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© Kommission für Kunstgeschichte
Redaktion und Update: Anna Mader
Letzte Änderung: 15.02.2013

Die Wiener Hofburg
Forschungen zur Bau- und Funktionsgeschichte

In Zusammenhang mit dem Forschungsprojektes zur Wiener Hofburg sind bislang folgende Publikationen erschienen:


  Werner TELESKO (Hg.)
Die Wiener Hofburg 1835-1918. Der Ausbau der Residenz vom Vormärz bis zum Ende des "Kaiserforums" (Veröffentlichungen zur Bau- und Funktionsgeschichte der Wiener Hofburg 4; Veröffentlichungen zur Kunstgeschichte 15), Wien 2012.
(Im Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erschienen)

Die Wiener Hofburg zählt zu den bedeutendsten Palastkomplexen Europas. Als Regierungssitz der Herzöge und Erzherzöge von Österreich, der römisch-deutschen Könige und Kaiser sowie der österreichischen Kaiser stand sie vom 13. Jahrhundert bis 1918 im Brennpunkt europäischer Politik. Die Kommission für Kunstgeschichte der österreichischen Akademie der Wissenschaften stellt in fünf Bänden die Geschichte und Kunstgeschichte der Wiener Hofburg im internationalen Kontext dar.

Im Band IV dieser Reihe steht mit dem Zeitraum zwischen 1835 und 1918 jene Periode im Zentrum, in der die Residenz nach dem Tod von Kaiser Franz II. (I.) bis zum Ende der Monarchie in umfassende Ausbauprojekte integriert wurde, die letztlich in den Planungen zum berühmten "Kaiserforum" Gottfried Sempers und Carl Hasenauers (1869) gipfelten.


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  Markus JEITLER, Richard KURDIOVSKY, Anna MADER-KRATKY (Konzept)
Wiener Stadt- und Burgbefestigung. Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege LXIV, 2010, Heft 1 / 2.
(Im Verlag Berger erschienen)

Die Kommission für Kunstgeschichte der ÖAW veranstaltete von 30. November bis 1. Dezember 2009 im Rahmen des Hofburgprojektes eine Tagung zum Thema „Die Wiener Burgbefestigung“. Den Anlass bot der 200. Jahrestag der Sprengung dieser Anlagen durch französisches Militär im Herbst 1809. Mit diesem Sonderheft der ÖZKD (Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege) liegen nun die Ergebnisse dieser Tagung vor, die durch flankierende Beiträge profitabel ergänzt und um wesentliche Beiträge zur Kontextualisierung der Burgbastei bereichert werden konnten. Die Tagung und die Publikation ihrer Ergebnisse zeigten einmal mehr, wie produktiv und erkenntnisfördernd es für die wissenschaftliche Arbeit ist, ein topographisch und/oder inhaltlich klar abgegrenztes Thema innerhalb eines längeren Zeitraumes zu betrachten und von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Disziplinen mit ihren spezifischen Methoden, Forschungsansätzen und Fragestellungen in regem Gedankenaustausch zu bearbeiten.

Ziel dieser Publikation ist es, ein prima vista militärhistorisches Thema interdisziplinär zu beleuchten und quellenfundiert in der Stadtgeschichte zu verorten. Der Bogen spannt sich von der fundobjektbezogenen Analyse der Stadtarchäologie über Probleme der Bauforschung bis zu Themen der Alltagskultur und zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen etwa nach Erinnerungsfunktionen, die im Fall der Wiener Burgbefestigung anhand des Wiener Türken-Gedenkens anschaulich werden. Als Ausblick im wahrsten Sinn des Wortes finden Versuche des 20. Jahrhunderts Berücksichtigung, die verschwundene Burgbefestigung in Form von Bühnen- und Filmkulissen bildlich zu rekonstruieren.


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  Werner PARAVICINI, Jörg WETTLAUFER (Hg.)
Vorbild – Austausch – Konkurrenz. Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung (Residenzenforschungen 23, herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen), Ostfildern 2010.
(Im Jan Thorbecke Verlag erschienen)

Die „Société des Princes“ muss den Blick auf die Standesgenossen werfen, mit denen gleicher Rang zu halten ist, von denen man sich aber auch absetzen möchte, indem man anders ist, zugleich aber auch überlegen. Wer aber setzt die Standards, wenn nicht die übergeordnete Instanz, der wiederum man selbst sich angleichen möchte? Diesem ungemein kulturproduktiven und ausgabeträchtigen Verhalten galt die Aufmerksamkeit des 11. Symposiums der Residenzen-Kommission in Wien, das in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission und der Kommission für Kunstgeschichte der ÖAW veranstaltet wurde, und dessen Tagungsakten hiermit vorgelegt werden. Ausgehend von der Frage, was diese Fürsten und Höfe voneinander wissen und wie sie voneinander wissen konnten, wird in vier thematischen Sektionen an einer Fülle von Einzelbeispielen untersucht, wie Vorbild, Austausch und Konkurrenz sich zueinander verhielten. Zwanzig Beiträge international bekannter Wissenschaftler geben Antworten auf die Fragen nach dem Wissen vom Anderen, nach dem Notwendigen und dem Entbehrlichen, nach dem Austausch zwischen Freund und Feind sowie nach den Vorbildern der Selbstdarstellung und eröffnen damit neue Forschungsfelder.

