sind viele Arten noch gar nicht erforscht. Einige Spezies werden voraussichtlich schon aussterben, bevor sie vom Menschen überhaupt entdeckt worden sind. Das Aussterben von Arten ist zwar ein natürlicher Prozess, der auch ohne das Zutun des Menschen vor sich gehen würde, durch den starken anthropogenen Einfluss wird die Geschwindigkeit, mit der Arten aussterben, jedoch drastisch erhöht. Allein zwischen den Jahren 1970 und 2000 hat die Gesamtzahl der bekannten Arten um 40% abgenommen.

Unter dem Begriff „Biodiversität“ versteht man nicht nur die Anzahl der verschiedenen, existierenden Pflanzen- und Tierarten, sondern auch deren genetische Vielfalt und die Variabilität ihrer Lebensräume (Ökosysteme).
Im Jahr 2002 beschlossen die Vertragsstaaten der Biodiversitätskonvention das „2010-Ziel“: Die Rate des Verlustes der biologischen Vielfalt soll bis zum Jahr 2010 signifikant reduziert werden. Dies soll einerseits helfen die biologische Vielfalt,  andererseits auch die Vielfältigkeit von Ökosystemen zu erhalten und deren Degradation entgegenzuwirken. Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft wurde im Jahr 2001 sogar der Stopp des Verlustes an biologischer Vielfalt bis 2010 gefordert.
Durch die Einführung sogenannter „Natura 2000“ Gebiete durch die Europäische Union (EU), wurde ein ökologisches Netz an besonderen Schutzgebieten im Gebiet der europäischen Union geschaffen. Natura 2000 ist ein europaweites System von Schutzgebieten, das mit dem Ziel errichtet wird, die Vielfalt der Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten auf Dauer zu erhalten. Rechtliche Grundlage der Natura 2000 Gebiete ist die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie der EU.

Das Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt sich schon seit Beginn dieses Jahrtausends mit dem Forschungsschwerpunkt Biodiversität. Zur Zeit werden am Institut in Mondsee gewässerökologische und genetische Untersuchungen zum Thema „Entstehung und Erhaltung der Diversität und Komplexität auf der Ebene des Individuums, der Population, der Art und des Ökosystems“ durchgeführt. Der Mondsee in Oberösterreich, welcher selbst eines der Natura 2000 Gebiete darstellt, ist dabei einer der Lebensräume, der von den Limnologen untersucht wird. Ausschlaggebend für die Ernennung dieses Natura 2000 Gebietes war das eng begrenzte Vorkommen des Perlfisches, eines karpfenartigen Fisches,  in Mond- und Attersee. Im Rahmen einer Diplomarbeit am Institut für Limnologie wurden die ökologischen Bedürfnisse dieser Art untersucht und somit die Grundlage für einen nachhaltigen Schutz dieser Art gebildet (Österreichs Fischerei Mayr & Wanzenböck 2006). In einem weiteren Forschungsprojekt werden genetische Untersuchungen an Coregonen (Reinanken) im See durchgeführt um dadurch Daten über eine mögliche Kreuzung von Besatzfischen mit den ursprünglich in den Seen vorhandenen Fischarten zu erhalten. Der Schutz ursprünglicher Coregonenarten und ihrer Lebensräume steht dabei im Vordergrund. Bei den Projekten des Instituts im mikrobiologischen Bereich (Weisse, Boenigk, Hahn, Kurmayer) geht es vor allem um die Erforschung der genetischen und physiologischen Anpassung bekannter und bisher noch unbekannter Einzeller und Kleinstlebewesen in ihrem Lebensraum. 

Internationaler Tag der Artenvielfalt

Weiterführender Link:

http://ec.europa.eu/environment/nature/index_en.htm (englisch)
 
 
ÖAW-Thema des Monats: Forscher des Instituts für Limnologie der ÖAW rekonstruieren den Einfluss saisonaler Klimabedingungen auf die Entwicklung der alpinen Landnutzung. Link
 
 

22. März 2008 WELTWASSERTAG

Die ununterbrochene Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist für viele Menschen in den reichen Industriestaaten zur Selbstverständlichkeit geworden. Hingegen sind verunreinigtes Wasser und mangelhafte oder fehlende Abwasserentsorgung die Hauptursache für 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern.

Im Jahr 1992 wurde der 22. März jedes folgenden Jahres von den Vereinten Nationen zum Weltwassertag ernannt. Jeder Weltwassertag steht dabei unter einem speziellen Thema. Das Jahr  2008 ist das “Internationale Jahr der sanitären Grundversorgung“ („International Year of Sanitation“, IYS 2008).

