Österreichische Akademie der Wissenschaften
Zentrum Kulturforschungen

Geschichte und
Zielsetzungen


Mitglieder

Beirat

Mitarbeiter/-innen

Projekte

Publikationen

Veranstaltungen

Kontakt

OeAW_Logo

© Kommission für Musikforschung
Redaktion: Mario Aschauer
Letzte Änderung: 06.03.2009 12:04

Anton Bruckner Institut Linz (ABIL)


Kontakt: Anton Bruckner Institut Linz, Kremsmünsterer Stiftshaus, Tummelplatz 18/7, A-4020 Linz, Tel./Fax: (+43-732) 78 22 25 bzw. Prof. Dr. Theophil Antonicek, wissenschaftlicher Leiter <antonicek@chello.at> bzw. Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, A-4010 Linz.

1978 Gründung des Vereines "Anton Bruckner Institut Linz" (ABIL) durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW, Kommission für Musikforschung) und die Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA, Brucknerhaus Linz) mit der Zielsetzung, Forschungen zu Leben und Werk Anton Bruckners durch Dokumentation der Quellen, Studien zum Werk sowie wissenschaftliche Publikationen und Veranstaltungen zu fördern. Bis 31.12.2006 war das ABIL der Kommission für Musikforschung durch Delegation verbunden.

Organisation bis zu diesem Zeitpunkt: Prof. Dr. Theophil Antonicek (ab 1998 wissenschaftlicher Leiter; Vorgänger: Prof. Dr. Franz Grasberger 1978–1981, Prof. Dr. Othmar Wessely 1982–1998), Prof. Dr. Moritz Csáky (stv. wissenschaftlicher Leiter; Vorgänger: Dr. Uwe Harten 1988–2000), Dr. Erich Wolfgang Partsch (Geschäftsführer; Vorgänger: Dr. Ernst Kubin 1978–1987, Dr. Elisabeth Maier 1987–2005), Rotraud Falk (stv. Geschäftsführerin; Vorgängerin: Dr. Andrea Harrandt 1987–2005), Sylvia Kiehne (Schriftführerin; Vorgänger: Dr. Erich Wolfgang Partsch). Weitere Mitarbeiter: Renate Grasberger, Dr. Elisabeth Maier.

Zu den wesentlichen Aktivitäten des ABIL auf dem Gebiet der Quellenforschung gehört die Sammlung aller Dokumente zu Leben und Werk Bruckners in Original, Mikrofilm oder Kopie sowie die Erstellung eines Dokumentationskataloges mit Informationen zu Person, Werk und persönlichem Umfeld Bruckners, z. B. durch Verwertung der zu Lebzeiten Bruckners in der Presse erschienenen Meldungen (bisher rund 50.000 Einzeldaten, die derzeit in einer Datenbank verarbeitet werden). Weitere Dokumentationen gelten archivalischen, ikonographischen, topographischen sowie diskographischen Quellen.

Organisation von Bruckner-Symposien (zwischen 1980 und 1998 jährlich, ab 2000 jedes zweite Jahr im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes Linz), Tagungen in Budapest (1983, 1984), Rom (1986), Wien (1999), Gmunden (2001), Steyr (2003) und St. Florian (2005), Ausstellungen in Linz (1983, 1986), Schwäbisch Hall, Linz und Wien (1990), Würzburg (1993), Bayreuth (1994) und St. Florian (1996, Oberösterreichische Landesausstellung "Vom Ruf zum Nachruf") sowie der Wanderausstellung "Anton Bruckner: Lebenswelt – Lebenswerk", die seit 1999 in Linz, Skopje, München, Hannover, Wien, Kapstadt, Helsinki, Tallinn und Riga gezeigt wurde. 2003 Errichtung einer Gedenkstätte im Stadtpfarrhof Steyr.

Anlässlich der 100. Wiederkehr des Todestages Anton Bruckners erschien das lexikalisch angelegte Handbuch zu Leben, Werk und Umfeld Bruckners: Anton Bruckner. Ein Handbuch, hrsg. von Uwe HARTEN in Zusammenarbeit mit Renate GRASBERGER, Andrea HARRANDT, Elisabeth MAIER und Erich Wolfgang PARTSCH, Salzburg-Wien 1996 (Residenz Verlag, vergriffen).

Zum Seitenanfang