Texte von Werner Paravicini, Hellmut Lorenz, Torsten Hiltmann, Tünde Radek, Volker Bauer, Wolfgang Wüst, Katrin Keller, Werner Rösener, Matthias Müller, Heiko Laß, Jörg Martin Merz, Mario Schwarz, Paul Mitchell, Renate Holzschuh-Hofer, Herbert Karner, Manuel Weinberger, Christian Berger, Tomas Tomasek, Guido von Büren, Dominik Collet, Carola Fey, Jaroslava Hausenblasová und Peter-Michael Hahn.


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  Werner TELESKO, Richard KURDIOVSKY, Andreas NIERHAUS (Hg.)
Die Wiener Hofburg und der Residenzbau in Mitteleuropa im 19. Jahrhundert. Monarchische Repräsentation zwischen Ideal und Wirklichkeit, Wien 2009.
(Im Böhlau Verlag erschienen)

Die geplanten und realisierten Erweiterungen der Wiener Hofburg unter Kaiser Franz Joseph I. (reg. 1848–1916) sind europaweit das letzte Experimentierfeld höfischen Bauens und sie verdeutlichen, was im 19. Jahrhundert unter dem Begriff „Residenz“ verstanden wurde. Das zentrale Anliegen des vorliegenden Bandes ist die Diskussion der Frage, wie die internationale Dimension des umfangreichen Planungs- und Baugeschehens der Wiener Hofburg zwischen 1835 (Regierungsantritt Kaiser Ferdinands I.) und dem Ende der Monarchie zu sehen ist. Dazu gehören Aspekte der Funktionsgeschichte ebenso wie die formale Erscheinung der Palastkomplexe.

Dem zeitweise parallel sowie unter günstigeren Voraussetzungen vonstatten gehenden Burgbau in Buda als auch den Planungen für den Prager Hradschin wird ebenso Aufmerksamkeit geschenkt wie den Vorhaben in anderen europäischen Großstädten. So wird es erstmals möglich, eine differenzierte Bau- und Ausstattungsgeschichte der Wiener Hofburg im 19. Jahrhundert in ihrer internationalen Dimension zu präsentieren.

Texte von Helmut Engel, Péter Farbaky, Markus Jager, Richard Kurdiovsky, Heidrun Laudel, Michaela Marek, Andreas Nierhaus, Bernadette Reinhold, Péter Rostás, Karin Schneider, Wolfgang Sonne, Jörg Stabenow, Werner Telesko und Jindrich Vybíral.


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  Richard KURDIOVSKY (Hg.)
Die Österreichische Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg, Wien 2008.
(Im Christian Brandstätter Verlag erschienen)

Der Leopoldinische Trakt der Wiener Hofburg, benannt nach seinem Bauherrn Kaiser Leopold I., beherbergt die Amtsräume des Staatsoberhauptes der Republik Österreich. Damit befindet sich das Büro des Bundespräsidenten nicht nur im Zentrum der Hauptstadt Wien, sondern es formt auch einen der Eckpunkte des politischen Lebens der Zweiten Republik.

Der Leopoldinische Trakt mit seinen prunk­­vollen Paradezimmern bildete das zeremonielle Zentrum der Habsburger-Länder. Hier fanden die offiziellen Feiern und Staatsakte statt. Unter Leopold I. als Erweiterung der mittelalterlichen Burg errichtet, beherbergte der Leopoldinische Trakt seit je die prunkvolls­ten Interieurs, über die der kaiserliche Hof in Wien verfügte, die mit wertvollen Möbeln und kostbaren Kunst­werken ausgestattet waren – vom Maria Theresianischen Rokoko über klassizistische Phasen des frühen 19. Jahrhunderts bis zu historistischen Einrichtungsstilen. Dieses Buch bietet Gelegenheit, die Räume erstmals umfassend zu besichtigen und gestattet einen Blick hinter Türen, die dem Publikum nur zu seltenen Anlässen gastfreundlich geöffnet werden können. Es erklärt die politische und bauliche Geschichte, die Kunst- und Ausstattungsgeschichte ebenso, wie es von seinen Benutzern und Auftraggebern berichtet, die das Gebäude zu dem werden ließen, was er heute ist.

Texte von Herbert Karner, Richard Kurdiovsky, Marcus Langer, Hellmut Lorenz, Anna Mader, Artur Rosenauer, Florian Steininger und Manuel Weinberger.


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