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© Kommission für Kunstgeschichte
Redaktion und Update: Anna Mader
Letzte Änderung: 15.02.2013

Geschichte der bildenden Kunst in Österreich
Hermann FILLITZ (Hg.)
(Im Prestel Verlag erschienen)


Band 1
Hermann FILLITZ (Hg.), Früh- und Hochmittelalter, München u.a. 1998.

Band 2
Günter BRUCHER (Hg.), Gotik, München u.a. 2000.

Band 3
Artur ROSENAUER (Hg.), Spätmittelalter und Renaissance, München u.a. 2003.

Band 4
Hellmut LORENZ (Hg.), Barock, München u.a. 1999.

Band 5
Gerbert FRODL (Hg.), 19. Jahrhundert, München u.a. 2002.

Band 6
Wieland SCHMIED (Hg.), 20. Jahrhundert, München u.a. 2002.












Hermann FILLITZ (Hg.)
Früh- und Hochmittelalter (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 1), München u.a. 1998.

Der erste Band ist der Epoche des Früh- und Hochmittelalters gewidmet. Er behandelt in fundierten Beiträgen die Bereiche Architektur, Skulptur, Wandmalerei, Buchmalerei und Schatzkunst und zeigt in erstklassigen Reproduktionen die schönsten Kunstwerke.

Der einleitende Text von Hermann Fillitz zeigt die komplexe Entstehungsgeschichte der österreichischen Kunst in ihren historischen Rahmenbedingungen. Dabei wird deutlich, wie sehr die Kunstentwicklung in Österreich mit den unterschiedlichen Stilströmungen in Europa verwoben war. Dies gilt besonders für die Zeit des Früh- und Hochmittelalters, in der süddeutsche, italienische und französische Einflüsse prägend wirkten. Das Kunstschaffen stand im Spannungsfeld zwischen dem Erzbistum Salzburg und den Babenberger-Residenzen Wien und Klosterneuburg. Fünf weitere Beiträge renommierter Autoren widmen sich der Architektur, Skulptur, Wandmalerei, Buchmalerei und der Schatzkunst im Früh- und Hochmittelalter.

Ihnen sind die wesentlichen Kunstwerke der jeweiligen Gattungen zugeordnet, die in 292 Katalognummern ausführlich abgebildet und dokumentiert werden. Der sorgfältig gestaltete und gedruckte Tafelteil, der die schönsten Kunstwerke in erstklassigen Reproduktionen zeigt, macht das Buch über die Informationsfülle hinaus für den Kunstfreund zu einem optischen Erlebnis.

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Günter BRUCHER (Hg.)
Gotik (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 2), München u.a. 2000.

Band II umfasst die Epoche von 1250 bis 1430/1435. Er untersucht die Entwicklung der Kunst in Österreich von der Spätromanik und Frühgotik über die Hochgotik, kulminierend unter den frühen Habsburgern, bis an die Schwelle der Spätgotik im europäischen Kontext. Die ganze Bandbreite des Schaffens wird im attraktiven Tafelteil mit den schönsten und bedeutendsten Kunstwerken in erstklassigen Reproduktionen, z.T. erstmalig, präsentiert. Über die Informationsfülle hinaus wird dem Kunstfreund somit auch ein optisches Erlebnis bereitet.

Vorgestellt wird eine ungewöhnlich breite künstlerische Epoche. Kenntnisreiche, verständliche Einleitungen zu Architektur, Skulptur, Kunsthandwerk, Monumentalmalerei und den verschiedenen Malgattungen sowie Zeichnungen und Druckgraphik geben grundlegende Informationen. Die umfangreichen, wissenschaftlichen Beschreibungen der Kunstwerke, die auch die künstlerischen und historischen Zusammenhänge erläutern, spiegeln den neuesten Forschungsstand wider und werden ergänzt durch Vergleichsabbildungen, computerunterstützte Grundrisse und isometrische Darstellungen.

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Artur ROSENAUER (Hg.)
Spätmittelalter und Renaissance (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 3), München u.a. 2003.

Der dritte Band der österreichischen Kunstgeschichte ist dem Spätmittelalter und der Renaissance gewidmet. Er umfasst die Zeitspanne von etwa 1430 bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts – eine Phase des kulturellen und geistigen Umbruches, der Entdeckungen und Entwicklungen, die sich natürlich auch im Kunstschaffen niederschlagen. Das Kernland der Habsburgermonarchie liegt geografisch im Spannungsbereich zwischen dem Norden und dem Süden, die in dieser Zeit künstlerisch entscheidenden Einfluss haben. So ist die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts vor allem von der Kunst der Niederlande dominiert, das 16. Jahrhundert hingegen nimmt verstärkt Anregungen aus Italien auf.

Erstmals wird die Kunst der Renaissance in Österreich, die bislang von der Kunstgeschichtsforschung eher stiefmütterlich behandelt wurde, umfassend in wissenschaftlich fundierten Essays dargestellt. Durch inhaltliche Querverweise auf andere Kapitel wird die enge Beziehung zwischen den einzelnen Gattungen verdeutlicht, und es entsteht ein Gesamtbild des Kunstschaffens dieses an Neuerungen reichen Zeitalters.

Aufgrund der umfangreichen Präsentation von Kunstwerken des Spätmittelalters und der Renaissance lässt sich die immer wieder auftretende Frage, ob es sich in dieser Epoche wirklich um einen Umbruch bzw. Neubeginn handelte, oder ob die Veränderungen im Kunstschaffen nicht vielmehr kontinuierlich verliefen, eingehend beantworten.

