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© Kommission für Kunstgeschichte
Redaktion und Update: Anna Mader
Letzte Änderung: 15.02.2013

Die Epitaphien des Wiener Stephansdomes
(FWF-Projekt P20061; Laufzeit 09/2007–03/2011;
FWF-Projekt P23486; Laufzeit 04/2011–03/2014)


Projektleitung
Dr. Cornelia PLIEGER
In Zusammenarbeit mit Dr. Renate Kohn vom
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

Projektförderung
Das Forschungsprojekt wird vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) finanziert und am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien durchgeführt.


Ziel des Projektes ist eine erstmalige Gesamtdarstellung der noch erhaltenen Epitaphien mit bildlichen Darstellungen des Wiener Stephansdomes aus der Zeit vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, sowie der Werke, die nicht mehr erhaltenen sind, die aber in Zeichnungen im sog. Codex Gartenschmid (Széchényibibliothek Budapest, fol. germ. 1529) vorliegen.

Geplant ist eine monographische Präsentation der einzelnen Epitaphien in Form von Katalognummern, abgerundet durch Essays zu verschiedenen Themenstellungen, die eine Einbindung der Werke in den kunsthistorischen (lokalen wie internationalen), sowie in den historischen, soziologischen, theologischen, etc. Kontext ermöglichen.

Zentrale Fragen und Probleme, auf die in diesem Zusammenhang einzugehen ist, betreffen Fragen nach Künstlern und Stilrichtungen; hier wird es zu einer Klärung entscheidender Forschungsfragen kommen, wie etwa in der Datierung und in der Zuschreibung an Künstler oder Werkstattverbände. Fragen nach Einflüssen, nach der Herkunft einzelner Motive und der Möglichkeit ihrer Vermittlung, Fragen nach graphischen Vorlagen, des Materials und der Farbig-
keit werden ebenso zu beleuchten sein, wie solche nach Auftrag-
gebern und dem realhistorischen sowie religionspolitischen Kontext. Damit Hand in Hand gehen Untersuchungen zu Ikonographie und Ikonologie. Weitere Punkte betreffen allgemeine Überlegungen zum Bildnis in der Grabplastik, zur sich wandelnden Todesauffassung in den einzelnen Epochen, zum Relief, etc.
Das Projekt wird in all diesen Fragestellungen mehr Klarheit schaffen können.




Epitaph_1
Epitaph_2
Epitaph_3