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© Kommission für Kunstgeschichte
Redaktion und Update: Anna Mader
Letzte Änderung: 29.04.2013

RIHA Journal
Journal of the International Association of Research Institutes in the History of Art


Das RIHA Journal ist die kunsthistorische Online-Zeitschrift der Mitgliedsinstitute von RIHA und versteht sich als Plattform für aktuelle Forschungsergebnisse aller kunstwissenschaftlichen Bereiche, die dem internationalen Fachpublikum schnell, kostenfrei und dauerhaft zugänglich gemacht werden. Alle Beiträge werden einem anonyme Begutachtungsverfahren unterzogen (double blind peer reviewing) und erscheinen ausschließlich online. Ansprechpartnerin für Autorinnen und Autoren, die in Österreich forschen und/oder publizieren möchten, ist die Abteilung Kunstgeschichte des IKM. Sie erreichen uns unter:
riha-journal@oeaw.ac.at

Folgende Beiträge wurden bislang von der Kommission für Kunstgeschichte redaktionell betreut:


   
Günther BUCHINGER und Doris SCHÖN
"… jene, die ihre hände hilfreich zum bau erheben …": Zur zeitlichen Konkordanz von Weihe und Bauvollendung am Beispiel der Wiener Augustinerkirche und Georgskapelle
http://www.riha-journal.org/articles/2011/2011-apr-jun/buchinger-schoen-wiener-augustinerkirche

Abstract
Im Zuge des Projektes zur Erforschung der Baugeschichte der Wiener Hofburg an der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde die Wiener Augustinerkirche erstmals bauarchäologisch und stilkritisch untersucht, und die dabei gewonnenen Ergebnisse dem reichen schriftlichen Quellenbestand gegenübergestellt. Die Erkenntnisse, die bei dieser interdisziplinären Zusammenarbeit zu Tage traten, führen unweigerlich zu einer ganz neuen Bewertung der bislang wenig kritisch hinterfragten baugeschichtlichen Angaben. Die deutschen Wurzeln des künstlerischen Raumkonzepts der Augustinerkirche stellten sich ebenfalls großteils als unhaltbar heraus.

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    Renate HOLZSCHUH-HOFER
Feuereisen im Dienst politischer Propaganda von Burgund bis Habsburg. Zur Entwicklung der Symbolik des Ordens vom Goldenen Vlies von Herzog Philipp dem Guten bis Kaiser Ferdinand I.
http://www.riha-journal.org/articles/2010/holzschuh-hofer-feuereisen-im-dienst-politischer-propaganda

Abstract
Feuer, Feuerstein und Feuereisen waren in Burgund seit Philipp dem Guten die Herrschaftszeichen des Herzogtums und sind seit der Gründung des Ordens vom Goldenen Vlies im Jahr 1430 zusammen mit dem Fell des goldenen Widders auch die Ordenssymbole. Mit der machtpolitisch befrachteten Dreiergruppe Feuereisen-Feuerstein-Funken als eindeutig zuordenbares Signal des Vlies-Ordens und des Herzogtums Burgund widmet sich der vorliegende Beitrag einem Teilaspekt der Symbolgeschichte des Ordens und spannt den Bogen von Philipp dem Guten über Karl den Kühnen bis zu Kaiser Maximilian I. und Ferdinand I. Diese Themenstellung resultiert aus den neuesten Forschungsergebnissen zur renaissancezeitlichen Wiener Hofburg und einer Analyse der verdichteten Anwendung der Feuereisensymbolik in der Architektursprache Ferdinands I. (Belvedere in Prag, Burg in Bratislava und Wiener Hofburg).

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    Manuel WEINBERGER
Verschollen geglaubtes Planmaterial von Balthasar Neumann und seinem Baubüro, und eine unbekannte Zeichnung aus dem Umfeld Johann Dientzenhofers
http://www.riha-journal.org/articles/2010/weinberger-planmaterial-balthasar-neumann

Abstract
Im Rahmen der Forschungen zum Hofburgprojekt der Kommission für Kunstgeschichte wurden die Bestände der Kartensammlung der Österreichischen Nationalbibliothek systematisch durchgesehen. Bei der Suche nach Vergleichsbeispielen zum Wiener Residenzbau tauchten mehrere bedeutende und bis dato völlig unbekannte oder seit langem als verschollen angesehene Pläne einiger wichtiger Bauwerke des Deutschen Barock von der Hand oder aus dem Baubüro Balthasar Neumanns, sowie eine Planung Johann Dientzenhofers auf. Der Beitrag stellt diese Baupläne zur Residenz in Bamberg, zum Reichskammer-
gericht in Wetzlar, dem Hoch- und Deutschmeisterschloss in Mergentheim, Schloss Bruchsal, sowie eine Planung zu Schloss Weißenstein in Pommersfelden vor.

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