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© Kommission für Musikforschung
Redaktion: Mario Aschauer
Letzte Änderung: 09.07.2010 12:23

Obmann-Stellvertreterin
Univ.-Prof. Dr. Birgit Lodes (k.M.)


(+ 43-1) 4277 – 442 61
birgit.lodes@univie.ac.at
→ Homepage am Institut für Musikwissenschaft
der Universität Wien





Geb. 1967 in Marktredwitz, aufgewachsen in Bayreuth

Studium der Musik für das Lehramt an Gymnasien (Klavier und Violoncello) an der Hochschule für Musik in München sowie der Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Organisationspsychologie und Allgemeine Pädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1986–1991). Special student an der University of California, Los Angeles (1988/89) und Visiting fellow an der Harvard University (1992/93). Mitglied in der Stiftung Maximilianeum, Wittelsbacher Jubiläumsstiftung (1986). Stipendien der Bayerischen Begabtenförderung, des DAAD und der Universität München. Erstes Staatsexamen in Schulmusik (1991), Promotion zum Dr. phil. an der Universität München (1995), Habilitation daselbst (2002). Promotionspreis der Münchner Universitätsgesellschaft (1995), "Preis für herausragende Leistungen in der Lehre" der Universität München (1998), "Bayerischer Habilitationsförderpreis" (1998–2000). Wissenschaftliche (Ober-)Assistentin am Institut für Musikwissenschaft der Universität München (1994–2004). Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik in München für die Fächer Liedgeschichte und Allgemeine Musikgeschichte (1995–1998). Vertretung der C3-Professur für Musikwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg (SS 2002) und Gastprofessorin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien (WS 2002/03). Ablehnung von Rufen auf Professuren an der Universität Erlangen-Nürnberg sowie der Hochschule für Künste Bremen (2003). Seit Februar 2004 Universitätsprofessorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität Wien, seit Oktober 2006 Institutsvorständin. 2008 zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

Delegiertes Mitglied der ÖAW im Ausschuss für musikwissenschaftliche Editionen in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Mainz; 2005–2007 Mitglied der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters der ÖAW; seit November 2005 Vize-Obfrau der Kommission für Musikforschung der ÖAW; Mitglied des Ausschusses für Frauenforschung und Gender Studies der kulturwissenschaftlichen Fakultäten der Universität Wien. Mitglied der Leitenden Kommission der Gesellschaft zur Herausgabe der Denkmäler der Tonkunst in Österreich (DTÖ); Mitglied des Gremiums für die Preisverleihung des Hermann-Abert-Preises der Gesellschaft für Musikforschung 2007; Kommissionsmitglied der Alfred Toepfer Stiftung, Deutschland (Auswahl der Wiener Stipendiaten). Gutachterliche Tätigkeiten für den Schweizerischen Nationalfonds, den FWF, das Fulbright Program (USA), die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, Mainz, sowie für Berufungs- und Habilitationsverfahren an verschiedenen europäischen Universitäten.

Mitherausgeberin der folgenden Zeitschriften: Archiv für Musikwissenschaft; Die Musiktheorie. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zu folgenden Reihen bzw. Jahrbüchern: Musik-Konzepte; Basler Jahrbuch für Historische Musikpraxis; Analysis in Context: Leuven Studies in Musicology; Studien zur Wertungsforschung.

Forschungsschwerpunkte: Musik des 15. und 16. Jahrhunderts (Quellen und Musikdruck; Musikleben; Musik am Hofe Maximilians I. und an verwandten Zentren; Werke von Josquin des Prez, Jacob Obrecht, Ludwig Senfl); Musik der Wiener Klassik (Ludwig van Beethoven, bes. Skizzenforschung, Vokalwerke, Spätwerk; Lieder von und um Franz Schubert); Musik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (Kirchenmusik; Cellistinnen; Richard Strauss); methodische Fragestellungen, u. a. zum Verhältnis von Musik und Sprache.


→ Publikationsverzeichnis

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