Herzlich willkommen!
            


Sie finden auf den folgenden Seiten Informationen zu mittelalterlichen Musikhandschriften und nicht notierten Liturgica der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Berücksichtigt wurden dabei die Bestände der Sammlung von Handschriften und alten Drucken sowie der Musik-sammlung.

Die Detailinformationen befinden sich in getrennt recherchierbaren Datenbanken. Zum einen die Hauptdatenbank (414 Datensätze) der notierten mittelalterlichen liturgischen und weltlichen Musicalia mit einstimmigen bzw. einfach-mehrstimmigen Gesängen. Darin enthalten sind voll-ständige Codices und Teile von Handschriften mit Notation. Ergänzend werden sukzessive detaillierte Beschreibungen dieser Quellen als pdf-files zum Download zur Verfügung gestellt.
Informationen zu den vielen fragmentarischen Quellen (611 Faszikel und etwa 1800 Abbildungen) enthält eine eigene Fragmentdatenbank.
In den Bibliographie- und Gesangsdatenbanken werden weitergehende Informationen zu den verschiedenen Quellen zusammengefasst.

Die sog. Schneider-Datenbank (1658 Datensätze) enthält Informationen aus dem handschrift-lichen Katalog der Musikhandschriften von Constantin Schneider (1928), der neben den gerade erwähnten Musicalia zum einen auch Zeugnisse aus späteren Jahrhunderten enthält, zum anderen musiktheoretische und musikdramatische Werke beinhaltet. Besonderen Wert legte Schneider auch auf die Inventarisierung von ikonographischen Darstellungen von Musikern und Musikinstrumenten in den Codices der ÖNB.

Eine letzte Datenbank enthält Informationen zu den rund 881 nicht notierten Liturgica aus dem Bestand der Handschriftensammlung. Die Daten beruhen zum einen auf den Liturgica-Listen der TABULAE-Kataloge (Cod. 1-15.000), den gedruckten Katalogen der Series Nova (Ser.n. 1-4851 und 9249-9999) sowie dem online-Katalog HANNA (restliche Series-Nova-Bestände).

Neben grundlegenden Informationen zu den einzelnen Codices besteht bei den einzelnen Datensätzen die Möglichkeit, über Verknüpfungen zu weiterführenden Informationen zu gelangen. So sind Links zu den TABULAE- und Series-Nova-Katalogen, zum handschriftlichen und bis jetzt unveröffentlichten SCHNEIDER-Katalog sowie zu den detaillierten Beschreibungen der Projekt-mitarbeiter vorhanden. Letztere werden im Laufe des Projektes sukzessive der Datenbank hin-zugefügt.

Eine weitere Recherche-Möglichkeit stellt die sehr umfangreiche Notationsdatenbank dar. Mit dieser Übersicht soll vor allem auch nicht-Musikwissenschaftlern ein Hilfsmittel zur Beschrei-bung und Einordnung von mittelalterlichen Notationen an die Hand gegeben werden. Die Datenbank enthält Abbildungen der Hauptneumen sowie Links zu den Detailbeschreibungen (mit Farbabbildungen einzelner Seiten der Handschriften).

Diese Homepage wird im Laufe des Projektes ständig erweitert und verbessert.

Robert Klugseder, Juli 2011

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