 „Der Zugang zur sanitären Grundversorgung ist eng mit den Millenium Development Goals (MDGs) verknüpft, insbesondere mit denen die Umwelt, Ausbildung, Gleichberechtigung und die Reduktion von Kindersterblichkeit und Armut beinhalten“, sagte kürzlich UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. „Etwa 42000 Menschen sterben jede Woche an Krankheiten die von geringer Wasserqualität und dem Fehlen adäquater Sanitärversorgung verursacht werden. Diese Situation ist inakzeptabel!“

Mit dem Weltwassertag sind die Industriestaaten aufgerufen auf diese Missstände aufmerksam zu machen. Ziel der Vereinten Nationen ist es bis zum Jahr 2015 die Anzahl jener Menschen, die keinen Zugang zu Trinkwasser und Abwasserentsorgung haben zu halbieren.  

Ein großer Schritt in diese Richtung wird in Österreich durch die Ausbildung von internationalen Experten aus Entwicklungsländern im Wassersektor schon seit mehr als 30 Jahren erfolgreich vorgenommen. Ziel der am Institut für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften organisierten „International Postgraduate Programmes in Limnology (IPGL)“ ist es, die Kapazität von Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen in Entwicklungsländern zu stärken um adäquate Lösungen für aktuelle und zukünftige Probleme im Wasser- und Umweltbereich zu erarbeiten. Seit 1976 wurden - mit Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA)- 422 WissenschafterInnen aus 60 Ländern am Institut für Limnologie im Rahmen von Master-Studienprogrammen und Fachkursen ausgebildet. Den Schwerpunkt für diese Programme stellt Ostafrika dar. Die akademischen Weiterbildungsprogramme werden in Kooperation mit österreichischen und afrikanischen Institutionen sowie dem „Wasserinstitut“ der Vereinten Nationen (UNESCO-IHE) durchgeführt.

In praktisch-angewandten Laborkursen, Feldstudien und Exkursionen werden Techniken und Know-how aus vielen Bereichen der Limnologie vermittelt: etwa in der Gewässerökologie und im Gewässermanagement, der Gewässergüte und Wasserqualität, der Fischerei und Fischzucht, im Naturschutz und der Biodiversität sowie bei Umweltverträglichkeitsprüfungen und ökologischen Wasserbaumaßnahmen.

http://www.unwater.org/worldwaterday/
http://www.unesco.org/water/water_celebrations/

http://www.un.org/documents/ga/res/47/a47r193.htm
 

2007

 

ERIK JEPPESEN, MARTIN SØNDERGAARD, JENS PEDER JENSEN, KARL E. HAVENS, ORLANE ANNEVILLE, LAURENCE CARVALHO, MICHAEL F. COVENEY, RAINER DENEKE, MARTIN T. DOKULIL, BOB FOY, DANIEL GERDEAUX, STEPHANIE E. HAMPTON, SABINE HILT, KÜLLI KANGUR, JAN KÖHLER, EDDY H.H.R. LAMMENS, TORBEN L. LAURIDSEN, MARINA MANCA, MARÍA R. MIRACLE, BRIAN MOSS, PEETER NÕGES, GUNNAR PERSSON, GEOFF PHILLIPS, ROB PORTIELJE, SUSANA ROMO, CLAIRE L. SCHELSKE, DIETMAR STRAILE, ISTVAN TATRAI, EVA WILLÉN and MONIKA WINDER (2007) : Lake responses to reduced nutrient loading – an analysis of contemporary long-term data from 35 case studies in: Key articles in Freshwater Biology - 25 years of editing with Alan Hildrew and Colin Townsend, Volume 52 VIRTUAL ISSUE

http://www.blackwell-synergy.com/toc/fwb/52/v1

 
 

Sensible Indikatoren für Klimaänderung

Der Struktur, Funktion und Dynamik der Süßwasser-Ökosysteme auf der Spur sind die Wissenschaftler des Instituts für Limnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Mondsee. PDF

Aus: Die Presse vom 28. März 2007

 
 

2006

 

BRIDGING RESEARCH, TECHNOLOGY AND DEVELOPMENT: SUSTAINABLE WATER RESOURCE MANAGEMENT IN EASTERN AFRICA

In December 2006 the EAWA workshop “Bridging Research, Technology & Development: Sustainable Water Resource Management in Eastern Africa” was held in Mombasa, Kenya. It was attended by more than 130 participants drawn from Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Burkina Faso, Cape Verde, Ethiopia, Sudan, Austria, France, Germany, The Netherlands and the United Kingdom.

The sponsors of this workshop were the Africa Water Facility (AWF) and the Austrian Development Cooperation (ADC). The organizers of the workshop were the Eastern Africa Water Association (EAWA), Africa Water Facility (AWF), Egerton University, and the Austrian Academy of Sciences (ÖAW).

The main theme of the workshop was to bring forth research application and reduce the gap between research and development. The structure of the workshop included acquiring knowledge from experts through plenary presentations, discussions and also excursion visits. The aims and activities formulated for this workshop therefore brought forth a nouvelle conceptual model, which focuses on an inclusive approach where all stakeholders are involved in the translation of research findings to development processes in Eastern Africa.

