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© Abteilung Musikwissenschaft
Redaktion: Mario Aschauer
Letzte Änderung: 11.03.2013 12:08

MMag. Dr. Mario Aschauer

(Karenz)
Wiener Arbeitsstelle der Neuen Schubert-Ausgabe
Fleischmarkt 22, 3. Stock, A-1011 Wien
(+ 43-1) 515 81 – 2441
(+ 43-1) 515 81 – 2400 (Fax)
mario.aschauer@oeaw.ac.at
www.mario-aschauer.com

Selbständige Schriften

Editionen

Aufsätze

Lexikonartikel

Kleine Beiträge

Unpublizierte Vorträge

Sonstiges




Geb. 1980 in Linz/Donau (Oberösterreich)

Während der Zeit am Linzer Musikgymnasium begann Aschauer seine Studien in Orgel, Klavier, Cembalo, Hammerklavier und Dirigieren in Linz und Salzburg, sein Diplom in Dirigieren erhielt er am Linzer Bruckner-Konservatorium im Alter von 17 Jahren. Der Reifeprüfung folgten Studien in Musikwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien, Sponsion zum Mag. phil. mit Auszeichnung im Juni 2004; Promotion zum Dr. phil. mit Auszeichnung im April 2008 mit einer Dissertation über Deutschsprachige Clavier-Lehrwerke in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dissertationspreis des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien.

Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Ensembleleiter konnte sich Aschauer ein breit gefächertes Repertoire als "Clavierist", also als Spieler von Fortepiano, Cembalo und Orgel aufbauen. Dies sowohl solistisch als auch als Kammermusiker. So ist er Mitglied des Calamus-Consort, das für seine Interpretationen österreichischer Barockmusik den ersten Preis beim Internationalen H.I.F.-Biber-Wettbewerb 2009 erzielte und seither zu vielen renommierten Alte-Musik-Festivals eingeladen wurde (Resonanzen Wien, Bach-Fest Leipzig, Itinéraire Baroque Brantôme).

Seine Karriere als Musikwissenschafter begann Aschauer als Assistent von Prof. Herbert Seifert am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien (2004–2006) und wirkte an Lehrveranstaltungen zur Musikphilologie, -analyse und -geschichte mit. Seit 2008 ist Aschauer Mitarbeiter der Neuen Schubert-Ausgabe an der Kommission für Musikforschung (jetzt Abteilung Musikwissenschaft des IKM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und lehrt regelmäßig an der Universität Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Forschungsschwerpunkte: Musikphilologie und Schaffensprozessforschung (besonders Schubert und Bruckner), Clavier-Aufführungspraxis

Tätigkeiten in der Abteilung Musikwissenschaft: Mitarbeiter der Neuen Schubert-Ausgabe.


Selbständige Schriften

Handbuch Clavierschulen. 32 Lehrwerke im Überblick, Kassel 2011. (Druckfassung der Dissertation Deutschsprachige Clavier-Lehrwerke in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Univ. Wien 2008).

'... je mêle des airs Francois, a ceux des Allemans ...' – Rezeption französischer Clavier-Musik in Wien um 1700, Künstlerische Diplomarbeit Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 2011.

Joseph Martin Kraus, Stella coeli: Motette für Soli, Chor, Orchester und Orgel. Kritische Ausgabe. Diplomarbeit, Univ. Wien 2004.

Editionen

Franz Schubert, Impromptus, Hinweise zur Aufführungspraxis und Fingersätze, Kassel 2011.

Franz Schubert, Moments musicaux, Hinweise zur Aufführungspraxis und Fingersätze, Kassel 2011.

Franz Schubert, Adrast D 137, Kassel 2010 (Neue Schubert-Ausgabe II/12).

Joseph Martin Kraus, Stella coeli VB 10, Stuttgart 2010.

Aufsätze

"Bruckners Überarbeitungen seiner Messe in e-Moll und ihre editorische Darstellung", in Musicologica Austriaca 29 (2010), S. 147-156.