Darüber hinaus bietet dieser Band mit seinem opulenten Tafelteil einen exzellenten Überblick über den Facettenreichtum und die Qualität der österreichischen Kunst im ausgehenden Mittelalter und der beginnenden Neuzeit und wird für jeden Kunstinteressierten über den inhaltlichen Aspekt hinaus zu einem optischen Vergnügen.

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Hellmut LORENZ (Hg.)
Barock (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 4), München u.a. 1999.

Der vierte Band der österreichischen Kunstgeschichte ist der Epoche des Barock gewidmet und bietet eine sorgfältige Auswahl aus dem reichen Kunstschaffen, das sich in Österreich im Zeitraum zwischen etwa 1600 und 1780/90 entfaltet hat. Dabei sind stets auch die Beziehungen zur Kunst der benachbarten Regionen berücksichtigt, so dass die Barockkunst Österreichs als integraler Bestandteil der überregionalen Kunstlandschaft „Mitteleuropa“ verständlich werden kann. Einleitende Abschnitte behandeln das Gesamtbild der Epoche, die Vielfalt der Kunstproduktion in Österreich und ihre historischen Rahmenbedingungen sowie das für den Barock so charakteristische Phänomen des Zusammenklanges der einzelnen Künste im Bestreben nach einer übergreifenden Einheit.

Konzentrierte Überblicksdarstellungen der einzelnen künstlerischen Medien erläutern den entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang, die Kurzmonographien der über 340 ausgewählten Objekte sind der spezifischen Eigenart der Kunstwerke gewidmet.

Das Team der Autoren – international anerkannte Kunsthistoriker/innen – hat die Texte in enger Zusammenarbeit aufeinander abgestimmt, so dass sich ein dichtes Gesamtbild der Bildenden Künste des Barock in Österreich und ihrer wechselseitigen Verflechtung ergibt, das dem aktuellsten Stand der Forschung entspricht.

Eine Auswahl der bedeutendsten Kunstwerke findet sich in vorzüglichen Farbreproduktionen im Tafelteil, so dass der vorliegende Band die Qualität und Vielfalt der vielleicht fruchtbarsten Epoche der Kunst in Österreich auch optisch eindrucksvoll vermitteln kann.

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Gerbert FRODL (Hg.)
19. Jahrhundert (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 5), München u.a. 2002.

Der fünfte Band der österreichischen Kunstgeschichte ist dem 19. Jahrhundert gewidmet, einer Epoche, deren soziokulturelle Entwicklungen der Entfaltung eines breiten Spektrums künstlerischer Möglichkeiten Raum boten: vom Klassizismus, den Malern des „Lukasbundes“ im frühen 19. Jahrhundert über die Kunst des Biedermeier, den zahlreichen Formulierungen des Historismus bis zum facettenreichen Ausklang des „Fin de siècle“. Gut nachvollziehbar wird die künstlerische Situation innerhalb des zentralistisch aufgebauten Vielvölkerstaates mit Fokussierung auf das heutige Österreich dargestellt. Bezeichnend für diese Epoche ist u.a. die gewachsene Bedeutung des Kunstgewerbes. Neben den historischen Veränderungen spielen vor allem auch die technischen Entwicklungen eine große Rolle für die Kunstproduktion, so entsteht das neue Medium der Fotografie, das sowohl als eigene Gattung Bedeutung erlangt als auch auf andere Bereiche der bildenden Kunst Einfluss hat.

In ausführlichen Essays stellen international ausgewiesene Kunstwissenschaftler die gesamte Bandbreite des Kunstschaffens des 19. Jahrhunderts in Österreich dar. Der engen Vernetzung der einzelnen Gattungen wurde durch die Abstimmung der Texte und Querverweise Rechnung getragen, so dass ein komplexes Gesamtbild einer der wichtigsten künstlerischen Epochen Österreichs entsteht. Jedem Kapitel ist ein reich bebilderter Katalogteil angeschlossen, dessen 346 Kurzmonografien detaillierte Informationen auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu ausgewählten Objekten bieten.

Durch den opulenten Tafelteil, der die schönsten Kunstwerke in erstklassigen Reproduktionen zeigt, wird dieses Buch über den inhaltlichen Gehalt hinaus für jeden Kunstinteressierten ein sinnliches Vergnügen.

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Wieland SCHMIED (Hg.)
20. Jahrhundert (Geschichte der bildenden Kunst in Österreich 6), München u.a. 2002.

Der sechste Band der österreichischen Kunstgeschichte umfasst die Entwicklung der Architektur und der bildenden Künste in Österreich vom Beginn bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Der ausführliche Einleitungsessay spannt in seinem anschaulich geschriebenen Einführungsessay den Bogen von der Gründung der Wiener Secession 1898 bis zu Hermann Nitschs Orgien-Mysterien-Theater und dem Einzug der Neuen Medien in die österreichische Gegenwartskunst. Renommierte Autoren heben in informativen Aufsätzen zu den einzelnen Kunstgattungen das spezifisch Österreichische ihres jeweiligen Fachgebietes hervor und weisen zugleich auf den Zusammenhang mit den großen internationalen Kunstströmungen hin. Der neueste Stand der Forschung findet in diesen Essays seinen Niederschlag.

Jedem Aufsatz ist ein umfangreicher Bildteil zugeordnet, sodass der vorliegende Band die Qualität und Vielfalt dieser überaus reichen Epoche der Kunst in Österreich auch optisch eindrucksvoll vermitteln kann. Mehr als 400 Künstlerbiographien und eine umfangreiche Bibliographie runden den Band ab und machen ihn zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk.

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