For further information please download “workshop programme & list of participants”PDF and “workshop report” PDF from EAWA Workshop 2006
 
 

Nachruf Heinz Löffler

Der Gründungsdirektor und langjährige Obmann des Kuratoriums des Instituts für Limnologie, Univ.Prof. Dr. Heinz Löffler, verstarb am 13. Oktober 2006. Heinz Löffler hat die österreichische Limnologie über fast 50 Jahre und die Entwicklung des Instituts über mehr als drei Jahrzehnte maßgeblich geprägt. Das Institut für Limnologie ist ihm für seine vielfältigen Aktivitäten in den verschieden Postitionen zu großem Dank verpflichtet. Ein Nachruf für Professor Löffler von Dan L. Danielopol und Fritz Schiemer. PDF

The founding director and long-term chairman of the Advisory Board of the Institute for Limnology of the Austrian Academy of Sciences, Univ.Prof. Dr. Heinz Löffler, passed away on October 13, 2006. Heinz Löffler had a strong impact on Austrian limnology over a period of almost 50 years and influenced the development of the Institute for Limnology over more than three decades. The Institute ows him a debt of gratitude for his many activities in various positions. An obituary by Dan L. Danielopol and Fritz Schiemer. PDF
 
  ÖAW Thema des Monats: http://www.oeaw.ac.at/home/thema/thema_200609_2.html
 

2005

  Artenvielfalt der Donau: Hoch, aber gefährdet

Die Donau zeichnet sich laut österreichischen Limnologen speziell unterhalb Wiens durch eine besondere Artenvielfalt aus, langfristig ist diese durch neu einwandernde Tiere aber bedroht. Mehr...
 
 

Polynucleobacter Genome Projekt startet

Unter der Leitung des Institutes für Limnologie wird ein internationales Team die Genome zweier nahe verwandter Bakterienstämme erforschen. Die beiden Stämme unterscheiden sich grundlegend in ihrer Lebensweise und haben daher wahrscheinlich unterschiedliche Funktionen in den von ihnen besiedelten Ökosystemen. Ziele des Projektes sind die Aufdeckung der spezifischen Funktionen der Bakterienstämme im Gewässer sowie die Gewinnung von Einblicken in die Evolution nahe verwandter Bakterienstämme. Mehr...

 
  „Dreckige Gewinner“ - Team vom Mondsee erforscht die Karriere von Blaualgen.
 
 

New Currents in Conserving Freshwater Systems

Within the Symposium “New Currents in Conserving Freshwater Systems” organised by the Center for Biodiversity and Conservation at the American Museum of Natural History, New York City (April 7 and 8, 2005), Univ. Prof. Dr. Dan L. Danielopol was invited to present the lecture: “The videography of subsurface aquatic life – a useful procedure to make environmental conservation of subterranean animals attractive: the Lobau Wetlands (Austria) experience”. An innovative technique for investigation porous groundwater systems using mini-videocameras was developed at the Limnological Institute by Richard Niederreiter (now at UWITEC, Mondsee); it was intensively used by Dr. Peter Pospisil during two FWF research projects on the characterisation of a complex porous groundwater ecosystem. Some of the data presented at this symposium is available also as a CD-Rom “Groundwater Ecology, life beneath our feet” produced by Dr. P. Pospisil and Prof. Dr. Dan L. Danielopol.

 
 

Eisenreich, S.J., Bernansconi, C., Campostrini, P., De Ron, A., George, G., Heiskanen, A.-S., Hjorth, J., Hoepffner, N., Jones, K.C., Noges, P., Pirrone, N., Runnalls, N., Somma, F., Stilanakis, N., Umlauf, G., van de Bund, W., Viaroli, P., Vogt, J., Zaldivar, J.-M., Algieri, A., Beaugrand, G., Bidoglio, G., Blencjner, T., Bouraoui, F., Cinnirella, S., Vole, G., Cornell, S., Demuth, S., Dokulil, M.T., Giordani, G., Hedgecock, I., Lavelle, C., Marsh, T., Mostajir, B., Niemeyer, S., Nykjaer, L., Raes, F., Reynard, N., Straile, D., Thielen, J., Tomasin, A., Trombino, G., 2005. Climate Change and the European Water Dimension. - European Comm., Joint Res. Centre, EUR 21553, Ispra, Italy, pp.253.

Das gesamte Dokument steht zum Download zur Verfügung unter: http://ies.jrc.cec.eu.in

 
 

2004

  ORF Science Channel, Young Science: Giftigen Blaualgen in Österreichs Seen auf der Spur - Europas Blaualgen auf der Spur
 
 

2003

  Europaeische Seen als Klimaanzeiger
 
Austrian Academy of Sciences