"Die Kirchenmusikpflege in Atzenbrugg/Heiligeneich zur Schubert-Zeit", in: Andrea HARRANDT / Erich Wolfgang PARTSCH (Hg.), Kirchenmusik im Biedermeier: Institutionen, Formen, Komponisten, Tutzing 2010 (Publikationen des Instituts für österreichische Musikforschung 35), S. 255–264.

"'… so sperrte ich ihr alle Musikalien ein …' – Mozart und die zeitgenössischen Clavier-Lehrwerke", in: Acta Mozartiana 56/2 (12/2009), S. 119–131.

"Vom 'eigentlichen Claviere' – Überlegungen zu Clavichord und Clavichordspiel zur Zeit der Wiener Klassik", in: Claus BOCKMAIER (Hg.), Beiträge zur Interpretationsästhetik und Hermeneutik-Diskussion, Laaber 2009 (Schriften zur Musikalischen Hermeneutik 10), S. 213–223.

"Zur Wiener Sinfonie von 1765 bis zu Mozarts Tod", in: Gernot GRUBER / Matthias SCHMIDT (Hgg.), Die Sinfonie zur Zeit der Wiener Klassik, Laaber 2006 (Handbuch der musikalischen Gattungen 2), S. 219–227.

"Die Jankó-Klaviatur und der Wiener Jankó-Verein", in: Biblos 51/2 (2002), S. 189–202.

Lexikonartikel

Lexikon des Klaviers, hrsg. von Christoph KAMMERTÖNS, Laaber 2006 ("Jankó-Klaviatur", "Philipp Jacob Milchmeyer", "August Eberhard Müller").

Kleine Beiträge

"Zum Umgang mit Fassungen in der Neuen Schubert-Ausgabe, speziell bei der Edition von Adrast D 137", in: IBG. Studien & Berichte. Mitteilungsblatt 73 (Dezember 2009), S. 11–13.

Unpublizierte Vorträge

"Lully transcriptions in Vienna around 1700" (Lecture-Recital), 1st International Conference on Historical Keyboard Music, Edinburgh 2011.

"Schubert und die Arbeit an seiner Oper Adrast", Vortrag mit Musikbeispielen im Rahmen des Festkonzerts anlässlich des dreißigjährigen Bestehens der Wiener Arbeitsstelle der Neuen Schubert-Ausgabe, Wien 2010.

"Lektionen in Spontaneität: Zwei Orgelwerke Anton Bruckners im Lichte zeitgenössischer Präludier-Kunst", Bruckner-Tagung, Linz 2009.

"Früher Schubert – Später Schubert: Fantasie D 2 E und Drei Klavierstücke D 946", Gesprächskonzert, Landpartie Marchtrenk, 2008.

"Von gründlichen Anweisungen, wahren Arten und edlen Schlag-Künsten: Versuch über die deutschsprachige Clavierschule zwischen 1750 und 1800", Forschungskolloquium des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien, 2007.

"'Der heilige Gesang zum Gottesdienste': Die geistliche Musik Michael Haydns", Haydn-Haus Eisenstadt, 2006.

"'...dass man eine Nebensache nicht zur Hauptsache erhebe.' Die Leipziger Allgemeine Musikalische Zeitung als Quelle für die Praxis und Ästhetik des Generalbasses um 1800", Generalbass-Tagung der Privatuniversität Konservatorium Wien, 2005.

Sonstiges

Besprechung von Walter Wlček und Erich Duda (Hg.): Franz Xaver Süßmayr. Missa solemnis in D (= Denkmäler der Tonkunst in Österreich 155, Graz 2010), in: Musicologica Austriaca 29 (2010), S. 293–296.

Besprechung von "Beatrix Darmstädter, Alfons Huber und Rudolf Hopfner (Hg.): Das Wiener Klavier bis 1850. Bericht des Symposiums 'Das Wiener Klavier bis 1850' veranstaltet von der Sammlung alter Musikinstrumente des Kunsthistorischen Museums Wien vom 16. bis 18. 10. 2003. Tutzing: Hans Schneider 2007. VI, 276 S., ISBN 978-3-7952-1243-8", in: Musicologica Austriaca 27 (2008), S. 309–320.

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