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© Abteilung Musikwissenschaft
Redaktion: Mario Aschauer
Letzte Änderung: 15.02.2013 17:34

Oesterreichisches Musiklexikon (oeml)


Projektleiter: Univ.-Prof. i.R. Dr. Rudolf Flotzinger (k.M.)
Redaktion: Mag. Monika Kornberger, Mag. Dr. Christian Fastl

Das von der vormaligen Kommission für Musikforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – jetzt Abteilung Musikwissenschaft des IKM – erarbeitete Oesterreichische Musiklexikon bietet als mehrbändiges Nachschlagewerk (sowie in elektronischer Form als 'work in progress') alle wesentlichen Informationen über den Gesamtbereich der Musik in Österreich in rund 8.000 Personen-, Orts- und Sachartikeln (z. T. mit Abbildungen und Notenbeispielen). Zahlreiche Querverweise und biblio- graphische Hinweise ermöglichen den Benützern – Wissenschaftler, ausübende Musiker, Musiklehrer, aber auch musikinteressierte Laien – eine weitere Vertiefung.

Österreich wird primär innerhalb der seit 1945 geltenden Grenzen, jedoch unter Berücksichtigung vielfältiger Querverbindungen gedacht. Dieser geographische Begriff hat als Minimalumfang zu gelten, da bei allen historischen Fragestellungen die Beziehungen innerhalb des Bereiches der Monarchie (welche schließlich prägend für den Begriff 'Musikland Österreich' waren) ebenso berücksichtigt werden müssen wie zu allen Zeiten Auslands- österreicher und Immigranten, die zur Verbreitung bzw. Bereicherung österreichischer Musik und Musikkultur beigetragen haben und beitragen.

Soweit wie möglich soll dabei der gesamte Zeitraum von der Prähistorie bis zur Gegenwart erfasst werden.

Musik wird ebenfalls im weiteren Wortsinne verstanden. Es werden über die unmittelbar in den Bereich Musik fallenden Personen, Institutionen und Phänomene hinaus auch solche miteinbezogen, welche in irgendeiner Weise mit Musik und dem Musikleben in Verbindung zu bringen sind (wie etwa die Rolle der Musik in den anderen Künsten, in Politik, Gesellschaft, dem öffentlichen Leben, den Medien, Erziehung, Wirtschaft etc.).

Das oeml wird der Öffentlichkeit in zwei Versionen zugänglich gemacht. Die fünfbändige Printversion (Bd. 1: A–F, Bd. 2: G–Kl, Bd. 3: Km–N, Bd. 4: O–Schwa, Bd. 5: Schwe–Z) ist im Jahresabstand 2002–2006 erschienen, ein Register folgte 2008. Die gegenüber dem gedruckten Lexikon inhaltlich sowie zum Teil multimedial erweiterte Onlineversion ist seit April 2002 zugänglich (Volltextzugang kostenpflichtig) und wird laufend erweitert, ergänzt und aktualisiert. Projektkooperationen bestehen derzeit mit dem Bayerischen Musiker-Lexikon Online (BMLO), dem Institut für Tiroler Musikforschung Innsbruck, den Tiroler Landesmuseen, dem Bildarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, dem music information center austria und der Oberösterreichischen Landesmusikdirektion.

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