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© Kommission für Kunstgeschichte
Redaktion und Update: Anna Mader
Letzte Änderung: 19.02.2013

Albrechtscodex
Der Codex 7853 (Albrechtscodex) in der Österreichischen Nationalbibliothek Wien

Kommentierte Erstedition


Projektleitung
Ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth KLECKER
Institut für Klassische Philologie, Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Robert STALLA
Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, TU Wien

Doz. Dr. Werner TELESKO
Kommission für Kunstgeschichte, ÖAW

Projektförderung
Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt Wien (2004–2006)
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät der
Universität Wien (seit 2006)
ÖAW (seit 2007)
TU Wien (seit 2007)


Der sog. Albrechtscodex (Wien, ÖNB, Codex Nr. 7853), benannt nach seinem Verfasser Conrad Adolph von Albrecht (1681–1751), Concettist am Hof Kaiser Karls VI., ist ein herausragendes Dokument der barocken Kunst Wiens. Vermutlich um 1731/32 verfasst und in einer Kanzleischrift überliefert, enthält er auf 164 Folio-Seiten vierzehn mit Federzeichnungen illustrierte Programme hochrangiger Bauten, Fresken und skulpturaler Ensembles, von denen elf im Auftrag Kaiser Karls VI. entstanden sind. Albrechts ursprüngliche Absicht, diese Programme – u. a. für die Hofbibliothek, die Hofburg (Innerer Burghof und Reichskanzleitrakt), die Karlskirche und die Josephssäule auf dem Hohen Markt in Wien ebenso wie für das Invalidenhaus in Budapest oder die Ritterakademie in Legnica/Liegnitz – als Verständnishilfe für Künstler und Rezipienten zu publizieren, wurde nie realisiert.

Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes, das von Dr. Huberta Weigl initiiert wurde, und von Dr. Elisabeth Klecker und Univ.-Prof. Dr. Robert Stalla zusammen mit einem Team durchgeführt wird, ist die kommentierte Edition des Albrechtscodex. Damit soll der kunsthistorischen und historischen Forschung ein einzigartiger Bestand an barocken Konzepten erstmals umfassend zugänglich gemacht werden.

Aufgaben sind die Transkription und editorische Bearbeitung des Codex sowie die monographische wissenschaftliche Untersuchung aller darin enthaltenen Programme, die es auch in Relation zur jeweiligen Ausführung darzustellen gilt. Ferner sollen der Codex und sein Autor umfassend untersucht und im Kontext der Kunstpolitik Kaiser Karls VI. betrachtet werden.


Autorinnen und Autoren

Dr. Ann Katrin BÄUMLER, M.A.
Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, TU Wien

Dr. Karl HEINZ

Dr. Herbert KARNER
Kommission für Kunstgeschichte, ÖAW

Ao. Univ.-Prof. Dr. Elisabeth KLECKER (Hg.)
Institut für Klassische Philologie, Universität Wien

Em. Univ.-Prof. Dr. Franz MATSCHE

Ao. Univ.-Prof. Dr. Ingeborg SCHEMPER-SPARHOLZ
Institut für Kunstgeschichte, Universität Wien

Univ.-Prof. Dr. Robert STALLA (Hg.)
Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, TU Wien

Doz. Dr. Werner TELESKO (Hg.)
Kommission für Kunstgeschichte, ÖAW

PhDr. Štěpán VÁCHA, Ph.D.
Institute of Art History, Academy of Sciences of the Czech Republic

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Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Codex 7853, Titelblatt, fol. 5r
Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Codex 7853, Kuppelfresko der Karlskirche, fol. 67r
Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Codex 7853, Porträt Conrad Adolph von Albrechts, fol. 12*r